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Yachaejeon - koreanische Gemüsepfannkuchen

31. August 2023

Es ist Ende August - das heißt: unsere Blogger-Truppe von Saisonal schmeckt's besser trifft sich am heutigen Donnerstag traditionell zur Sommerausgabe und feiert die Vielfalt an frischem Gemüse, die wir aktuell im Garten ernten oder beim Händler kaufen können.
Mir fiel es in dieser Runde erneut schwer, mich für ein oder zwei Gemüsesorten zu entscheiden, deshalb sind es acht geworden. Das schöne an meinen koreanischen Pfannkuchen: ihr könnt genau das Gemüse verwenden, welches ihr am liebsten mögt oder gerade zuhause habt.
Die Zubereitung der Yachaejeon ist denkbar einfach und so lachen mich nun seit mehreren Jahren Rezept-Videos bei You Tube oder Instagram an und rufen: probier mich endlich aus! 
Ganz besonders zauberhaft finde ich den Kanal von Maangchi, einer herzigen Koreanerin, die inzwischen in New York lebt. Schaut da gerne mal rein.
 
Für meine knusprigen Puffer habe ich Karotten, Zucchini, Paprika, Frühlingszwiebeln, Süßkartoffeln und Spinat verwendet. In den Dips findet ihr zusätzlich Gurken, Knoblauch und Jalapeños.
Außerdem haben folgende Gemüse gerade Saison: Artischocken, Auberginen, Batavia, Blumenkohl, Bohnen (grüne, dicke, Stangen-), Brokkoli, Chinakohl, Eichblattsalat, Endivie, Erbsen, Fenchel, Knollensellerie, Kohlrabi, Kopfsalat, Lauch, Lollo Rosso, Mangold, Pak Choi, Portulak, Radicchio, Radieschen, Rettich, Romanasalat, Rote Bete, Rotkohl, Rübstiel, Sauerampfer, Spitzkohl, Staudensellerie, Tomaten, Weißkohl, Wirsing und Zuckerschoten.
 
Ihr seht: die Auswahl ist groß und deshalb solltet ihr unbedingt auch bei den anderen Blogs vorbeischauen. Die Links findet ihr (wie immer) weiter unten im Beitrag.
 
Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zutaten für 2 Pfannkuchen (⌀20-24cm)
300g frisches Gemüse der Saison (geschält/geputzt): 
  • 2 kleine Karotten (65g)
  • 1/2 rote Paprika (60g)
  • 1 Stück Zucchini (65g)
  • 1 Frühlingszwiebel (30g)
  • 1 Stück Süßkartoffel (75g)
  • 1 Handvoll Spinat
  • 2 Champignons
100g Mehl (hier: Dinkel Typ 630)
180ml frisches, kaltes Wasser
1/2 TL Salz
Öl zum Braten (hier Rapsöl)
 

Soja-Dip:

  • 1 EL dunkle Sojasauce (z.B. Kikkoman Naturally Brewed)
  • 2 TL Essig (hier Reisessig)
  • 1 TL gerösteter Sesam
  • 1/2 Jalapeño 
Gurken-Dip:
  • 125g Salatgurke, geraspelt
  • 1 kleines Stück Ingwer (gerieben)
  • 1/2 Knoblauchzehe (gerieben) optional
  • 1 guter EL Creme Vega
  • Salz & Pfeffer
     
Zubereitung:
Geschältes, geputztes Gemüse in feine Stifte bzw. Scheiben schneiden.
Mehl, Wasser und Salz mit einem Schneebesen verrühren.
Dips zubereiten.
Teig und Gemüse vermischen. Pilze aufheben. 
Öl in einer Pfanne erhitzen und nacheinander zwei möglichst flache Pfannkuchen ausbacken.
Die Pilzscheiben werden erst in der Pfanne auf die Puffer gelegt und leicht angedrückt. Beim Braten entsteht so ein wunderbarer Geschmack. 

Tipp: Geduld haben und warten, bis sich der Pfannkuchen leicht verschieben lässt (etwa 3-4 Minuten), dann beherzt wenden und erneut 3-4 Minuten schön knusprig ausbacken. Ist euer Pfannkuchen nach der ersten Runde noch zu hell, erneut wenden oder die Temperatur erhöhen, damit beide Seiten ordentlich crunchen beim Essen.
 

