Gebackener Adventskranz

1. Dezember 2022

Ihr Lieben, auch in diesem Jahr habe ich die große Ehre und darf unseren xMas-Boom-Adventskalender mit einem kulinarischen Beitrag eröffnen. Hinter Türchen Nummer eins habe ich einen essbaren Adventskranz für euch versteckt, der sich wunderbar als Vorspeise oder vorweihnachtliches Fingerfood eignet.
Meine Version ist vollgepackt mit kleinen Gemüsewürfeln, aber natürlich könnt ihr beim Nachbacken kreativ werden und ganz einfach Zutaten austauschen oder ergänzen. Der Teig sollte dabei nicht zu feucht werden, da er sich ansonsten nur sehr schlecht formen lässt. Am besten tupft ihr Eingelegtes wie z.B. Oliven, Paprika und Tomaten mit einem sauberen Küchentuch ab, bevor ihr es in den Teig einarbeitet.
 
Serviert habe ich meinen Kranz mit verschiedenen Dips und zusätzlichem Antipasti-Gemüse. Kleine Piri-Piri und Oliven eignen sich, zusammen mit etwas Rosmarin, ganz wunderbar zum Dekorieren des fertig gebackenen Kranzes.
Bevor ihr nun direkt zum Rezept huscht, notiert euch am besten, dass es morgen mit Türchen Nummer zwei bei Maras Wunderland weitergeht. Alle weiteren Teilnehmer*innen findet ihr am Ende des Beitrags in einer Übersicht mit entsprechenden Links, die sich am jeweiligen Tag für euch öffnen. Schaut also gerne wieder vorbei.

Ein ganz lieber Dank geht nun noch an Jana von Nom Noms food für die Organisation und Motivation unserer bunten Truppe und an Sarah von feiertäglich, die unsere wunderschönen Grafiken gestaltet hat ♥

Gebackener Adventskranz aus Hefeteig

Zutaten: 
  • 200g Weizenmehl Typ 405
  • 200g Dinkelmehl Typ 630
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 10g Trockenhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 200-250ml lauwarmes Wasser
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 große Champignons (etwa 100g)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 120g Paprika (geröstet/eingelegt)
  • 4 Scheiben getrocknete Tomaten (eingelegt)
  • etwas Öl zum Braten
  • Pfeffer
     
Zubereitung:
Mehle mischen und in eine Schüssel geben. Hefe und Zucker in eine kleine Kuhle geben und mit einem Teil des Wassers verrühren und kurz warten, bis die Hefe kleine Blasen wirft. Restliches Wasser, Öl und Salz ergänzen und alles zu einem homogenen Teig kneten. Dieser sollte nicht an den Händen kleben, da später durch das eingelegte Gemüse noch Feuchtigkeit zugeführt wird. Am besten mit 200ml Wasser beginnen und portionsweise ergänzen, falls der Teig noch zu bröselig ist.
Abgedeckt mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Die Teigmasse sollte sich dabei verdoppeln.
 
Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen, die Pilze putzen und das gesamte Gemüse in feine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knobi in etwas Öl glasig anschwitzen, dann die Pilze ergänzen und nur so lange braten bis sie beginnen Wasser zu ziehen. Mit Pfeffer würzen und abkühlen lassen. 
 
Nachdem der Teig gegangen ist, nochmal kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Unterlage flach drücken. Gemüsewürfel darauf verteilen und vorsichtig andrücken. Teig aufrollen, zusammen falten und erneut für 15 Minuten in der Schüssel gehen lassen.
Anschließend mit einem Löffel etwa 18 Portionen  a 50g und 9 kleinere a 25g vom Teig abstechen und mit gut bemehlten Händen zu Brötchen formen. Diese um eine kleine, ofenfeste und gefettete Schüssel herum auf ein Blech mit Backpapier setzen weitere 10 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Ofen auf 180°C Umluft/Heißluft vorheizen und den Brötchenkranz etwa 20 Minuten backen.

