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Couscous-Salat mit Erdbeeren

23. Mai 2021

Am 11. Mai hat sie auch in Hessen endlich begonnen: die Erdbeersaison 2021. 
Nach einem kalten April und viel Regen, haben die süßen Früchte in meinem Bundesland zwei Wochen länger auf sich warten lassen, schmecken aber nun umso besser nach Frühling und machen definitiv Lust auf die warmen Tage.
Für unseren heutigen Erdbeer-Boom, habe ich sie herzhaft mit Spargel und Couscous kombiniert. Dieser Salat kann als Hauptspeise, aber auch super als Beilage zu Gegrilltem gegessen werden und ist je nach Saison herrlich variabel. Mir schmeckt er besonders gut mit frischer Salatgurke, wer noch eine salzige Note ergänzen möchte, dem empfehle ich Feta.

"Fun" Fact: die Mischung aus Erdbeeren, Spargel und Gurke eignet sich sehr gut, um den Körper einmal richtig "durchzuspülen" (meine Nieren haben das für euch getestet *lach) und ist perfekt für Menschen mit Rheuma, weil - ich zitiere: einfach bummsgesund!
Klingt nach einem Salat, den ihr nun gerne selbst ausprobieren möchtet? Dann kommt hier das Rezept für euch.
Habt es fein, eure Janke


Zutaten für 2-4 Portionen: 
  • 160g Couscous
  • 2 TL Tomatenmark
  • 2 TL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 200g grüner Spargel und/oder Salatgurke (je nach Saison)
  • 1 TL Butter
  • 150g frische Erdbeeren (oder andere Beeren der Saison)
  • 10g Frühlingszwiebelgrün (oder Schnittlauch)

Für das Dressing:

  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Crema di Balsamico bianco
  • 1 TL Senf (hier mit Honig)
  • Salz & Pfeffer

Tomatenmark in 200ml Wasser auflösen und dieses zum Kochen bringen. Couscous einrühren und ohne weitere Hitze, bei geschlossenem Deckel, 5 Minuten quellen lassen. Anschließend zum Auflockern mit etwas Olivenöl verrühren und leicht salzen.

Spargel waschen, eventuell das untere Drittel schälen und holzige Enden abschneiden. Anschließend in etwa 2cm lange Stücke teilen. Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen und die Spargelstücke etwa 5 Minuten leicht anbraten. Sie sollten ruhig noch Biss haben. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen, dann abkühlen lassen.
Erdbeeren putzen (Stiele/Grün entfernen) und je nach Größe vierteln oder würfeln.
Frühlingszwiebelgrün in feine Röllchen schneiden.
 
Für das Dressing: Öl, Crema di Balsamico und Senf cremig aufschlagen, bis die Zutaten emulgieren. Kräftig mit Salz und Peffer würzen.
Alle Zutaten, bis auf die Erdbeeren, in einer Schüssel miteinander vermischen. Erdbeeren vorsichtig unterheben und den Salat mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Couscoussalat mit Erdbeeren und grünem Spargel

Und hier könnt ihr euch durch 14 weitere Erdbeer-Beiträge stöbern:

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S-KücheErdbeer-Tiramisu

Design by Sarah Renziehausen (Feiertäglich)


Frühlings-Frittata

29. April 2021

In unserer aktuellen Ausgabe von Saisonal schmeckt's besser, haben wir heute insgesamt 17 abwechslungsreiche Rezepte mit Frühlingsgemüse für euch im Gepäck. Alle Links zu den Beiträgen findet ihr, wie immer, weiter unten und ich kann euch das Stöbern nur dringend ans Herz legen.
Wenn man sich mit den Jahreszeiten ernährt und überwiegend das Gemüse verarbeitet und isst, welches gerade Saison hat, freut man sich vielleicht noch mehr über den ersten Spargel, sauren Rhabarber oder aromatischen Bärlauch, der im Garten seine zarten Blätter durch die Erde steckt. Mir geht es zumindest so und ich freue mich immer riesig, wenn der Garten nach dem Winter zum Leben erwacht und beginnt, grün zu werden.
 
