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Einfache Quarkbrötchen ohne Hefe

5. Juli 2020

Richtig gelesen: die bekennende Hefeteig-Liebhaberin hat "fremdgebacken" und gibt ihren Seitensprung mit Backpulver öffentlich zu! Ein Skandal? Nein, das kann man durchaus mal machen. Aber von Anfang an:
Manchmal finden mich Rezepte, an denen ich mich regelrecht festbeiße. So ging es mir auch mit den schnellen Quarkbrötchen, die mir eine liebe Bekannte empfahl. Brötchen ohne Hefe, mit einem Magerquark-Mehl-Verhältnis von 2:1 - ich war erstmal skeptisch.
Da ich aber auch mein Soda bread unwahrscheinlich gerne esse, hatte ich schnell alle Zutaten in der Schüssel und die Brötchen im Ofen.
Versuch 1 kam bei meiner Familie deutlich besser an, als bei mir selbst - mir waren die Brötchen aus Dinkelmehl, Quark, Salz und Backpulver etwas zu feucht.
Da ich an dieser (erfrischend überschaubaren) Zutatenliste nichts ändern wollte, verzichtete ich auf Öl, Eier oder was mir sonst noch spontan in den Sinn kam.
Stattdessen erhöhte ich die Mehlmenge deutlich von 125 auf 200 Gramm. Im ersten Moment nach dem Backen sehr viel besser, beim Erkalten wurden mir die Brötchen allerdings etwas zu dicht und glichen eher einem Brot. Dünn geschnitten oder getoastet super, als "leichtes" Brötchen eher ungeeignet.
Nach drei weiteren Backsessions habe ich das (für mich) beste Verhältnis gefunden und empfehle euch, genauso mit den Mehlmengen zu spielen.
Einfacher kann man ein Brötchen nicht zubereiten und obwohl ich die Hefeteigvariante bevorzuge, werden auch diese kleinen Backwerke bestimmt wieder den Weg auf meinen Tisch finden. 

Quarkbrötchen ohne Hefe

Frühlingshafter Veggie-Burger

8. März 2020

It's Burger-Time, meine Lieben! In der aktuellen Runde unseres Foodblogger-Events "All you need is.." dreht sich heute alles ums Thema "Frühlingsburger".
Da ich den gestrigen Abend in einer Vollsperrung verbracht habe, folgt meine Einleitung im Laufe der nächsten Stunde. Bis dahin, könnt ihr euch schon mal ordentlich Hunger holen und auch bei den 11 anderen Burger-Fans vorbeischauen. Alle Links findet ihr am Ende des Beitrags.
Tja, auch das ist Bloggen: Mut zur Wahrheit oder wie in diesem Fall - Mut zur Lücke. Meine Gelassenheit habe ich mir in den vergangenen Jahren hart erarbeitet.
Jetzt, nach zwei großen Tassen Milchkaffee, bin ich im Wochenende angekommen und kann euch hoffentlich große Lust auf selbstgemachte Burger machen?!
Da ich dieses Jahr überwiegend vegetarisch unterwegs bin, gibt es von mir einen Veggie-Burger mit Bärlauch-Falafel, Süßkartoffel-Brötchen und karamellisierten Möhrenstreifen. Dazu eine ratzfatz Joghurt-Sauce mit Tahini und eine fruchtige Geheimzutat. 

Veggie-Burger mit Süßkartoffel-Bun

Pizzabrot vom Grill

25. Juli 2019

Für unser regelmäßiges Event "Saisonal schmeckt's besser" hole ich den Blog heute kurz aus dem Sommerurlaub und zeige euch mein Rezept für köstliches Pizzabrot vom Grill. "Voll veggie" mit frischem Mangold-Feta-Salat und gemischten Grillgemüsen, sind diese Fladen genau das richtige Futter für heiße Sommertage. Und sollte ein Regenschauer dazwischen kommen, könnt ihr das Brot auch in einer Grillpfanne auf dem Herd backen. Da sind wir, genau wie mit dem Belag, ganz flexibel!
Viele Gemüse, die ihr gerade frisch im Garten habt oder regional einkaufen könnt, schmecken wunderbar, wenn man sie kurz in der Grillpfanne bräunt und dann das Pizzabrot damit belegt. Ich verwende als Zwischenschicht gerne Schmand, Frischkäse oder Crème fraîche, aber eine einfache Tomatensauce schmeckt natürlich auch sehr lecker.
Gemüse wie Zucchini, Paprika und Zwiebeln, sowie Pilze, gehören zu meinen Lieblings-Toppings.
Wenn ihr einen Grill mit Deckel habt, könnt ihr auch ein Tomaten-Mozzarella-Grillbrot zubereiten. Bei geschlossenem Deckel verläuft der Mozzarella so schön. Anschließend mit frischem Basilikum dekorieren und fertig ist die nächste Pizzabrot-Variante.
Welches Gemüse darf es für euch sein? Ich freue mich auf eure Lieblingskombi in den Kommentaren. Habt es fein, eure Janke.