 
11 weitere schnabulöse Gemüse-Gerichte gibt es heute hier:
Möhreneck | gebackene Aubergine 
pastasciutta.de | Auberginensalat 
 
 
Yachaejeon


Lauch-Ananas-Salat

23. April 2023

Ihr Lieben, ich melde mich mit einem klitzekleinen Beitrag aus meiner "Familien-Pause", da ich heute unbedingt bei Janas Retro-Boom dabei sein wollte. Insgesamt 9 Blogs widmen sich Gerichten, die ihren Ursprung (beziehungsweise ihre besten Jahre) zwischen 1950 und 1980 hatten.
Ganz ehrlich, ich hätte gedacht, mir würde deutlich mehr zum Thema Retro Food einfallen, aber meine Gedanken kreisten sehr lange um Toast Hawaii, Schlammbowle, gefüllte Eier und Mettigel.
Auch eine kleine Umfrage bei Insta ergab kaum neue Ideen.
Letztendlich habe ich mich zwischen drei Salaten aus meiner Kindheit, für den Lauch-Ananas-Salat entschieden (lieben Dank an Saskia für den heißen Tipp).
Ebenfalls zur Auswahl standen Konfetti- und Teenager-Salat - zwei Nudelsalate, die man in den 1980er Jahren auf jedem Buffet fand.
 
Der Lauchsalat hat tatsächlich den Zuschlag erhalten, weil er eine typische Zutat enthält, die bei vielen Retro-Rezepten einfach nicht fehlen darf : die Ananas.
Herzhafte Fleischgerichte erhielten damals alle "diese schöne süße Note", egal ob Rippchen mit Kraut, Lendentopf, Schinkentoast oder Fondue.  
Auch andere exotische Früchte lagen hoch im Kurs. Man kombinierte Banane mit Curry, Mandarinen mit Reis und Kiwis durften auf der berühmten Frischkäsetorte von Tante Anna nicht fehlen.
 
Jetzt seid ihr sicherlich froh, dass es "nur" der Lauchsalat geworden ist, oder? Hier kommt er auch schon:

Veganer Lauchsalat mit Ananas

Wirsing-Pasta mit Pilzen

26. Januar 2023

Es ist wieder an der Zeit für unser Foodblogger-Event "Saisonal schmeckt's besser" und die Winterausgabe 2023 kommt mit so herrlichen Gemüsen wie Grünkohl, Wirsing, Chicorée, Rot- und Rosenkohl, sowie Lauch und Feldsalat daher.
 
Bei mir gibt es heute eine wunderbar cremige Pasta mit "Rahm-Wirsing", den ich nach einem Rezept von Lea Green mit veganer Sahne auf Basis weißer Bohnen zubereitet habe. Mich hat diese Alternative bereits im letzten Jahr bei meiner Pilz-Lasagne begeistert, die mit der Bohnen-Béchamelsauce wirklich sehr köstlich schmeckte.

Tagliatelle mit veganem Rahm-Wirsing, Champignons und Tofu

Rote-Bete-Salat mit Linsen

15. Januar 2023

Mit einer leichten Verzögerung starte ich ins neue Jahr, habe als kleine Entschädigung jedoch nicht nur meine eigene, sondern direkt sieben weitere Rezeptideen im Gepäck. Jana von Nom Nom foods hat zum VeganuaryBoom eingeladen und in der Seelenschmaus-Küche gibt es einen köstlichen Wintersalat. Eines meiner aktuellen Lieblingsgemüse kuschelt sich an nussige Belugalinsen, knackige Apfelstückchen und frische Frühlingszwiebeln. Mit Hilfe eines klaren Dressings und einem Hauch Kreuzkümmel kommt hier zusammen, was zusammen gehört. 

Rote-Bete-Linsen-Salat

Gebackener Adventskranz

1. Dezember 2022

Ihr Lieben, auch in diesem Jahr habe ich die große Ehre und darf unseren xMas-Boom-Adventskalender mit einem kulinarischen Beitrag eröffnen. Hinter Türchen Nummer eins habe ich einen essbaren Adventskranz für euch versteckt, der sich wunderbar als Vorspeise oder vorweihnachtliches Fingerfood eignet.
Meine Version ist vollgepackt mit kleinen Gemüsewürfeln, aber natürlich könnt ihr beim Nachbacken kreativ werden und ganz einfach Zutaten austauschen oder ergänzen. Der Teig sollte dabei nicht zu feucht werden, da er sich ansonsten nur sehr schlecht formen lässt. Am besten tupft ihr Eingelegtes wie z.B. Oliven, Paprika und Tomaten mit einem sauberen Küchentuch ab, bevor ihr es in den Teig einarbeitet.
 