Diese Blogs nehmen am xmas-Boom-Adventskalender teil und öffnen ein Türchen für euch:

01. Dezember | Jankes Seelenschmaus

02. Dezember | Maras Wunderland | Vegane Nussknacker

03. Dezember | Kuechenchaotin | Schnelle Blätterteig-Sterne

04. Dezember | Nom Noms food 

05. Dezember | Zimtkeks und Apfeltarte 

06. Dezember | feiertäglich 

07. Dezember | Neulich am Familientisch 

08. Dezember | was eigenes 

09. Dezember | Pottgewächs 

10. Dezember | Meine Torteria 

11. Dezember | Elbcuisine 

12. Dezember | Küchendeern 

13. Dezember | Wiener Broedblog 

14. Dezember | Savory lens 

15. Dezember | Loui Bakery 

16. Dezember | 1x umrühren bitte aka kochtopf 

17. Dezember | Bake to the roots 

18. Dezember | Möhreneck 

19. Dezember | Feed me up before you go-go 

20. Dezember | USA kulinarisch 

21. Dezember | danielas foodblog 

22. Dezember | Experimente aus meiner Küche 

23. Dezember | Pottlecker 

24. Dezember | Nom Noms food 
 

Gebackener Adventskranz

 

Bunte Gemüse-Gnocchi mit Pilzragout

27. Oktober 2022

Die letzten Oktobertage sind angebrochen und bevor wir in den November starten, gibt es natürlich noch unseren Foodblogger-Saisonkalender.
Unsere Gruppe von "Saisonal schmeckt's besser" hält heute 12 herbstliche Gerichte für euch bereit - alle Links findet ihr (wie immer) weiter unten.  

Von mir gibt es gemüsige Gnocchi mit Butternutkürbis und Rote Bete. Diese einfachen, kleinen Klöße schmecken köstlich zu einem cremigen Ragout aus braunen Champignons und Lauchzwiebeln.
 
Und auch diese Gemüse bekommt ihr aktuell frisch und regional zu kaufen:
Blumenkohl, Brokkoli, Champignons, Chinakohl, Eichblattsalat, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Karotten, Knollensellerie, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Lollo Rosso, Mangold, Maronen, Meerrettich, Pak Choi, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Pfifferlinge, Portulak, Radicchio, Rettich, Romanasalat, Rote Bete, Rosenkohl, Rotkohl, Schwarzwurzel, (Stauden-)Sellerie, Steckrüben, Steinpilze, Süßkartoffeln, Topinambur, Weißkohl & Wirsing.

Selbstgemachte Kürbis- und Rote-Bete-Gnocchi

Kürbis-Chili

16. Oktober 2022

Eintöpfe und Suppen gehören für mich in den Herbst, wie das bunte Laub und triste Regentage. Seit ich mich pflanzlich ernähre (ja, ich ziehe es immer noch durch!), landen One Pot Gerichte mit Hülsenfrüchten tatsächlich noch regelmäßiger auf meinem Teller. Bohnen, Erbsen und Linsen sind eine wertvolle Vitamin- und Proteinquelle und sättigen außerdem ordentlich.
 
Für den heutigen Kürbis-Boom von Nom Nom foods, habe ich ein Bauch und Seele wärmendes Chili zubereitet, bei dem ihr die Fleischeinlage bestimmt nicht vermissen werdet.
Mit etwas dunklem Kakao und einer Messerspitze Zimt, zaubert ihr einen ganz besonderen Geschmack in diesen Herbstschmaus.
Sechs weitere Rezepte mit Kürbis in der Hauptrolle, findet ihr bei den anderen Teilnehmer*innen, die ich euch unten im Beitrag verlinke. Habt es fein, eure Janke.
 
Veganes Chili mit Butternut-Kürbis

Wraps mit Zucchini-Falafel

25. August 2022

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von "Saisonal schmeckt's besser!", dem gemüsigen Jahreszeiten-Event. Unsere aktuelle Runde fällt in einen heißen Sommer 2022, der in den meisten Teilen Deutschlands leider viel zu trocken ist. Ja, das muss man so sagen, auch wenn es die Ferienlaune dämpft. 
Hier (bei mir in Mittelhessen) hat es seit einem ganzen Monat nicht geregnet und was das für den Anbau von Gemüse und den damit verbundenen Verbrauch von Wasser bedeutet, sieht man beim Blick auf dürre Beete und Felder sehr deutlich. Es ist nicht einfach, alle Pflänzchen so zu versorgen, dass sie uns am Ende des Tages mit leckeren Lebensmitteln belohnen können. Dabei ist die Vielfalt an heimischen Gemüsen im August so groß, wie in kaum einem anderen Monat des Jahres. 
Das zeigt unsere Foodblogger-Truppe trotz aller Widrigkeiten heute mit 12 köstlichen Rezepten, die ich euch alle am Ende des Beitrags verlinke.
 