Pizzabrot vom Grill mit Sommergemüse

Zutaten für 6-8 Grillbrote: 
  • 300g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 200g Weizenmehl (Typ 405)
  • 7g Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • etwas Öl für den Grillrost

Mehl in einer Rührschüssel vermischen und eine Mulde hineindrücken. Hefe und Zucker in die Mulde geben und mit einem Teil des Wassers verrühren. Dabei etwas Mehl vom Rand einarbeiten, sodass ein kleiner Vorteig entsteht. Sobald dieser kleine Blasen bildet, das restliche Wasser, Öl, Salz und Oregano dazu geben und alles kräftig kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Falls euch dieser zu klebrig erscheint - gebt etwas Mehl hinzu, falls er zu bröselig ist - gebt etwas Wasser hinzu. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und zu einer Kugel formen lassen. Abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Der Teig sollte dabei deutlich an Volumen gewinnen. Vor der Verarbeitung zum Pizzabrot, erneut kurz durchkneten.
Teig in 6-8 Portionen teilen und diese, direkt vor dem Backen auf dem Grill, zu Fladen formen (etwa 0,5 - 1cm dick).
Grillrost mit Öl bestreichen und die Fladen von jeder Seite 3-4 Minuten backen. 

Köstliche Grillbrote

Herzhafte Grüne-Soße-Torte

16. Juni 2019

Ihr Lieben, am 06. Juni 2019 hieß es bereits zum zweiten Mal "Frankfurt isst Weltrekord". Meine liebenswürdigen, kräuterverrückten Mithessen wollten so viele Portionen ihrer Grünen Soße verkaufen, dass es für einen Eintrag ins Guinnes-Buch der Weltrekorde reichen sollte.
Als riesengroßer Grüne-Soße-Fan freute ich mich schon seit mehreren Monaten auf dieses Ereignis und plante, es mit einem kleinem Blogevent virtuell zu begleiten. Sogar über die Grenzen Hessens hinaus, fand ich tapfere Mitstreiter für meine grüne Mission.

Als es schließlich in die heiße Phase ging und der Beitrag für meine Grüne-Soße-Sandwich-Torte geschrieben werden wollte, hat mich über Nacht ein Rheumaschub lahmgelegt. Nichts ging mehr; mit knirschenden Zähnen musste ich meiner Truppe absagen und lag am Tag der Tage mit Fieber im Bett. Grün war lediglich mein Gesicht, aber so ist es manchmal im Leben und aufgeschoben heißt schließlich nicht aufgehoben. Nicht, wenn es um Grüne Soße geht!
Somit reiche ich meinen Beitrag heute höchst offiziell nach und verlinke euch natürlich nachträglich die köstlichen Rezepte der Grüne-Soße-Party-Crew.
Für den Weltrekord hat es übrigens auch im zweiten Anlauf nicht gereicht. Mit 181.096 Portionen wurde das Ziel (231.775 Grüne-Soße-Mahlzeiten) leider verfehlt. Ich denke, da können wir uns auf eine Wiederholung in zwei Jahren freuen!

herzhafte Frischkäse-Kräuter-Torte

Kleines Laugengebäck

3. Februar 2019

Mein traditionelles Ausmisten zum Jahresanfang zieht sich aktuell in die Länge. Vielleicht liegt es daran, dass ich immer wieder neue "Baustellen" aufmache, bevor ich eine andere komplett abgeschlossen habe? Wahrscheinlich!
Was im Wohnzimmer noch wunderbar funktioniert hat (frei nach Marie Kondō: "Macht mich dieser Gegenstand glücklich?") wird in der Küche zur Herausforderung. In meiner Küche macht mich einfach sehr vieles glücklich und ich kann mich schlechter von alten Tellern, als von Schmuck, Deko oder Büchern trennen. 
Die neue Kommode, mein externer Mini-Küchenschrank im Treppenhaus, ist auch schon wieder fast voll. Mit schönen Dingen! Die mich alle glücklich machen! Selbstverständlich!
In diesem Aufräumen, Verschenken und Flohmarktkisten packen, fange ich während einer Pause damit an, meine Fotos auf dem Laptop durchzuklicken.
Die müsste ich auch dringend sortieren, beschriften und in Ordner "verpacken". 
So mancher Schatz findet sich nämlich auch hier. Zum Beispiel Fotos von kleinen Laugenbrötchen, die ich 2017 für eine Veranstaltung gebacken habe. Sogar das Rezept habe ich ordentlich abgeheftet - na also, geht doch.
Und während ich mich heute wahrscheinlich weiter durch meine Wohnung wühle, könnt ihr euch ganz gemütlich das Rezept durchlesen und bekommt vielleicht Lust darauf, eure eigenen Brötchen zu backen. Liebste Grüße - eure Janke.