Serviert habe ich meinen Kranz mit verschiedenen Dips und zusätzlichem Antipasti-Gemüse. Kleine Piri-Piri und Oliven eignen sich, zusammen mit etwas Rosmarin, ganz wunderbar zum Dekorieren des fertig gebackenen Kranzes.
Bevor ihr nun direkt zum Rezept huscht, notiert euch am besten, dass es morgen mit Türchen Nummer zwei bei Maras Wunderland weitergeht. Alle weiteren Teilnehmer*innen findet ihr am Ende des Beitrags in einer Übersicht mit entsprechenden Links, die sich am jeweiligen Tag für euch öffnen. Schaut also gerne wieder vorbei.

Ein ganz lieber Dank geht nun noch an Jana von Nom Noms food für die Organisation und Motivation unserer bunten Truppe und an Sarah von feiertäglich, die unsere wunderschönen Grafiken gestaltet hat ♥

Gebackener Adventskranz aus Hefeteig

Bunte Gemüse-Gnocchi mit Pilzragout

27. Oktober 2022

Die letzten Oktobertage sind angebrochen und bevor wir in den November starten, gibt es natürlich noch unseren Foodblogger-Saisonkalender.
Unsere Gruppe von "Saisonal schmeckt's besser" hält heute 12 herbstliche Gerichte für euch bereit - alle Links findet ihr (wie immer) weiter unten.  

Von mir gibt es gemüsige Gnocchi mit Butternutkürbis und Rote Bete. Diese einfachen, kleinen Klöße schmecken köstlich zu einem cremigen Ragout aus braunen Champignons und Lauchzwiebeln.
 
Und auch diese Gemüse bekommt ihr aktuell frisch und regional zu kaufen:
Blumenkohl, Brokkoli, Champignons, Chinakohl, Eichblattsalat, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Karotten, Knollensellerie, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Lollo Rosso, Mangold, Maronen, Meerrettich, Pak Choi, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Pfifferlinge, Portulak, Radicchio, Rettich, Romanasalat, Rote Bete, Rosenkohl, Rotkohl, Schwarzwurzel, (Stauden-)Sellerie, Steckrüben, Steinpilze, Süßkartoffeln, Topinambur, Weißkohl & Wirsing.

Selbstgemachte Kürbis- und Rote-Bete-Gnocchi

Kürbis-Chili

16. Oktober 2022

Eintöpfe und Suppen gehören für mich in den Herbst, wie das bunte Laub und triste Regentage. Seit ich mich pflanzlich ernähre (ja, ich ziehe es immer noch durch!), landen One Pot Gerichte mit Hülsenfrüchten tatsächlich noch regelmäßiger auf meinem Teller. Bohnen, Erbsen und Linsen sind eine wertvolle Vitamin- und Proteinquelle und sättigen außerdem ordentlich.
 
Für den heutigen Kürbis-Boom von Nom Nom foods, habe ich ein Bauch und Seele wärmendes Chili zubereitet, bei dem ihr die Fleischeinlage bestimmt nicht vermissen werdet.
Mit etwas dunklem Kakao und einer Messerspitze Zimt, zaubert ihr einen ganz besonderen Geschmack in diesen Herbstschmaus.
Sechs weitere Rezepte mit Kürbis in der Hauptrolle, findet ihr bei den anderen Teilnehmer*innen, die ich euch unten im Beitrag verlinke. Habt es fein, eure Janke.
 
Veganes Chili mit Butternut-Kürbis

Wraps mit Zucchini-Falafel

25. August 2022

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von "Saisonal schmeckt's besser!", dem gemüsigen Jahreszeiten-Event. Unsere aktuelle Runde fällt in einen heißen Sommer 2022, der in den meisten Teilen Deutschlands leider viel zu trocken ist. Ja, das muss man so sagen, auch wenn es die Ferienlaune dämpft. 
Hier (bei mir in Mittelhessen) hat es seit einem ganzen Monat nicht geregnet und was das für den Anbau von Gemüse und den damit verbundenen Verbrauch von Wasser bedeutet, sieht man beim Blick auf dürre Beete und Felder sehr deutlich. Es ist nicht einfach, alle Pflänzchen so zu versorgen, dass sie uns am Ende des Tages mit leckeren Lebensmitteln belohnen können. Dabei ist die Vielfalt an heimischen Gemüsen im August so groß, wie in kaum einem anderen Monat des Jahres. 
Das zeigt unsere Foodblogger-Truppe trotz aller Widrigkeiten heute mit 12 köstlichen Rezepten, die ich euch alle am Ende des Beitrags verlinke.
 