In meiner Frittata ist deshalb auch alles grün, so wie der Frühling. Außer Spargel, Frühlingszwiebeln, Mangold und Bärlauch, haben auch grüne Gemüse wie Spinat, Rhabarber, Portulak und Lauch Saison. Werdet gerne kreativ und kombiniert eure eigene Frühlings-Frittata.

Frittata mit Frühlingsgemüse

Frühlingshafte Pizza mit Spargel & Spinat

30. April 2020

So lange hatten wir nun Sonne und warme Temperaturen. Gerade jetzt, am Tag unserer Frühlings-Runde von "Saisonal schmeckt's besser", schüttet es in Strömen. Zumindest außerhalb meiner kleinen Soulfood-Küche. ABER - auf diesen Frühlingsregen haben wir lange warten müssen und heißen ihn herzlich willkommen. Wer einen Garten hat und selbst Gemüse anbaut, weiß wovon ich spreche.
Gerne darf es die nächsten 5 Tage regnen, damit sich der Boden ordentlich vollsaugen kann. Denn nur dann können wir weiter frisches Gemüse ernten und so köstliche Pizzen belegen, wie die folgende grüne Frühlings-Pizza.

Unsere eigenen Spargelpflanzen sind inzwischen 5 Jahre alt und produzieren ganz ordentliche Stangen. Manche sehen zwar noch aus wie wilder Spargel, aber geschmacklich ist die Form völlig egal. Für meine Pizza fand ich die dünne, urwüchsige Version sogar sehr passend. Dazu kombiniere ich kurz blanchierten Spinat und junge Frühlingszwiebeln.
Anstelle der obligatorischen Passata, wird das Gemüse auf eine Schicht Frischkäse gebettet. Wer es italienisch üppig mag, verwendet Ricotta.
Für den Teig habe ich zur Hälfte Dinkelvollkornmehl ausgewählt - das macht ihn herzhafter und passt super zu Spargel und Spinat.
Was meine lieben, Kolleginnen und Kollegen für euch gezaubert haben, ist wie immer am Ende des Beitrags für euch aufgelistet. Liebste Grüße - eure Janke 

Frühlingspizza von Jankes Soulfood

Mediterraner Fischtopf

15. Juni 2018

Eintopf im Sommer? Geht gar nicht? Geht wohl und schmeckt sogar besonders lecker! Natürlich reden wir nicht vom Eintopf mit dicken Bohnen, Kartoffeln und Pökelfleisch. Nein, der Eintopf kann auch ganz elegant mit gutem, frischen Fisch und einer fruchtigen Tomatensauce daher kommen. Noch etwas grünes Gemüse dazu und fertig ist ein wunderbares Sommer-Soulfood.
Gleichzeitig ist dieses Rezept mein "Mach's-gut-du-köstliche-Spargelzeit-Gericht", denn die Spargelsaison endet jedes Jahr traditionell am 24. Juni, dem Johannistag. Wenn ihr schnell seid, könnt ihr es also noch mit Spargel nachkochen, ansonsten habe ich weiter unten Vorschläge, durch was ihr die leckeren, Stangen am besten ersetzt. 

Mediterraner Fischtopf von Jankes Soulfood

[Werbung] Spargel-Erdbeer-Salat

3. Mai 2018

Ihr Lieben, endlich ist er da, der Mai und auch wenn ich hier gerade in dicken Wollsocken sitze, so bin ich doch recht optimistisch, dass die Temperaturen sich nun allmählich frühlingshaft einpendeln. Ein passendes Rezept für lauschige Maiabende im Garten oder auf dem Balkon hätte ich nämlich schon vorbereitet. Da gestern die hessische Erdbeersaison höchst offiziell eröffnet wurde, sind direkt einige Erdbeeren in den Salat gehüpft, das lies sich schlichtweg nicht vermeiden. Heute sollen sie jedoch noch nicht im Mittelpunkt stehen, denn ich möchte euch gerne die Erlenbacher Ölmühle* und einen köstlichen Spargelsalat ans Herz legen.