Laugenkonfekt mit Backsaaten

Zutaten für ca. 40 Stück: 
- 400g Weizenmehl (Type 405)
- 250ml frisches, lauwarmes Wasser
- 7g Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 1 gestrichener TL Salz
- 50g weiche Butter
- 40g Natron*
- Körner-Mischung (z.B. von Rapunzel*) oder grobes Salz
- Mini-Wienerle (optional)

Mehl in einer großen Schüssel mit Hefe, Zucker und Salz vermischen, das lauwarme Wasser und zuletzt die weiche Butter  dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort, mindestens 1 Stunde gehen lassen.
Der Teig sollte dabei deutlich an Volumen zulegen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Teig auf einer leicht bemehlten Fläche nochmals kurz durchkneten und in etwa 40 gleichmäßige Portionen teilen. Mit den Händen kleine Brötchen formen.
Wer mag, kann diese mit kleinen Würstchen füllen, das kommt bei Kindern besonders gut an.

1 Liter Wasser in einem großen Topf erhitzen. Wenn das Wasser kocht, Topf vom Herd nehmen und vorsichtig das Natron einrühren (ACHTUNG! Nicht erschrecken, es kann stark sprudeln!).
Die Brötchen portionsweise 30 Sekunden in der Lauge baden, mit einem Schöpflöffel wieder herausnehmen und gut abgetropft auf ein Blech mit Backpapier legen. Mit Backsaaten oder grobem Salz bestreuen und 15 Minuten hellbraun backen.

Laugenkonfekt mit Backsaaten

Laugenkonfekt mit Backsaaten

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Mein allerliebstes Bananenbrot

2. Dezember 2018

Ihr Lieben, ich weiß, heute beginnt die Adventszeit und ihr habt vielleicht auf ein erstes Plätzchen-Rezept gewartet, aber wisst ihr was? - Mir war noch nicht nach Plätzchenbacken. Ich habe auch noch keinen Adventskranz oder nur den kleinsten Hauch einer weihnachtlichen Deko ausgepackt. Im Gegenteil! Im Treppenhaus hängen noch Holzschmetterlinge von der Decke und auf dem Balkon flattert eine sommerliche Wimpelkette im Wind.
Aber, keine Sorge, festliche Stimmung ist in Sicht! Vom 04.12. bis 07.12. heißt es hier wieder "Hüftgold & Lametta" und ich zeige euch mein Weihnachtsmenü 2018. Zieht schon mal die dicken Wollsocken an und kocht euch einen Tee, denn diese Runde wird ganz gemütlich. Lasst euch überraschen.

Mit dieser Aussicht verzeiht ihr mir nun vielleicht, dass der Plätzchenteller heute leer bleibt und ich stattdessen mein aller-allerliebstes Bananenbrot-Rezept mit euch teile. Ich esse es so gerne, dass es sogar einen berechtigten Platz in meinen 111 Genießerrezepten bei Rheuma* gefunden hat. Wann immer ich überreife Bananen habe, wird dieses süße Brot gebacken und mit großem Genuss verzehrt. Am liebsten esse ich es mit etwas Frischkäse und Pflaumenmus. So lecker! Es ist mir gerade ein Rätsel, warum es erst jetzt seinen Weg auf meinen Blog findet.
Generell sind Bananen hier komplett unterrepräsentiert. Bisher haben sie es lediglich als Ei-Ersatz in meinem veganen Kirschkuchen und als Hunde-Leckerli-Zutat in einen Beitrag geschafft. Höchste Zeit also für ein bisschen mehr Beachtung. Los geht's! 

Bananenbrot von Jankes Soulfood

Italienisches Fingerfood

4. Oktober 2018

Ihr Lieben, es gibt neues Fingerfood! Für eine Veranstaltung durfte ich im September dreierlei italienische Snacks zubereiten und mir hat ein Vöglein gezwitschert, dass einige Besucher bereits nach den Rezepten gefragt haben. Das freut mich natürlich riesig und deshalb kommen sie jetzt auf den Blog.
Seit inzwischen vier Jahren, tüftele ich für die Lesungen in unserer örtlichen Bibliothek thematisch passende Kleinigkeiten aus. Im September ging es mit dem Roman "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil für die Besucher zuerst akustisch und anschließend kulinarisch nach Italien.   

Italienische Snacks

Herrlich fluffige Schokobrötchen

17. Juni 2018

Ihr Lieben, ich musste gerade feststellen, dass ich völlig vergessen habe, mein ultimatives Lieblingsrezept der letzen Wochen mit euch zu teilen. Oh Schreck! Dabei sind die Schokobrötchen aktuell DER Renner in meiner Soulfood-Familie und werden bestimmt auch euch begeistern. Sie sind einfach zu machen und eignen sich perfekt zum Einfrieren und Aufbacken. Meistens backe ich direkt zwei Bleche, damit uns der Vorrat nicht ausgeht.
Vergesst all die abgepackten Milchbrötchen und versucht euch wirklich mal an diesem Rezept. Wenn ihr den Teig 2-3x zubereitet habt, ist das keine große Sache mehr und ihr belohnt euch mit einer köstlichen, selbstgebackenen Leckerei. Los geht's: 