Von mir gibt es selbstgemachte Zucchini-Falafel, die ich zusammen mit einer ordentlichen Portion rohem Gemüse und einem schnabulösen Dressing in einen Wrap gewickelt habe. 

Vollkorn-Wrap mit Sommergemüse und Falafel

Tofunara mit Babyspinat

21. Juli 2022

Tofu und ich - das war bisher keine große Liebe. Obwohl ich durchaus gerne mal ein Sojaschnitzel esse und es dabei nach Belieben würze oder paniere, sah ich keinen Nutzen in der beigen, nach nichts schmeckenden Soja-Grundmasse. Bis vor wenigen Tagen fand ich auch Tofu mit Raucharoma nicht sonderlich attraktiv, aber offensichtlich kitzelt mein kleines Experiment "Zusammen vegan" gerade Geschmacksknospen wach, die sich 41 Jahre lang im Tiefschlaf befanden.
Anders kann ich mir nicht erklären, warum es in kurzer Zeit direkt 2x Kritharaki mit "Tofunara" gab und es das Rezept nun direkt auf den Blog schafft. 
Durch rauchige Paprika, Knoblauch und beherztes Anbraten, erhält der sogenannte "Soja-Quark" einen tollen Geschmack und wird zur köstlichen Veggie-Version der Carbonara. 
Eine Portion Spinat dazu und fertig ist der Seelenschmaus für Tag 4 meiner pflanzlichen Themenwoche:
 
Sauce mit Räuchertofu, Knoblauch und Spinat

Vegane Merguez

20. Juli 2022

Inzwischen ernähre ich mich seit 10 Tagen rein pflanzlich und muss ehrlich sagen: so einfach hatte ich mir dieses Experiment nicht vorgestellt. Die sommerlichen Temperaturen und das reiche Angebot an frischem Obst und Gemüse helfen mir doch enorm, auf Eier und Milchprodukte zu verzichten. Wurst gab es ja vorher schon lange nicht mehr und die sehr seltenen Gerichte mit Fleisch, fehlen mir bisher in keinster Weise.
Schwierig wird es eigentlich nur dann, wenn ich "mal eben schnell" beim Bäcker einkaufen will oder die Familie Lust auf Essen to go hat. Dann muss ich (hier auf dem Dorf) viele Fragen stellen, werde durchaus auch verständnislos angeschaut und erhalte nicht immer eine zufriedenstellende Antwort zum Thema Inhaltsstoffe. Da landet man dann doch wieder selbst am Kochtopf oder Ofen und wurschtelt sich selbst etwas zusammen.
Sehr einfach ging diese Wurschtelei aka "Veganisierung" übrigens bei meinem Rezept für Scones. Die wird es in Zukunft wahrscheinlich regelmäßig in der rein pflanzlichen Version geben. 
Am ersten Versuch Waffeln zu backen, bin ich am Wochenende hingegen kläglich gescheitert. Geschmacklich sehr gut, aber von der Struktur leider total brüchig.

Um Süßkram soll es heute aber noch gar nicht gehen, denn ich habe ein drittes und letztes Rezept aus meinem aktuellen Lieblings-Kochbuch "Vegan - das Goldene von GU" ausprobiert.
Die pflanzliche Version der scharfen, nordafrikanischen Merguez hat mich direkt beim ersten Durchblättern angelacht und auch das Ergebnis war überzeugend lecker. Beim nächsten Mal werde ich jedoch versuchen, die Masse einfach wie einen Burger zu braten oder eventuell sogar im Glas einzukochen. Die Würstchen zu drehen, war beim doppelten Rezept dann doch etwas aufwendig.
 