Von mir gibt es selbstgemachte Zucchini-Falafel, die ich zusammen mit einer ordentlichen Portion rohem Gemüse und einem schnabulösen Dressing in einen Wrap gewickelt habe. 

Vollkorn-Wrap mit Sommergemüse und Falafel

Tofunara mit Babyspinat

21. Juli 2022

Tofu und ich - das war bisher keine große Liebe. Obwohl ich durchaus gerne mal ein Sojaschnitzel esse und es dabei nach Belieben würze oder paniere, sah ich keinen Nutzen in der beigen, nach nichts schmeckenden Soja-Grundmasse. Bis vor wenigen Tagen fand ich auch Tofu mit Raucharoma nicht sonderlich attraktiv, aber offensichtlich kitzelt mein kleines Experiment "Zusammen vegan" gerade Geschmacksknospen wach, die sich 41 Jahre lang im Tiefschlaf befanden.
Anders kann ich mir nicht erklären, warum es in kurzer Zeit direkt 2x Kritharaki mit "Tofunara" gab und es das Rezept nun direkt auf den Blog schafft. 
Durch rauchige Paprika, Knoblauch und beherztes Anbraten, erhält der sogenannte "Soja-Quark" einen tollen Geschmack und wird zur köstlichen Veggie-Version der Carbonara. 
Eine Portion Spinat dazu und fertig ist der Seelenschmaus für Tag 4 meiner pflanzlichen Themenwoche:
 
Sauce mit Räuchertofu, Knoblauch und Spinat

Vegane Merguez

20. Juli 2022

Inzwischen ernähre ich mich seit 10 Tagen rein pflanzlich und muss ehrlich sagen: so einfach hatte ich mir dieses Experiment nicht vorgestellt. Die sommerlichen Temperaturen und das reiche Angebot an frischem Obst und Gemüse helfen mir doch enorm, auf Eier und Milchprodukte zu verzichten. Wurst gab es ja vorher schon lange nicht mehr und die sehr seltenen Gerichte mit Fleisch, fehlen mir bisher in keinster Weise.
Schwierig wird es eigentlich nur dann, wenn ich "mal eben schnell" beim Bäcker einkaufen will oder die Familie Lust auf Essen to go hat. Dann muss ich (hier auf dem Dorf) viele Fragen stellen, werde durchaus auch verständnislos angeschaut und erhalte nicht immer eine zufriedenstellende Antwort zum Thema Inhaltsstoffe. Da landet man dann doch wieder selbst am Kochtopf oder Ofen und wurschtelt sich selbst etwas zusammen.
Sehr einfach ging diese Wurschtelei aka "Veganisierung" übrigens bei meinem Rezept für Scones. Die wird es in Zukunft wahrscheinlich regelmäßig in der rein pflanzlichen Version geben. 
Am ersten Versuch Waffeln zu backen, bin ich am Wochenende hingegen kläglich gescheitert. Geschmacklich sehr gut, aber von der Struktur leider total brüchig.

Um Süßkram soll es heute aber noch gar nicht gehen, denn ich habe ein drittes und letztes Rezept aus meinem aktuellen Lieblings-Kochbuch "Vegan - das Goldene von GU" ausprobiert.
Die pflanzliche Version der scharfen, nordafrikanischen Merguez hat mich direkt beim ersten Durchblättern angelacht und auch das Ergebnis war überzeugend lecker. Beim nächsten Mal werde ich jedoch versuchen, die Masse einfach wie einen Burger zu braten oder eventuell sogar im Glas einzukochen. Die Würstchen zu drehen, war beim doppelten Rezept dann doch etwas aufwendig.
 
Scharfe, vegane Würstchen aus Kidneybohnen und Quinoa

Brokkoli-Kokos-Suppe mit Cashewkernen

19. Juli 2022

"Zusammen vegan" - Tag 2 und es wird grün. Ich bin ja tatsächlich bekennende Sommer-Suppen-Liebhaberin und bekämpfe die Hitze gerne auch aktiv von innen heraus. Mit meinem Brokkoli-Kokos-Süppchen funktioniert das wunderbar, denn beim Topping geize ich nicht mit Chiliflocken. 
Selbstverständlich könnt ihr das Rezept auch an einem etwas kühleren Tag ausprobieren. 
Bei Eintöpfen, Currys und Suppen verwende ich sehr gerne auch mal Kokosmilch. Sie ist von Natur aus vegan, sorgt für eine schöne Cremigkeit und verleiht dem Essen eine feine Note. Man darf allerdings nicht den Fehler machen und denken, sie sei von den Nährwerten deutlich "gesünder" als Sahne. Das ist leider nicht der Fall. Die Kokosnuss ist sehr fetthaltig, weshalb sie in der veganen Küche auch oft die Basis für alternative "Milchprodukte" bildet. Da es sich bei diesen Fetten überwiegend um gesättigte Fettsäuren handelt, sollte man sich Kokosmilch nur in Maßen gönnen und sie auf der Zutatenliste von pflanzlichen Lebensmitteln im Auge behalten. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie kein regionales Produkt ist.