Spargel-Erdbeer-Salat von Jankes*Soulfood

Wie ihr vielleicht wisst, oder in vielen meiner Rezepte nachlesen könnt, verwende ich meistens Rapsöl beim Kochen und Backen. Für mich als Rheumapatientin enthält es mehr Omega-3-Fettsäuren als andere Pflanzenöle und ist im Gegensatz zum ebenfalls sehr gesunden (und entzündungshemmenden) Leinöl, universell einsetzbar.
Mit einer Anbaufläche von etwa 1,4 Millionen Hektar ist Raps die wichtigste deutsche Ölpflanze. Jetzt im Mai blüht er strahlend gelb, die Ernte und Weiterverarbeitung findet jedoch erst im Sommer statt. Mir persönlich schmecken sowohl die kaltgepressten Rapsöle, als auch die raffinierten Sorten sehr gut.

One-Pan-Pasta mit Hähnchen und grünem Spargel

13. Juni 2017

Mit etwas Wehmut bereite ich mich langsam auf das Ende der diesjährigen Spargelsaison vor. Traditionell endet diese am 24. Juni, dem Johannistag. Damit die Ernte auch im nächsten Jahr Erfolg verspricht, braucht der Spargel genügend Zeit um sich auf den Winter mit seinen frostigen Tagen "vorzubereiten", sagen die Spargelexperten. Die Pflanze benötigt mindestens 100 Tage, um das sogenannte Spargelkraut auszubilden. Mit diesen kräftigen Trieben und den nadelförmigen Blättern, betreibt der Spargel Photosynthese und sammelt Energie, die er teilweise in seinen Wurzeln sammelt. Mit Hilfe dieser Reserve kann der Spargel im nächsten Frühjahr erneut austreiben und uns mit köstlichen Stangen versorgen.

Letztens habe ich eine sehr rührende, beinahe traurige Geschichte rund um den Spargelanbau gelesen, in der es darum ging, dass der Spargel verzweifelt versucht, einen Stamm auszubilden, aus dem das überlebenswichtige Kraut wachsen kann. Die Menschen haben diese köstlichen "Stämme" gestochen und verzehrt. Die Spargelpflanze hat es erneut versucht, doch die Menschen haben die Stangen wiederholt geerntet, bis sie merkten, dass die Pflanze keine Kraft mehr hatte, um erneut auszutreiben.
"Kirschen rot - Spargel tot", besagt seither wohl eine alte Bauernregel.
Zum Glück lernten die Menschen am Ende der Geschichte, dass sie den Spargel bis zu sieben Mal abernten durften, um ihm dann seine verdiente Regenerationszeit zu lassen.

Seitdem ich das gelesen habe, betrachte ich unseren Spargel noch etwas liebevoller, bevor ich ihn genieße.

Nudelpfanne mit Hähnchen und Spargel

Spargel-Pesto mit Gnocchi

4. Mai 2017

Kaum sind wir in den Mai getanzt, starten wir in eine neue Pesto-Runde. Moment. Wir? Normalerweise besteht unser Pestoreigen ja aus insgesamt 9 Bloggerinnen, heute jedoch mache ich es wie die schwedische Sängerin ROBYN - "I keep dancing on my own". Völlig alleine muss ich unsere Pesto-Fahne schwingen und euch davon überzeugen, dass auch der Mai ein idealer Monat für selbstgemachtes Pesto ist. 
Bereits im dritten Jahr wächst nämlich jetzt unser eigener grüner Spargel im Garten und wir konnten gerade die ersten Stangen ernten. 
Bisher reicht eine Ernte meistens noch nicht aus, um mehrere hungrige Spargelfans satt zu bekommen; dafür ist unser Spargel noch zu jung. Ein Pesto ist jedoch ideal, um aus wenig Spargel viel Geschmack zu machen. "Gestreckt" mit würzigem Bergkäse, Pinienkernen und Olivenöl ist der grüne Spargel wirklich ein Genuss, den ihr unbedingt ausprobieren solltet.
Dazu gab es in der Soulfood-Küche hausgemachte Gnocchi. Das Rezept dafür, findet ihr [HIER].