Scharfe, vegane Würstchen aus Kidneybohnen und Quinoa

Brokkoli-Kokos-Suppe mit Cashewkernen

19. Juli 2022

"Zusammen vegan" - Tag 2 und es wird grün. Ich bin ja tatsächlich bekennende Sommer-Suppen-Liebhaberin und bekämpfe die Hitze gerne auch aktiv von innen heraus. Mit meinem Brokkoli-Kokos-Süppchen funktioniert das wunderbar, denn beim Topping geize ich nicht mit Chiliflocken. 
Selbstverständlich könnt ihr das Rezept auch an einem etwas kühleren Tag ausprobieren. 
Bei Eintöpfen, Currys und Suppen verwende ich sehr gerne auch mal Kokosmilch. Sie ist von Natur aus vegan, sorgt für eine schöne Cremigkeit und verleiht dem Essen eine feine Note. Man darf allerdings nicht den Fehler machen und denken, sie sei von den Nährwerten deutlich "gesünder" als Sahne. Das ist leider nicht der Fall. Die Kokosnuss ist sehr fetthaltig, weshalb sie in der veganen Küche auch oft die Basis für alternative "Milchprodukte" bildet. Da es sich bei diesen Fetten überwiegend um gesättigte Fettsäuren handelt, sollte man sich Kokosmilch nur in Maßen gönnen und sie auf der Zutatenliste von pflanzlichen Lebensmitteln im Auge behalten. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie kein regionales Produkt ist.

Definitiv regional (zumindest, wenn man in der Mitte Deutschlands lebt) und gerade saisonal, ist der Brokkoli in meiner Suppe. Zudem ist er ein echtes Powergemüse mit wertvollen Inhaltsstoffen für Pflanzenfresser und Menschen mit Rheuma. Wenn man ihn nicht in Wasser zu Tode blanchiert, bleiben einem Vitamin C und K, Folsäure, Calcium, Magnesium, Eisen und andere wichtige Bausteine sogar erhalten. Deshalb: lieber braten und sanft garen.

Grüne Sommersuppe mit Brokkoli, Erbsen und Petersilie

Pilzlasagne mit Bohnen-Béchamelsauce

18. Juli 2022

Ihr Lieben, heute geht es los mit meiner Themenwoche "Zusammen vegan" und eins kann ich euch bereits jetzt versprechen: es wird ziemlich lecker!
Für mich ist es inzwischen Tag 8 einer rein pflanzlichen Ernährung und ganz ehrlich - ich vermisse bisher nichts. Dass sich dieser Zustand noch ändern kann, weiß ich spätestens seit dem Moment, in dem ein Stück hessische "Ahle Worscht" mein siebenjähriges Vegetarier-Dasein vor vielen Jahren beendete. 
Deshalb gilt für meine Mitstreiter und mich: kein Stress! 
Ich freue mich über jedes Gericht und Produkt, das auch nach diesem Experiment meinen Speiseplan bereichern wird, verbiete mir aber auch nichts für die Ewigkeit. 
Aktuell begeistert mich schlichtweg, wie unfassbar einfach einem die vegane Ernährung inzwischen gemacht wird. Da hat sich in den vergangenen Jahren wirklich viel getan in Deutschland.
 
Nicht alle Produkte und Lebensmittel sind für mich erstrebenswert und frei von jeglicher Kritik. Ein Beispiel, bei dem mir ein wenig das Herz blutet: ich liebe (und das nicht erst seit gestern) die Produkte von Greenforce. 
Greenforce bietet überwiegend Alternativen zu Fleischprodukten in Pulverform an. Klingt für euch jetzt eventuell nicht sonderlich attraktiv, aber die Frikadellen, Schnitzel, Burger, Nuggets, Köttbullar und vieles mehr, schmecken fertig gebrutzelt wirklich enorm gut. Die Mischung auf Basis von Erbsenprotein kommt in einer schlanken Tüte aus nachhaltigem Kraftpapier daher, wird mit Wasser und etwas Öl angerührt und nach 30 Minuten im Kühlschrank verarbeitet. 
Die Produkte sind also lange haltbar und benötigen keine intakte Kühlkette, wodurch Ressourcen geschont werden. Über den Preis lässt sich streiten, ansonsten für mich alles top.
Wieso sehe ich aber nun fertige Fleischersatz-Produkte von Greenforce in den Kühlregalen liegen? Noch teurer, in Plastik verpackt und nicht ewig haltbar? Für mich eine nicht nachvollziehbare Kehrtwende!
 
Ihr seht, meine Prinzipien habe ich nicht zusammen mit den tierischen Lebensmitteln über Bord geworfen und stelle mir weiterhin unbequeme Fragen.
Viele Antworten und Lösungen bietet übrigens VEGAN - Das Goldene von GU. Ein Buch mit über 300 pflanzlichen Rezepten und DIYs, aus dem auch das Grundrezept für diese grandiose Pilzlasagne stammt. Ich habe es (wie immer) nach meinem Geschmack abgewandelt, aber allein für die Bohnen-Béchamelsauce hat sich der Kauf mehr als gelohnt! Die werde ich nie wieder auf "herkömmliche" Art und Weise machen! Los geht's:

Vegane Lasagne mit Pilzen und Bohnen-Béchamelsauce

The struggle is real

12. Juli 2022

Ihr Lieben, für mich ging es gestern los mit meinem kleinen Event: "Zusammen vegan"
Leider hinke ich dem internen Zeitplan etwas hinterher, weshalb meine Gruppe auf Facebook erst vom 18.07. bis 24.07. so richtig ernst macht. Diese Woche findet quasi das warm-up statt und wer mag, kann sich uns gerne noch spontan anschließen. Aktuell sind wir 18 Leute mit völlig unterschiedlichen Ernährungsweisen und tauschen bereits fleißig Tipps aus.
 