Milchbrötchen mit Schokolade

Hot Cross Buns

13. März 2018

Nachdem ich im letzten Jahr mit meinen Bärlauch-Brioches etwas Herzhaftes zum Thema "Brot & Brötchen" zu unserem Osterbrunch beigetragen habe, wird es heute süß und sehr traditionell. Die Hot Cross Buns sind ein typisches Ostergebäck aus Großbritannien, das man inzwischen, aufgrund seiner großen Beliebtheit, beinahe ganzjährig kaufen kann. Die süßen Hefebrötchen mit Rosinen und den klassischen "mixed spices" (einer Gewürzmischung aus Zimt, Muskat, Nelken, Koriander, Piment und Ingwer) zieren das obligatorische Kreuz. Übrigens gilt es nicht (laut Chef John von der BBC) wenn man das Kreuz bloß mit einer Zuckerglasur (Icing) aufträgt - nein, es muss ins Brötchen eingebacken werden.
Überhaupt ranken sich einige Mythen und Geschichten um das Hot Cross Bun. Die einen sagen, es gehe zurück auf die germanische Frühlingsgöttin Eostrae von deren Namen man auch das englische Wort für Ostern abgeleitet haben soll. Bei den Sachsen soll das Kreuz auf den Brötchen, die vier Mondphasen symbolisiert haben während die Protestanten in England zeitweise ein "gefährliches Überbleibsel" des katholischen Glaubens in ihnen sahen. Ein Verbot der Brötchen konnte im 16. Jahrhundert trotzdem nicht durchgesetzt werden. Die Hot Cross Buns waren zu beliebt und so entschied Queen Elisabeth I, sie an Ostern und Weihnachten zu erlauben. Seit 1733 (der ersten schriftlichen Erwähnung der Hot Cross Buns), verbindet man sie mit dem Karfreitag und der Kreuzigung Jesu.
Rezepte gibt es inzwischen so unzählige, wie Entstehungsgeschichten, deshalb habe ich mich für einen Mix entschieden, der mir persönlich am besten gefiel.

Englische Osterbrötchen

[Werbung] Schwedisches Wochenend-Frühstück

3. März 2018

Ihr Lieben, bevor meine Ankarsrum-Themenwoche morgen schon wieder zu Ende geht, lade ich euch heute nochmal an die reich gedeckte Frühstückstafel ein. Zum beginnenden Wochenende habe ich Brot gebacken, um euch noch etwas über den Knethaken erzählen zu können und es gibt frischen Blutorangensaft aus der Zitruspresse. Den liebt man in Schweden, neben Tee und Kaffee, nämlich sehr. Auch bei Steph im KuLa steht das letzte Rezepte aus; bei ihr warten selbstgemachte Müsliriegel mit Beeren und Schokolade darauf, von euch entdeckt zu werden.
Morgen erfahrt ihr dann zum Abschluss der Woche auf beiden Blogs, was wir an der Ankarsrum Assistent besonders gut finden und wo wir eventuelle Schwachstellen sehen. 

Frühstück auf Schwedisch

Einback

11. Februar 2018

Eigentlich ist die Faschingszeit ja für Fettgebackenes wie Berliner, Quarkbällchen und Co. bekannt. In der Soulfood-Küche habe ich während der vergangenen Tage jedoch an meinem liebsten Einback-Rezept getüftelt und möchte euch heute die herrlich fluffige "Gewinner-Rezeptur" ans Herz legen.
Der Einback, bei uns auch "Blechweck" oder "Reihenweck", ist normalerweise die Vorstufe zum Zwieback. In unseren Breitengraden ist er auch bekannt als "Duureweck". Wörtlich übersetzt heißt das "Totenbrötchen", denn das leicht süße Hefegebäck wird hier traditionell beim Beerdigungskaffee gereicht und an die Nachbarschaft verteilt. 
Für meine Backorgie gab es glücklicherweise keinen solchen Anlass, wir essen den Einback nämlich auch an jedem anderen Tag sehr gerne.

In meiner Testreihe habe ich mich zuerst an die "klassische Version" gehalten. Auf 500g Weizenmehl kommen frische Hefe, etwa 150ml Milch, 75g Butter und Zucker, sowie zwei Eier. Mein erstes Ergebnis ging trotz langer Gehzeit nicht richtig auf und der Hefeteig war entsprechend dicht. Außerdem fand ich den Geschmack, im Vergleich zum Einback vom Lieblingsbäcker, sehr fade.
In einer zweiten Version habe ich anstelle der Milch griechischen Joghurt verwendet, sowie etwas Honig und Salz ergänzt. Schon besser, allerdings am zweiten Tag nicht mehr so fluffig, wie der Bäcker-Einback. Die dritte Version schreibe ich euch weiter unten mit in den Beitrag, da wir sie sehr lecker fanden, ich mir als Rheumapatientin jedoch das Ei gerne spare, sofern es geht.
Meine finale Version hat strenggenommen wahrscheinlich nichts mehr mit Einback zu tun und ist durch die doppelte Menge Milch eher ein "Milchback", jedoch wurde sie von allen Testessern als grandios lecker bewertet. Für mich Grund genug, euch das Rezept aufzuschreiben.  