Spargel-Pesto von Jankes Soulfood

Traditionelle Rinderrouladen

22. Mai 2016

Es ist mal wieder an der Zeit für einen Klassiker im Hause Soulfood: es gibt Rouladen. 
Zusammen mit meinem Paps war ich fleißig und habe euch unser Familienrezept notiert. 
Viele kennen die Roulade wahrscheinlich mit Gürkchen in der Mitte, bei uns gibt es das nicht. Auch Kohl und Möhren sucht man in unserem Basisrezept vergeblich.
Seit ich denken kann, werden unsere Rinderrouladen mit Senf bestrichen und anschließend mit Speck- und Zwiebelwürfelchen belegt aufgerollt.
Natürlich mag ich auch Versionen mit Gemüsestreifen oder Spargelstangen in der Mitte, aber heute geht es ausschließlich um die klassische, soulfood'sche Version.
Wobei... na gut, ich muss gestehen... für mich gibt es tatsächlich immer eine Extrawurst, bzw. Extraroulade mit Dörrfleischwürfeln. Die esse ich am liebsten ♥
Eine tragende Rolle spielt außerdem: das Küchengarn. Keine Klammern, keine Spieße und schon gar keine Plastikbänder. Einfaches Küchengarn hält unsere Rouladen zusammen und sorgt dafür, dass sie beim Anbraten überall Kontakt zum Bräter haben.
Und jetzt wird nicht länger geredet, sondern gewickelt - es ist überhaupt nicht schwer!

Klassische Rindsrouladen

Mediterraner Spaghettisalat mit Spargel

8. Mai 2015

Ihr Lieben, das heutige Posting hing nun eine Woche lang in der Warteschleife. In dieser Zeit kann viel passieren in der Bloggerwelt. Ja, da kann es vorkommen, dass eine Bloggerkollegin ein ganz ähnliches Rezept völlig unwissend vorher raushaut. Schlimm? Nö!
Es kann tatsächlich auch passieren, dass man zum eigenen Blogevent genau so ein Rezept eingereicht bekommt, wie man es selbst in besagter Warteschleife hat. Ärgerlich? Ach, was!
So geschehen am Mittwoch. Da sah ich direkt nach dem Aufstehen, dass ich einen neuen Beitrag für mein "Geschmackswandel-Event" erhalten hatte und freute mich wie ein Keks. Als ich dann sah, was genau die liebe Yvonne von "Experimente aus meiner Küche" da verbloggt hatte, musste ich erstmal laut lachen. Da strahlte mich ein leckerer Nudelsalat mit Balsamico-Dressing und Spargel an (klick). Genau solch einen Salat gab es in der Soulfood-Küche am ersten Mai zum Grillen mit Freunden. Und der Beitrag dazu scharrte bereits mit den Füßen.

Kennengelernt habe ich die Basis für diesen Salat auf einer Familienfeier, wo ihn mein Cousin zum Essen mitbrachte. Seine Version war jedoch ohne Spargel. Als wir letzte Woche telefonierten, sagte er mir, dass er das Rezept noch mit Rucola kenne und mit frischen Tomaten. Von Spargel keine Rede. Da ich diesen jedoch so sehr liebe und wir uns mitten in der Spargelsaison befinden, wollte ich ihn unbedingt in meinem Salat haben. Wir Blogger müssen ja immerzu rumtüfteln und unser eigenes Ding machen..
Dass Yvonne da ein ganz ähnliches Ding wie ich am Laufen hatte, fand ich herrlich und ich musste ihr gleich eine Mail schicken und virtuell loskichern ♥
So und nun kommt dann auch mein Rezept, sehr ähnlich dem der lieben Yvonne und doch ein bisschen anders - so muss und darf das sein, wenn die große Bloggerwelt sich auf dem kleinsten, gemeinsamen Nenner trifft.