Da ich meine Truppe (und alle interessierten Leser*innen) während des Experiments mit köstlichen, pflanzlichen Rezepten versorgen möchte, beschäftige ich mich schon eine Weile intensiv mit diesem Thema. 
Das Einkaufen und Ausprobieren erweitert meinen kulinarischen Horizont gerade massiv und ganz ehrlich: ich glaube, es war noch nie so einfach, leckere vegane Lebensmittel zu finden.
Selbst der Supermarkt in unserem kleinen Dorf führt über 15 verschiedene Pflanzendrinks und hat eine tolle Auswahl an Alternativen zu Butter, Käse, Wurst, Fleisch und Co.
In meinem Kopf herrscht manchmal trotzdem Chaos, sobald ich vor den gut gefüllten Regalen stehe und die Zutatenliste studiere.
Nicht falsch verstehen: man kann sich natürlich auch ohne einen Kühlschrank voll sogenannter "Ersatzprodukte" pflanzlich ernähren, aber mir geht es bei "Zusammen vegan" darum, alle Seiten und Möglichkeiten zu beleuchten.
Gar nicht so leicht, wenn man außerdem Regionalität und Saisonalität im Auge behalten möchte und aus gesundheitlichen Gründen am besten auf hochverarbeitete Lebensmittel verzichten sollte. Nachhaltigkeit beim Thema Verpackung und Aufbewahrung nicht zu vergessen. Ja, the struggle is real und es gilt einiges zu sortieren in meinem Kopf. - aber auch diese Herausforderung reizt mich.

Pflanzlich ernähren mit Jankes Seelenschmaus

Zusammen vegan - ein Experiment

26. Juni 2022

Komplett pflanzlich ernähren - wie einfach oder schwer ist das eigentlich? Ist es im Jahr 2022 zwar möglich und sogar lecker, aber eventuell zu teuer? Was kann ich ohne Probleme entbehren und auf welches Lebensmittel möchte ich nicht verzichten? Wenn du dir (genau wie ich) diese Fragen stellst und ihnen gemeinsam mit mir auf den Grund gehen möchtest - dann bist du bei meinem kleinen Experiment "Zusammen vegan" genau richtig. Wir beginnen mit sieben Tagen im Juli und leben vom 11.07. bis 17.07.2022 für eine Woche ohne tierische und tierisch produzierte Lebensmittel. Der Austausch findet in meiner Gruppe bei Facebook statt, der du über [diesen Link] beitreten kannst.

Zusammen vegan - ein Experiment von Jankes Seelenschmaus
 

Golubtsí - Ukrainische Krautrouladen

13. März 2022

Wie beginne ich bloß mit diesem Beitrag? Was sagt man als Foodbloggerin über den Krieg, das nicht banal, naiv oder völlig themenfremd wirkt? Ehrlich, ich bin bis zum Schreiben dieser Worte ratlos.
Es ist beängstigend, was gerade im Osten Europas geschieht. Es lähmt, macht mich fassungslos, wütend und traurig zugleich. Die täglichen Nachrichten und Bilder erwecken den dringenden Wunsch, aktiv zu werden, zu helfen und etwas gegen die eigene Machtlosigkeit zu unternehmen. 
Also habe ich gespendet. Zuerst etwas Geld, später auch haltbare Nahrung und warme Kleidung für die Menschen, die nun aus ihrer Heimat fliehen und alles zurücklassen müssen.
Und dann? Was noch? Was "sollte" ich tun? Darüber schreiben! Mein Medium, diesen Blog, meine Reichweite nutzen und andere motivieren ebenfalls hinzusehen.
Ich sage: "Nein, was dort in der Ukraine geschieht, ist Unrecht!".
Putins militärische "Spezialoperation" ist nichts anderes, als der Krieg eines krankhaft machthungrigen Mannes und verursacht auf beiden Seiten unermessliches Leid. Niemand gewinnt.
Lasst uns bitte alle auf unsere eigene Art laut werden und zusammen stehen GEGEN den Krieg und FÜR den Frieden. Nicht nur in Europa, sondern weltweit.