Pfannenbrot mit orientalischem Pesto

26. Oktober 2017

Ihr Lieben, heute geht "Das ultimative Pestoding" bereits in die vorletzte Runde und ich muss sagen, diese Aktion hat mir großen Spaß gemacht. Jeden Monat zu überlegen, wie ich ein Pesto neu und spannend verpacken kann, war eine schöne Aufgabe, der ich mich gerne gestellt habe. Außerdem war es mindestens genauso toll zu sehen, wie die anderen kreativ wurden und die leckersten Pesto-Rezepte zusammen gebaut haben.

Mein Pesto Nummer acht ist also ein orientalisch inspiriertes und ich kann euch verraten, dass es bereits seit Jahresanfang für November/Oktober auf meiner Liste stand. Geschmacklich gehören die Gewürze, die sich im Ras-el-Hanout vereinen einfach in den Herbst. 
Weniger klar war ich mir allerdings darüber, was ich meinem Pesto zur Seite stelle. Die Entscheidung fiel, als ich vor einigen Wochen, auf der Suche nach bangladesischen Rezepten, das Buch "Indisch kochen" von Sandra Salmandjee durchblätterte. Sie füllt darin ein Naan-Brot mit Panir, einem indischen Frischkäse und ich dachte, mein Pesto würde sich sicher auch gut in einem Pfannenbrot machen.
Bevor es nun aber mit dem Rezept weitergeht, möchte ich euch zeigen, was die anderen Teilnehmer der Oktoberrunde auf den Tisch gezaubert haben. Heute sind wir eine kleine, aber trotzdem sehr abwechslungsreiche Gruppe:

~ Kleiner Kuriositätenladen - Herbstliche Soupe au Pistou mit Möhrengrünpesto
~ Möhreneck - Brokkoli Pesto 


Das ultimative Pestoding im Oktober

Herzhafter Brotauflauf

10. Oktober 2017

Liebe Soulfoodies,
wo gekocht, gebacken und gegessen wird, da bleibt auch manchmal etwas übrig. Hand aufs Herz, bei jedem von uns ist schon einmal etwas im Müll gelandet, was andere noch mit Genuss verspeist hätten; aber wusstet ihr, dass in Deutschland jedes ACHTE Lebensmittel (oft noch original verpackt) weggeworfen wird? Eine erschreckend hohe Quote, gegen die wir alle gemeinsam etwas unternehmen müssen.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung* ruft deshalb zur Aktion Zu gut für die Tonne auf und hat mich eingeladen, mit euch über das Thema Lebensmittelverschwendung zu diskutieren. 
Dieser Einladung komme ich sehr gerne nach und möchte euch heute mein liebstes Resteessen vorstellen. Auch ihr könnt Teil der Aktionswoche werden und euer eigenes Statement oder ein Rezept auf Instagram unter #restezauber teilen.

Ich werde tatsächlich oft gefragt, wer die Leckereien, die ich euch hier zeige, eigentlich isst. Für mich war das schon immer eine seltsame Frage, denn natürlich essen meine Familie und ich diese Gerichte. Nichts auf diesem Blog wurde jemals bloß zum Fotografieren zubereitet! 
Wenn ich Reste übrig behalte und weiß, dass ich sie aus einem bestimmten Grund nicht mehr aufessen kann, friere ich die Portion ein oder schaue in der Familie, ob ich noch einen Abnehmer dafür finde. 
Am liebsten jedoch, und deshalb musste ich an dieser Aktion teilnehmen, kreiere ich aus Resten völlig neue Gerichte. Meistens kann man diese nie wieder genauso nachkochen, denn da treffen Saucen und Dips auf Nudel- und Auflaufreste, oder ein gekochtes Gemüse landet zusammen mit Käse und Wurstaufschnitt in einer Quiche. Ganz ehrlich - ich liebe diese kunterbunten Rezepte quer durch den Kühlschrank sehr.
Weit vorne in der Top 10 meiner liebsten Resteessen befindet sich der Brotauflauf. Brot wird mir nämlich immer wieder alt oder zu fest und solange es nicht von Schimmel befallen ist, weigere ich mich, es wegzuwerfen. Oft wird es zu Semmelbröseln verarbeitet, aber noch lieber ist mir ein Brotrest im Auflauf.  

Aktion: Zu gut für die Tonne

Schmierschelkuchen - ein traditionelles Rezept aus Lahnau

3. Oktober 2017

Auf diesen Beitrag freue ich mich nun schon eine ganze Weile. Es hat mehrere Monate gedauert, bis er endlich Gestalt angenommen hat; ich habe gelacht, geheult und wahrscheinlich einige graue Haare dazu bekommen, aber hier ist er nun:
Alles begann mit der einfachen Anfrage nach einem alten Rezept aus unserem kleinen Dorf. Es ging um den "Schmierschelkuchen", in anderen Orten Mittel- und Oberhessens auch Schmierselkuchen (Schmierkuchen), Lohkuchen oder Lohplatz genannt.