Spaghetti-Salat mit Spargel - Jankes*Soulfood

Leichte Frühlingsküche: Spargel-Seitling-Ragout mit Polenta

29. April 2015

Hallo ihr Lieben, ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich letztens geschrieben habe, ich hätte an einem Rezept für einen Wettbewerb gebastelt? Heute möchte ich es euch endlich vorstellen. Im ganzen Blog-Geburtstagsrausch ist es fast untergegangen.
Sojola hatte Ende März zum Blogger-Rezept-Contest aufgerufen und war auf der Suche nach gesunden Frühlingsrezepten. Aufgabe war es ein saisonales, gesundes Gericht mit Soja-Streichfett oder Öl zuzubereiten und ein ansprechenden Foto davon zu machen.
Da ich Soja-Streichfett gerne benutze, wollte ich unbedingt mitmachen.
Und so habe ich mein Pfifferlingsragout vom letzten Sommer saisonal angepasst, etwas aufgepeppt und warte nun gespannt darauf, wie es wohl beim Wettbewerb ankam.
Bis dahin möchte ich euch das Rezept gerne ans Herz legen, es ist vollständig vegan, schmeckt herrlich frisch, ist easy peasy gemacht und passt als leichtes Abendessen in jeden Speiseplan.


Grünes Spragelrisotto mit Lendchen

8. April 2015

Ganz offiziell hat die Spargelsaison in Deutschland noch nicht begonnen, aber hier und da findet man die leckeren Stangen schon und auch ich habe am Wochenende zugeschlagen. Herrlich!! Früher konnte man mich mit Spargel jagen und heute esse ich ihn unwahrscheinlich gerne.
Den Grünen mag ich dabei noch lieber als seine vornehmen, blassen Geschwister.
Letztes Jahr haben wir zum ersten Mal Spargel im eigenen Garten angebaut. Leider kann man diesen erst im nächsten oder übernächsten Jahr ernten - gut Ding will Weile haben.
Solange freue ich mich über Spargel aus der Wetterau oder von der Bergstraße.
So und hier kommt es nun, mein erstes Spargelgericht für 2015:

Grüner Spargel - Jankes Soulfood

Food Pops

5. Mai 2014

Herzhafte Crêpes am Stiel

Heute habe ich etwas aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch für euch.
Es gibt zweierlei Crêpe, die man geschnitten aufspießen kann und als Food Pops serviert.

Für die Spargel-Schinken-Crêpes benötigt ihr:

  • 125g Weizenmehl
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei
  • 100ml Milch
  • 125ml Gemüsebrühe
  • 25g zerlassene Butter + Butter zum Braten
  • 250g Grüner Spargel
  • Pfeffer+Salz
  • 5-6 große Scheiben Kochschinken
  • Mayonnaise (ein Rezept zum Selbermachen findet ihr am Ende)

Für den Crêpe-Teig werden Mehl, Salz, Ei, Milch und Brühe zu einem Teig verrührt. Die zerlassene Butter fügt ihr ganz zum Schluss hinzu. Gut verrühren und den Teig dann mind. für 30 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.

In der Zwischenzeit wird der Grüne Spargel geschält und die holzigen Enden abgeschnitten. Je nach dicke der Stangen wird er in Butter ca. 10-15 Minuten gebraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Crêpes habe ich "spiegeleierpfannengroß" gebacken. So erhält man ca. 5-6 Stück, die anschließend etwas auskühlen sollten, bevor sie mit Schinken und Spargel gerollt werden.

Auf den Crêpe kommt zuerst der Schinken, darauf dann 3 Spargelstangen und auf den Spargel etwas Mayo.
Achtet darauf, dass ihr alles dicht aufrollt, sonst lassen sich später keine kleinen Stücke schneiden.


Für die Rote Bete-Frischkäse Crêpes benötigt ihr:

  • 125g Weizenmehl
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei
  • 100ml Milch
  • 75ml Gemüsebrühe
  • 50ml Rote Bete
  • 25g zerlassene Butter + Butter zum Braten
  • 100g Frischkäse
  • Kräuter nach Wahl (z.B. Schnittlauch)
  • Salz+Pfeffer
  • Zitronensaft (nach Belieben)

Auch für diesen Teig gebt ihr alle Zutaten (Mehl, Salz, Ei, Milch, Gemüsebrühe und Rote Bete Saft) bis auf die zerlassene Butter in eine Schüssel und verrührt sie zu einem flüssigen Teig. Zum Schluss die Butter gut unterrühren und 30 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.

Für die Füllung rührt ihr einen Frischkäse mit Kräutern an und schmeckt ihn mit Salz, Pfeffer und eventuell Zitronensaft ab.