All we need ist peace. So einfach, so schwer!
Gemeinsam mit 22 wundervollen Genussmenschen demonstriere ich heute also virtuell. Wir alle haben uns ein köstliches Traditions-Gericht aus der Ukraine ausgesucht und zeigen damit nicht nur unsere Solidarität, sondern wünschen sie uns auch von euch. Kochen verbindet. Essen ist Seelenschmaus und was wären wir ohne die zahlreichen kulinarischen Einflüsse aus der gesamten Welt?
Alle Beiträge und wie ihr selbst aktiv werden könnt, lest ihr nach meinem Rezept für ukrainische Krautrouladen: Golubtsí. 
Das Wort leitet sich ab von "gólub" (ukrainisch für Taube), da die in Krautblätter gewickelte Masse aus Reis, Gemüse und Hack in Größe und Form an eine gebratene Taube erinnert. Welch Ironie. Ursprünglich stammen die Golubtsí wohl aus der tatarischen Küche und werden noch heute im gesamten Land gerne gegessen.

Teller mit Kohlrouladen

Schwarzwurzel-Curry

27. Januar 2022

Auf unsere Winter-Ausgabe von Saisonal schmeckt's besser freue ich mich jedes Jahr ganz besonders. Warum? Weil ich mir dann grundsätzlich ein eher "unbeliebtes" Gemüse aus unserer Liste rauspicke und versuche, euch von dessen Köstlichkeit zu überzeugen. So durftet ihr euch hier bereits über Pasta mit Rosenkohl, Stamppot und Crepe Rolls mit Grünkohl oder Wirsingrouladen mit Lachs freuen.

2022 widme ich meinen Beitrag der Schwarzwurzel - ein Gemüse, das bei mir sofort Erinnerungen an meine Kindheit in Omas Küche weckt. Von ihr und meiner Mama habe ich gelernt, wie man dem sogenannten "Winterspargel" am besten zu Leibe rückt und dass sich dieser Aufwand mehr als lohnt. 
Euch möchte ich heute mit einem aromatischen Curry neugierig auf dieses krumme aber feine Wurzelgemüse machen und zeige außerdem, wie ihr es einkochen könnt. 
Zum krönenden Abschluss empfehle ich natürlich einen Blick über den Tellerrand zu meinen lieben Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam haben wir 16 Rezepte für euch zusammengestellt - ein Wintergemüse-Büffet vom Allerfeinsten. Viel Freude beim Stöbern und Ausprobieren - eure Janke

Wintergemüse-Curry mit Schwarzwurzeln

Linsen-Curry-Brotaufstrich

21. Januar 2022

Als Herzhaft-Frühstückerin und Schnittchen-Queen, bin ich bereits sehr lange Fan von vegetarischen und veganen Brotaufstrichen. Seit einem gemeinsamen Brunch mit lieben Freunden, habe ich einen absoluten Favoriten, der nie in meinem Kühlschrank fehlen darf. Der fruchtige Linsen-Curry-Aufstrich, den damals eine Freundin auf den Tisch stellte, hat mir beim ersten Löffel dermaßen gut geschmeckt, dass ich anschließend nicht nur das halbe Glas geleert, sondern auch den Rest mit nach Hause genommen habe. 
Die Mischung aus Linsen und Curry gibt es inzwischen von verschiedenen Produzenten in Bio-Qualität, mal mit fruchtiger Note, mal eher säuerlich. 
Im Rahmen des "Veganuary Booms" von Nom Noms food, habe ich nun meine eigene Version mit Äpfeln, Zwiebeln und Kokosöl ausgetüftelt und bin gespannt, was ihr dazu sagt.
 
Ersetzt Käse und Wurst doch auch mal durch einen pflanzlichen Aufstrich und entdeckt neue Geschmackswelten. Die Linsen-Curry-Creme ist schnell und einfach zubereitet und hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank.
Heiß abgefüllt oder eingekocht, kann man sich auch (wie ich) einen kleinen Vorrat anlegen.
Habt es lecker - eure Janke

veganer Brotaufstrich aus Linsen

Gebratene Gemüseknödel

26. August 2021

Die Sommerrunde von Saisonal schmeckt's besser ist naturgemäß immer besonders bunt, da wir beim Gemüse aktuell wirklich aus dem Vollen schöpfen können. 
Neben den sehr klassischen und beliebten Sorten wie Tomaten, Gurken, Paprika, Bohnen und Zucchini, haben beispielsweise auch Artischocken, Rübstiel, Mangold, Knollensellerie, Rettich, Spitzkohl und Portulak jetzt im August Saison.
 