Meine Oma und viele Frauen ihrer Generation haben ihn noch traditionell im Backhaus zubereitet, da er meistens und ursprünglich aus Brotteigresten hergestellt wurde. Hier haben wir auch schon die kleine Besonderheit dieses "Kuchens": der Boden ist ein herzhafter Sauerteig.
Früher als "Arme-Leute-Essen" verschrien, war der Schmierschelkuchen in meiner Kindheit sehr präsent und gehörte zu vielen Dorffesten, nicht zuletzt natürlich zum beliebten Backhausfest. Meine Oma Tilly war eine Landfrau, wie sie im Buche steht. Bei ihr wurde deftig gekocht und rustikal gebacken. Natürlich alles ohne Rezept und nur nach Gefühl. An genau diesem Gefühl ist die erste Recherche nach ihrem Schmierschelkuchen-Rezept gescheitert. Mir klingen heute noch Anweisungen wie "ein Putchen Salz" im Ohr, aber auch die berüchtigten "Sauerteigknittel" sollten mich später noch verfolgen.

Langer Rede kurzer Sinn: es gab kein niedergeschriebenes Rezept meiner Oma.
Was wir fanden waren lose Listen mit Zutaten, jedoch ohne Mengenangaben.
Mein Opa, der sich immer um das Backen der Brote gekümmert hatte, wusste lediglich wie ein guter Schmierschelkuchen zu schmecken hat, jedoch nicht im Detail, wie man ihn zubereitet. An dieser Stelle bekam ich erste Sorgenfalten auf die Stirn.

Schmierselkuchen - Lohkuchen

Schnell und einfach: Karottenbrot ohne Hefe

4. August 2017

In sehr wenigen Situation würde ich mich als "typisch deutsch" bezeichnen. Bei mir muss nicht immer alles perfekt sein, ich werde nie einen Preis für Ordentlichkeit erhalten und mir ist Weniges richtig peinlich. Eine deutsche Vorliebe ist jedoch die für unsere Brotvielfalt. Besonders die kernigen Vollkornbrote vermisse ich recht schnell, wenn ich in anderen Ländern unterwegs bin. 
In Schottland haben mich zum Frühstück immerhin die fluffigen Crumpets und große Mengen gebackener Bohnen über die kleine Brotauswahl hinweg getröstet; in Irland habe ich das "soda bread" für mich entdeckt. Es kommt völlig ohne Hefe aus und ist ratzfatz gebacken.
Wer gerne Roggen-, Schwarz- und Sauerteigbrote isst, wird jetzt wahrscheinlich die Nase rümpfen. Mit hoher Brotbackkunst hat das soda bread nämlich nichts gemeinsam. Trotzdem esse ich es gerne und probiere immer wieder neue Variationen aus. Meine aktuelle Lieblingsversion möchte ich heute mit euch teilen.

Karottenbrot - Jankes Soulfood

Bayrischer Burger mit Leberkäse und Sauerkrautbrötchen

13. Juli 2017

Ihr Lieben, heute ist Burger-Tag!
Insgesamt 8 schnabulöse Kreationen warten darauf, von euch entdeckt und ausprobiert zu werden. Schaut mal hier:

Kleiner Kuriositätenladen | Lángosburger
happy plate | California Burger
SweetPie | Möhren-Sellerie-Burger
Kartoffelwerkstatt | Kartoffel-Zucchini-Burger
Brotwein | Hamburger mit Bacon, Cheese & Onions
Küchenlatein | Spinat-Kichererbsen-Burger
Cakes,Cookies and more | Hamburger Italiana

In der Soulfood-Küche gibt es einen Bayrischen Burger, den ich kurzerhand "The German" getauft habe, da ich anstelle der geplanten Laugenbrötchen, Sauerkrautbrötchen gebacken habe. More german geht ja quasi gar nicht :-)
Die Sauerkrautbrötchen schmecken übrigens auch super in einer kleinen Version als Fingerfood.

All you need is Burger

Herzhafte Kräuter-Buchteln

9. Juni 2017

Ordnung ist das halbe Leben - ich befinde mich auf der anderen Seite. Schon immer. Eine zu aufgeräumte Wohnung macht mich nervös. Ich benötige das organisierte Chaos. Meistens jedenfalls. Weniger in solchen Momenten, in denen ich etwas suche. Das Rezept für die Buchteln beispielsweise. Einen handgeschriebenen Notizzettel mit Fettfleck vom Pesto. In diesen Momenten der Verzweiflung wünsche ich mir weniger Zeug, weniger Stapel, weniger Möglichkeiten. Im Grunde müsste ich bloß eine Schublade oder Ecke bestimmen, in der die Rezeptzettel sofort nach dem Kochen und Backen landen. Schaffe ich aber nicht, wäre ja viel zu einfach. Und viel zu ordentlich. Also suche ich weiter, finde ein Rezept für Vollkornbrot, das ich im Winter gebacken habe (oh lecker!) und einen Zettel, anhand dessen nicht mehr nachvollziehbar ist, was genau ich da kochen wollte. Der Zettel mit den Buchteln bleibt verschollen. Mist! 
Zum Glück, habe ich mich an meinem Rezept für süße Buchteln orientiert und kann meine Erinnerungslücken auch ohne schriftlichen Nachweis schließen.
Wäre auch wirklich zu schade gewesen, um die köstlichen Buchteln mit Kräutern und Bergkäse. Also schnell auf den Blog damit, das Internet vergisst schließlich nie.