Der Teig reicht für ca. 6 kleine Crêpe, die ihr nach dem Backen auskühlen lasst und dann mit dem Kräuterfrischkäse bestreicht. Schmeckt lecker aus der Hand, oder als Food Pops am Stiel :-)

Tipps:
Crêpes vor dem Schneiden für die Food Pops, gut durchkühlen lassen, dann lassen sie sich besser/sauberer schneiden und die Füllung hat Zeit zum Durchziehen. 
Die Rote Bete Crêpes schmecken auch mit Fleischsalat sehr lecker. Für Food Pops ist diese Füllung jedoch nicht ideal, da sich der Crêpe schlecht schneiden lässt.




















für die selbstgemachte Mayonnaise benötigt ihr:

  • 2 sehr frische Eigelb 
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • ca. 250ml Speiseöl (sollte neutral schmecken, z.B Sonnenblumenöl)
  • 1-2EL Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer
  • Zucker 

Eigelb und Senf in einen Rührbecher geben und mit dem Schneebesen oder Mixer kurz verrühren.
Das Öl kommt zu Beginn Topfen für Tropfen zu Eigelb und Senf. Wenn sich alles zu einer glatten Creme verbunden hat, kann das restliche Öl in einem dünnen Strahl und unter Rühren dazu gegossen werden bis eine dicke Mayonnaise entsteht.

Die fertige Mayo wird mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Zitronsaft nach Belieben gewürzt und abgeschmeckt. Am besten am selben Tag aufbrauchen oder höchstens einen Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Alternativ mache ich meine Mayo auch gerne mit gekochtem Eigelb, so kann man sie länger im Kühlschrank aufbewahren.



Frühling = Spargelzeit

1. Mai 2014

In diesem Jahr starten wir den ersten Versuch mit Spargel im eigenen Garten.
Ich persönlich mag den Grünen Spargel lieber, der Rest der Familie isst beide Sorten gerne. Für uns muss es auch nicht die 1A-Ware sein, die kleinen und krummen Spargelstangen schmecken genauso gut, wie ihre ausgezeichneten Geschwister. 


Weißwein-Spargel-Ragout

Zutaten für ca. 4 Personen:
  • 750g Spargel
  • 500g Champignons
  • 250g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • Öl (z.B. Olivenöl)
  • Salz & Pfeffer
  • Mehl
  • 1/8l Weißwein (z.B. halbtrockener Rießling)
  • 400ml Hühner- oder Gemüsebrühe
  • 200g Kräuter Crème Fraîche
  • Muskat 
  • große Pfanne mit Deckel!

Den Spargel waschen, putzen und die holzigen Enden abschneiden. Die Pilze ebenfalls putzen und halbieren, die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. 
Die Zwiebel wird geschält und fein gewürfelt, das Fleisch gewaschen und in mundgerechte Stücke zerteilen.

Das Fleisch wird in Öl rundherum kräftig angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend aus der Pfanne nehmen und die Zwiebeln und die Pilze im Bratfett dünsten, Karotten und Spargel hinzugeben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2EL Mehl über das Gemüse geben und hell anschwitzen, mit Wein und Brühe ablöschen, aufkochen und 5Min. köcheln lassen.
Anschließend das Fleisch dazu geben, Crème Fraîche einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.


Pfanne mit einem Deckel schließen und das Ragout ca. 20Minuten bei mittlerer Hitze auf dem Herd lassen. Wenn der Spargel nach Wunsch gegart ist, kann gegessen werden.
Dazu schmeckt Risotto oder Ciabatta. Wer mag kann sich noch etwas frischen Parmesan über das Ragout reiben.

Alternativ kann man das Ragout auch vor dem Einkochen in eine gefettete Pieform füllen und mit frischem Blätterteig abdecken. Dieser wird dann mit etwas Eigelb und Milch bestrichen und ab geht es in den Ofen. Bei 200°C ca. 20 Minuten backen.



Nachtrag: Die ersten beiden Spargelpflanzen haben inzwischen den Weg durch die 10cm dicke Erdschicht geschafft.




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