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Herzhafter Wabenkuchen mit Sauerkraut

10. Februar 2019

Ich liebe Blechgerichte, egal ob süß oder herzhaft. Die meisten machen wenig Arbeit und man bekommt viele hungrige Gäste auf einen Schlag satt.
Im Sommer komme ich nicht mehr ohne mein Ofengemüse mit scharfen Hackbällchen aus und auch die Winter-Version mit Kohl, Lauch und Kartoffeln wird immer wieder gerne gegessen.
Mit diesem Beitrag erweitere ich die Kategorie Blechgerichte um sagenhafte 38 Rezepte.
Ja, richtig gelesen: Achtunddreißig!
So viele Foodblogs sind nämlich heute bei "All you need is.. Blechgerichte" dabei. Erinnert ihr euch noch an die Runde im Januar? Damals gab es 27 Schmorgerichte und ich habe meinen ersten Sauerbraten zubereitet.
In Ausgabe zwei von "All you need is.." kommt also alles aufs Blech. Die lange und absolut köstlich zu lesende Liste mit allen Links, findet ihr weiter unten.

Ich habe mich für ein Gericht entschieden, das ich so ähnlich vor einiger Zeit beim LECKER Magazin entdeckt habe: den Wabenkuchen.
Aus Teigfladen entstehen kleine, nach oben offene Teigtaschen, die sich auf dem Blech aneinander kuscheln und dadurch herrlich fluffig bleiben. Die einzelnen Waben können nach dem Backen als Fingerfood auseinander gezupft werden. Gefüllt habe ich sie ganz hessisch mit "Rippchen und Kraut". Klingt gut? Dann kommt hier das Rezept für euch: 

Wabenkuchen mit Sauerkraut und Rippchen

Herrlich fluffige Schokobrötchen

17. Juni 2018

Ihr Lieben, ich musste gerade feststellen, dass ich völlig vergessen habe, mein ultimatives Lieblingsrezept der letzen Wochen mit euch zu teilen. Oh Schreck! Dabei sind die Schokobrötchen aktuell DER Renner in meiner Soulfood-Familie und werden bestimmt auch euch begeistern. Sie sind einfach zu machen und eignen sich perfekt zum Einfrieren und Aufbacken. Meistens backe ich direkt zwei Bleche, damit uns der Vorrat nicht ausgeht.
Vergesst all die abgepackten Milchbrötchen und versucht euch wirklich mal an diesem Rezept. Wenn ihr den Teig 2-3x zubereitet habt, ist das keine große Sache mehr und ihr belohnt euch mit einer köstlichen, selbstgebackenen Leckerei. Los geht's: 

Milchbrötchen mit Schokolade

[Werbung] Schwedische Zimtkringel

27. Februar 2018

An Tag zwei der Ankarsrum-Themenwoche dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um den Teig. Wenn diese Küchenmaschine nämlich eins besonders gut kann, dann ist es die Zubereitung von Hefeteig. Mich persönlich macht das sehr glücklich, denn was ich besonders gerne zubereite, richtig, ist Hefeteig. Frida (besonders wertvolle Küchenhelfer erhalten bei uns einen Namen) und ich ergeben also ein Dreamteam. Dabei stand ich dem "ominösen Teigroller" zu Beginn eher skeptisch gegenüber. Unser Start war etwas holprig, aber bereits beim zweiten Teig klappte alles prima.
Inzwischen habe ich ca. 15x verschiedene Hefeteige mit der Ankarsrum zubereitet und kann ihr dafür ein dickes Sternchen geben. Heute habe ich ein Rezept für köstliche, schwedische Zimtkringel mitgebracht und erzähle euch, wie die Rührwalze der Ankarsrum funktioniert. In den nächsten Tagen geht es weiter mit Rezepten aus der schwedischen Heimat meiner neuen Küchenmaschine und natürlich findet ihr auch bei Steph vom KuLa wieder einen Beitrag, sowie das Rezept für "Traditionelles Challah". 

Hefeteig aus der Ankarsrum

Einback

11. Februar 2018

Eigentlich ist die Faschingszeit ja für Fettgebackenes wie Berliner, Quarkbällchen und Co. bekannt. In der Soulfood-Küche habe ich während der vergangenen Tage jedoch an meinem liebsten Einback-Rezept getüftelt und möchte euch heute die herrlich fluffige "Gewinner-Rezeptur" ans Herz legen.
Der Einback, bei uns auch "Blechweck" oder "Reihenweck", ist normalerweise die Vorstufe zum Zwieback. In unseren Breitengraden ist er auch bekannt als "Duureweck". Wörtlich übersetzt heißt das "Totenbrötchen", denn das leicht süße Hefegebäck wird hier traditionell beim Beerdigungskaffee gereicht und an die Nachbarschaft verteilt. 
Für meine Backorgie gab es glücklicherweise keinen solchen Anlass, wir essen den Einback nämlich auch an jedem anderen Tag sehr gerne.

In meiner Testreihe habe ich mich zuerst an die "klassische Version" gehalten. Auf 500g Weizenmehl kommen frische Hefe, etwa 150ml Milch, 75g Butter und Zucker, sowie zwei Eier. Mein erstes Ergebnis ging trotz langer Gehzeit nicht richtig auf und der Hefeteig war entsprechend dicht. Außerdem fand ich den Geschmack, im Vergleich zum Einback vom Lieblingsbäcker, sehr fade.
In einer zweiten Version habe ich anstelle der Milch griechischen Joghurt verwendet, sowie etwas Honig und Salz ergänzt. Schon besser, allerdings am zweiten Tag nicht mehr so fluffig, wie der Bäcker-Einback. Die dritte Version schreibe ich euch weiter unten mit in den Beitrag, da wir sie sehr lecker fanden, ich mir als Rheumapatientin jedoch das Ei gerne spare, sofern es geht.
Meine finale Version hat strenggenommen wahrscheinlich nichts mehr mit Einback zu tun und ist durch die doppelte Menge Milch eher ein "Milchback", jedoch wurde sie von allen Testessern als grandios lecker bewertet. Für mich Grund genug, euch das Rezept aufzuschreiben.  


Rhabarber-Quark-Plunder

20. April 2017

Wie gut, dass wir am Osterwochenende den ersten Rhabarber in unserem Garten geerntet haben. So muss nun wenigstens ein Teil der herrlich sauren Stangen nicht mehr unter den aktuellen Temperaturen leiden, sondern durfte im warmen Ofen auf köstlichen Hefeteilchen kuscheln.
Plunder mit Quark und Rhabarber stehen nun schon eine ganze Weile auf meiner To-bake-Liste, denn ich wollte unbedingt mal eine "kleine Version" des Rhabarber-Schmandkuchens zubereiten. Einer meiner liebsten Frühlings-Kuchen, gefolgt von der Krümeltorte mit Rhabarber. Rhabarber ist einfach lecker! Ich backe unwahrscheinlich gerne damit und mag die Kombination aus süßem Teig und saurer Frucht. Unsere alte Rhabarberpflanze hat den milden und sonnigen März voll ausgekostet und ist 2017 früh dran. Gut für uns, so konnten wir an Ostern die ersten Erträge verbacken und ich kann euch nun das Rezept ans Herz legen.

Hefegebäck mit Rhabarber und Quark

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