Herzhafte Buchteln von Jankes Soulfood

Herzhafte Bärlauch-Brioches

28. März 2017

Heute geht es weiter mit unserer Osterbrunch-Themenwoche. Nachdem wir gestern mit 8 köstlichen Getränken angestoßen haben, zeigen wir euch heute unsere Vorschläge für die Kategorie Brot und Brötchen. Da der Bärlauch in unserem Garten gerade so schön wächst, habe ich mich für herzhafte Brioches mit dem grünen Kraut entschieden. Ich mag Bärlauch unwahrscheinlich gerne. Egal ob als Pesto, in Nudelteig oder Polenta, der Frühling schmeckt wunderbar mit diesem Wildgemüse. Wer Knoblauch mag, wird Bärlauch lieben und der große Vorteil ist: man geht nicht mit schlechtem Atem vom Brunch nach Hause :)

Und das erwartet euch in den nächsten Tagen:


Dienstag - Brot & Brötchen - Herzhafte Bärlauch-Brioches

Mittwoch - Brotaufstriche süß & herzhaft - Kräuter-Ei-Aufstrich

Donnerstag - Wunschgerichte - Geröstete Grießsuppe mit Kresse

Freitag - Nachspeisen - Clafoutis

Samstag - Kuchen, Torten & Kleingebäck - Torta pasqualina

Sonntag - Geschenke aus der Küche - Osterkekse


Soulfood Tuesday mit Paprika meets Kardamom

27. Dezember 2016

Liebe Soulfoodies,
da sind sie nun: die Tage zwischen den Jahren. Hattet ihr alle schöne Weihnachten und leckeres Essen? Bei uns gab es an Heiligabend seit langer Zeit mal wieder Fondue und wir haben gemütlich beisammen gesessen.
Auch heute kann ich es ganz ruhig angehen, denn ich habe eine wunderbare Vertretung in meiner virtuellen Küche. Anikó von "Paprika meets Kardamom" hat uns ein ungarisches Seelenfutter mitgebracht und ich freue mich ganz besonders über dieses Rezept aus ihrer Heimat.
In ihrem Rezeptarchiv stöbere ich wirklich gerne, denn dort findet man solch köstliche Dinge wie  "Sztrapacska" - Kartoffel-Knöpfle mit Specksauce oder ein Kohlrabi-Risotto mit Ricotta. Für den letzten Soulfood Tuesday 2016 habe ich mir allerdings eine Süßspeise gewünscht und Anikó hat Wort gehalten. Hier kommt hier Beitrag:

***

"Die Feiertage sind fast vorüber! Seid ihr auch der großen Völlerei verfallen? Ich finde ja, der Dezember ist ein äußerst anspruchsvoller Monat für meinen Magen: Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte, Geburtstage, Weihnachten an sich, Silvester… Es gibt genug Gelegenheiten, um sich kulinarisch auszutoben, da bin ich immer ganz froh, wenn wir zwischen den Feiertagen mal etwas einfacher werden können. Und die ungarische Alltagsküche bietet dafür eine Fülle an Rezepten.

Traditionell besteht ein ungarisches Mittagessen aus zwei Gängen – als erstes eine Suppe und dann den Hauptgang. Ja, auch die Woche über gibt es bei meinen ungarischen Tanten immer eine Suppe. Meistens sind es einfache Gemüsesuppen, wie beispielsweise diese Erbsensuppe. Und wenn man schon ein herzhaftes Süppchen hatte, geht auch ein süßer Hauptgang. Wobei die mit Quark gefüllten Brötchen, die ich Euch vorstellen möchte, schon eher auf der leichten Seite sind und nicht sonderlich schwer im Magen liegen. Es sei denn, ihr esst alle vier auf einmal, weil sie so gut schmecken :-) Die Zubereitung ist denkbar einfach und dauert wirklich nicht ewig. Und während die Brötchen im Ofen noch knusprig werden, könnt ihr schon eure Vorsuppe genießen.

Probiert es ruhig mal aus! Die ungarische Küche hat so viel mehr zu bieten als Gulasch und Palatschinken. Auf meinem Blog „Paprika meets Kardamom“ findet ihr viele Ideen und Gerichte, die ich von meiner ungarischen Familie mitgebracht habe. Aber natürlich auch Kulinarisches aus anderen Regionen der Welt, aus Gerätschaften wie dem Slowcooker, die mir das Leben unheimlich erleichtern oder auch von meinen Reisen. Einfach ein kulinarisches Tagebuch meines Lebens :-) Fühlt Euch willkommen!"