Definitiv regional (zumindest, wenn man in der Mitte Deutschlands lebt) und gerade saisonal, ist der Brokkoli in meiner Suppe. Zudem ist er ein echtes Powergemüse mit wertvollen Inhaltsstoffen für Pflanzenfresser und Menschen mit Rheuma. Wenn man ihn nicht in Wasser zu Tode blanchiert, bleiben einem Vitamin C und K, Folsäure, Calcium, Magnesium, Eisen und andere wichtige Bausteine sogar erhalten. Deshalb: lieber braten und sanft garen.

Grüne Sommersuppe mit Brokkoli, Erbsen und Petersilie

Pilzlasagne mit Bohnen-Béchamelsauce

18. Juli 2022

Ihr Lieben, heute geht es los mit meiner Themenwoche "Zusammen vegan" und eins kann ich euch bereits jetzt versprechen: es wird ziemlich lecker!
Für mich ist es inzwischen Tag 8 einer rein pflanzlichen Ernährung und ganz ehrlich - ich vermisse bisher nichts. Dass sich dieser Zustand noch ändern kann, weiß ich spätestens seit dem Moment, in dem ein Stück hessische "Ahle Worscht" mein siebenjähriges Vegetarier-Dasein vor vielen Jahren beendete. 
Deshalb gilt für meine Mitstreiter und mich: kein Stress! 
Ich freue mich über jedes Gericht und Produkt, das auch nach diesem Experiment meinen Speiseplan bereichern wird, verbiete mir aber auch nichts für die Ewigkeit. 
Aktuell begeistert mich schlichtweg, wie unfassbar einfach einem die vegane Ernährung inzwischen gemacht wird. Da hat sich in den vergangenen Jahren wirklich viel getan in Deutschland.
 
Nicht alle Produkte und Lebensmittel sind für mich erstrebenswert und frei von jeglicher Kritik. Ein Beispiel, bei dem mir ein wenig das Herz blutet: ich liebe (und das nicht erst seit gestern) die Produkte von Greenforce. 
Greenforce bietet überwiegend Alternativen zu Fleischprodukten in Pulverform an. Klingt für euch jetzt eventuell nicht sonderlich attraktiv, aber die Frikadellen, Schnitzel, Burger, Nuggets, Köttbullar und vieles mehr, schmecken fertig gebrutzelt wirklich enorm gut. Die Mischung auf Basis von Erbsenprotein kommt in einer schlanken Tüte aus nachhaltigem Kraftpapier daher, wird mit Wasser und etwas Öl angerührt und nach 30 Minuten im Kühlschrank verarbeitet. 
Die Produkte sind also lange haltbar und benötigen keine intakte Kühlkette, wodurch Ressourcen geschont werden. Über den Preis lässt sich streiten, ansonsten für mich alles top.
Wieso sehe ich aber nun fertige Fleischersatz-Produkte von Greenforce in den Kühlregalen liegen? Noch teurer, in Plastik verpackt und nicht ewig haltbar? Für mich eine nicht nachvollziehbare Kehrtwende!
 
Ihr seht, meine Prinzipien habe ich nicht zusammen mit den tierischen Lebensmitteln über Bord geworfen und stelle mir weiterhin unbequeme Fragen.
Viele Antworten und Lösungen bietet übrigens VEGAN - Das Goldene von GU. Ein Buch mit über 300 pflanzlichen Rezepten und DIYs, aus dem auch das Grundrezept für diese grandiose Pilzlasagne stammt. Ich habe es (wie immer) nach meinem Geschmack abgewandelt, aber allein für die Bohnen-Béchamelsauce hat sich der Kauf mehr als gelohnt! Die werde ich nie wieder auf "herkömmliche" Art und Weise machen! Los geht's:

Vegane Lasagne mit Pilzen und Bohnen-Béchamelsauce

DESIGNED BY ECLAIR DESIGNS