In meinem bunten Semmelknödel stecken immerhin sechs Sommergemüse und frische Petersilie. Serviert auf knackfrischem Batavia und Babyspinat, wird aus der typischen Winterbeilage ein herrlich leichtes Essen für warme Tage. Wie ihr seht, ich rechne ganz optimistisch mit einem schönen Spätsommer! 
Wie farbenfroh es bei den anderen Teilnehmer*innen zugeht? Klickt euch unbedingt durch alle 14 Beiträge und lasst euch überraschen. Die Liste findet ihr, wie immer, im Anschluss an das Rezept. Habt es fein - eure Janke

Semmelknödel mit Sommergemüse auf Salat

Couscous-Pfanne mit selbstgemachtem Ajvar & Sommergemüse

22. August 2021

Ihr Lieben, endlich melde ich mich mit voller Kraft und neuer Energie aus einer sehr langen Blogpause zurück. Über den frühen Sommer hinweg habe ich ausschließlich externe Aufträge erledigt und musste während der freien Stunden so einige Nachrichten verarbeiten, die mich aus der Welt, aber auch dem engsten Familienkreis erreicht und erschüttert haben. 
Gleichzeitig - und das war ein sehr ambivalentes Gefühl - habe ich es nach meinen Impfungen unglaublich genossen, wieder etwas entspannter einkaufen oder essen zu gehen und größeren Menschenmengen zu begegnen. Wir haben sehr gemütliche Geburtstage gefeiert und ich war sogar auf einem Konzert und habe mir die Füße wund getanzt. 
Auch wenn ich sehr gut alleine sein kann, in diesen Momenten wurde mir bewusst, wie sehr mir diese Kontakte und Aktivitäten seit Beginn der Corona-Pandemie fehlten. So sehr, dass mich diese Einschränkungen oft meine Motivation und Kreativität gekostet haben. 
Nun sind wir ja leider (immer noch!) weit davon entfernt, ein komplett normales Leben zu leben, aber ich habe viel über mich gelernt, versuche zu akzeptieren, was sich nicht aktiv ändern lässt und konzentriere mich auf das, was ich kann.
Dazu gehört: euch mit köstlichen Rezepten zu versorgen und eine öffentliche Stimme für Menschen mit Rheuma zu sein.
 
Hier auf dem Blog werde ich deshalb in den kommenden Monaten einige Beiträge komplett überarbeiten und auf Aktualität prüfen. Dabei wird sicherlich das ein oder andere Rezept im Archiv landen; solltet ihr anschließend in der Übersicht etwas vermissen, meldet euch gerne bei mir.
Passend zum Spätsommer und anknüpfend an meinen letzten Post, habe ich heute zwei Rezepte für euch vorbereitet: selbstgemachtes Ajvar und eine herrlich bunte Couscous-Pfanne - also die volle Ladung Sonne und gute Laune.

Couscous mit Ajvar und Sommergemüse
 

Couscous-Salat mit Erdbeeren

23. Mai 2021

Am 11. Mai hat sie auch in Hessen endlich begonnen: die Erdbeersaison 2021. 
Nach einem kalten April und viel Regen, haben die süßen Früchte in meinem Bundesland zwei Wochen länger auf sich warten lassen, schmecken aber nun umso besser nach Frühling und machen definitiv Lust auf die warmen Tage.
Für unseren heutigen Erdbeer-Boom, habe ich sie herzhaft mit Spargel und Couscous kombiniert. Dieser Salat kann als Hauptspeise, aber auch super als Beilage zu Gegrilltem gegessen werden und ist je nach Saison herrlich variabel. Mir schmeckt er besonders gut mit frischer Salatgurke, wer noch eine salzige Note ergänzen möchte, dem empfehle ich Feta.

"Fun" Fact: die Mischung aus Erdbeeren, Spargel und Gurke eignet sich sehr gut, um den Körper einmal richtig "durchzuspülen" (meine Nieren haben das für euch getestet *lach) und ist perfekt für Menschen mit Rheuma, weil - ich zitiere: einfach bummsgesund!
Klingt nach einem Salat, den ihr nun gerne selbst ausprobieren möchtet? Dann kommt hier das Rezept für euch.
Habt es fein, eure Janke


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