Túros zsemle - Mit Quark gefüllte Brötchen

Soulfood Tuesday

Soulfood Tuesday mit Marsha von 'Eine Prise Lecker'

13. Dezember 2016

Ihr Lieben,
heute gibt es einen neuen Beitrag für meine Soulfood Tuesday Reihe und die liebe Marsha von Eine Prise Lecker übernimmt gleich das Ruder. Obwohl sie erst seit einem Jahr ihre Rezepte im Internet veröffentlicht, hat sich bereits eine beachtliche Anzahl köstlicher Leckereien in ihrem Archiv angesammelt. Liebhabern von kleinen, herzhaften Snacks, empfehle ich einen Blick auf die Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen, die gedanklich in einer schlaflosen Nacht enstanden sind. Den Süßmäulchen unter euch gefallen bestimmt Marshas Skinny Peanutbuttercups, die sich sogar für eine kalorienbewusste Ernährung bestens eignen. Von diesen Rezepten gibt es noch viele mehr auf "Eine Prise Lecker" und ich würde mich freuen, wenn ihr gleich im Anschluss rüber huscht und gemütlich stöbern geht. Der Genuss kommt nicht zu kurz, das kann ich euch versprechen. Liebe Marsha, schön dass du heute mein Gast bist.

Soulfood Tuesday

"Ich freue mich total, heute bei der lieben Janke zu Besuch zu sein. Und dann noch zum Soulfood Tuesday. Die Idee für diese besondere Kategorie finde ich schon klasse. Aber diese dann mit Rezepten unterschiedlicher Menschen und deren persönlichen Soulfood zu füllen, ist grandios. Ein Geniestreich sozusagen.
Es ist auch super spannend zu sehen, was Soulfood für jeden ausmacht. Für den Einen sind es geliebte Rezepte aus der Kindheit, für den Anderen eher süß, für den Nächsten wiederum deftig. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie entführen uns, ein bisschen zumindest, aus dem grauen Alltag, lassen Stress Stress sein und geben uns teilweise ein Stück Kindheit zurück. Erinnerungen an liebe Menschen, die eventuell schon von uns gegangen sind, werden durch ihre Rezepte mit am Leben erhalten. 

Ich habe lange darüber nachgedacht, was für mich mein liebstes Souldfood ist. Und die Lösung konnte nur heißen: Brot. Ich liebe Brot. Wer meinen Blog kennt, weiß das bereits. Brot geht immer, egal ob Sommer oder Winter, Weiß- oder Schwarzbrot, süß oder deftig. Nichts Essbares liebe ich so sehr. Außerdem ist es so vielseitig. Ich kann mir schnell ne Stulle schmieren oder ein leckeres, reich belegtes Grillsandwich machen. Brot schmeckt aber auch pur. Wer selbst Brot backt, weiß, dass die erste Scheibe, noch warm, eins der besten Dinge ist, die man essen kann.
Deswegen habe ich heute ein Brot für euch, genauer gesagt ein Schinkenbrot mit Röstzwiebeln. Das schmeckt auch pur einfach nur himmlisch und ist ganz einfach zu backen. Das Rezept dazu habe ich abgewandelt, das Original findet ihr in der Zeitschrift Mein Landrezept - Brot backen."

Schinkenbrot mit Röstzwiebeln  

Soulfood Tuesday

Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 9g Salz 
  • 15g weiche Butter 
  • 1 Packung Trockenhefe 
  • 300ml lauwarmes Wasser 
  • 1 gestrichener Esslöffel Zucker 
  • 75g gewürfelter Katenschinken 
  • 5 Esslöffel Röstzwiebeln 
  • 2 Esslöffel Hafer- oder Multikornflocken

Mischt das Mehl mit dem Salz in einer Rührschüssel und gebt die Butter dazu. Die Hefe wird mit dem Zucker zusammen in das Wasser eingerührt und dann kurz ca. 5 Minuten stehen gelassen, bis die Hefe leicht anfängt zu schäumen. Nun die Flüssigkeit zu der Mehlmischung geben und alles gut für ca. 10 Minuten durchkneten - ich mache das in meiner Küchenmaschine.

Lasst den Teig nun ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen, er sollte sich gut verdoppeln.

Anschließend knetet ihr die Schinkenwürfel, die Röstzwiebeln und die Getreideflocken ein und lasst den Teig nochmal ca. 15 Minuten ruhen.
Heizt nun den Backofen schon mal auf 180° Ober- Unterhitze vor.

Nun noch einmal durchkneten, dann einen Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Oberfläche leicht kreuzweise einritzen - ich hatte hier ein wenig übertrieben, deshalb ist mein Brot ein wenig fransig geworden - und mit Wasser bepinseln.

Stellt eine ofenfeste Schale mit Wasser in den Ofen und gebt das Brot ebenfalls in den Ofen. Nun für ca. 60 Minuten backen, bis es außen goldbraun ist und dann unbedingt die erste Scheibe noch warm genießen! 

Soulfood Tuesday

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