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Möhren-Kokos-Suppe

23. Juli 2020

Der Juli 2020 steht voll im Zeichen der Foodbloggergemeinschaft und ich empfinde diesen Austausch untereinander als sehr wertvolle Inspirationsquelle. Hatte ich im Frühjahr noch einen ziemlich fiesen Motivationsknick, so bin ich aktuell randvoll mit Ideen und muss mich regelrecht zum wohlverdienten Sommerurlaub zwingen.
Vorher gibt es allerdings noch einen Beitrag zur nigelnagelneuen Aktion von volkermampft: Koch mein Rezept.

Ähnlich wie bei "Sing meinen Song", haben wir eine große Tauschrunde gestartet und Volker hat jedem Teilnehmer einen Blog zugelost, von dem es anschließend ein Rezept nachzukochen galt.
Mit der lieben Jill von "Kleines Kuliversum" habe ich ein wahres Glückslos gezogen und es hat unheimlich viel Spaß gemacht, ihren Blog zu durchwühlen.
Jills "kulinarisches Universum" besteht seit 2016 aus überwiegend vegetarischen Gerichten und wird gerade komplett von ihr überarbeitet.
Zuerst hatte ich mir vorgenommen, eines ihrer luxemburgischen Heimatrezepte nachzukochen, denn Jill lebt im Dreiländereck von Belgien, Luxemburg und Deutschland und bereitet Gerichte wie Kniddlen, Äppeltaart und Bouhnenschlupp zu.
Dann war ich sehr begeistert von den vielen asiatischen Gerichten, doch letztendlich standen 3 Suppen in der finalen Auswahl. Meinen Favoriten, die andalusische Tomatensuppe "Salmorejo cordobés", werde ich definitiv nachreichen, sobald unsere Tomaten reif sind. Gekocht und sehr genossen, habe ich Jills Möhrensuppe mit Kokosmilch. Ein herrlich einfaches, cremiges Sommer-Süppchen mit einem Hauch Fernweh. Perfekt.
In meiner Version habe ich lediglich Knoblauch ergänzt, fast wäre es Ingwer geworden, aber diese Abwandlung überlasse ich einfach euch. Dazu gab es knusprige Fladenbrot-Croûtons. In diesem Sommer werde ich wohl wirklich noch zum Suppenkasper, wenn das so weiter geht.

Möhren-Kokos-Suppe mit Petersilienöl

Kohlrabi-Lasagne

28. Juni 2018

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum saisonaler Gemüsesorten und verweist auf 21 weitere tolle Blogs, die sich heute diesem Thema widmen]

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr erkennt das Augenzwinkern in meiner Einleitung. Wenn euch interessiert, was ich über die aktuelle Entwicklung des Internets denke - am Ende des Beitrages gibt es eine kleine Stellungnahme.
Ansonsten begrüße ich euch zu einer weiteren, köstlichen Runde "Saisonal schmeckt's besser" - Applaus, Applaus!
Im vergangenen Monat haben wir die Spielregeln leicht verändert, um euch eine noch größere Vielfalt an Saisongemüse bieten zu können. Gerade in den Sommer- und Herbstmonaten wollen wir uns nicht auf zwei Sorten beschränken. Die aktuellen Gemüsestars sind deshalb:
Blumenkohl, Fenchel, Brokkoli, Kohlrabi, Spinat, Mangold, Radieschen und Möhren ♥

Alle bisherigen PDF-Rezepte-Sammlungen unserer Gemeinschaftsaktion "Saisonal schmeckt's besser", findet ihr [HIER] zum kostenlosen Download.
In der Soulfood-Küche gibt es heute eine sommerliche Lasagne, bei der ich die Nudelplatten durch dünne Kohlrabischeiben ersetzt habe. Wir fanden diese gemüsige Version alle sehr lecker und haben die Pasta nicht vermisst.


[Werbung] Morotskaka - schwedischer Möhrenkuchen

2. März 2018

Ich liebe Möhrenkuchen! Müsste ich mich jedoch zwischen der "Schweizer Rüblitorte" und dem englisch-amerikanischen "carrot cake" entscheiden, fiele meine Wahl immer auf Zweiteres. Grund dafür ist das sündig süße Frischkäse-Frosting, das jede Puderzuckerglasur in den Schatten stellt. Dass die Schweden den Möhrenkuchen genauso sehr lieben wie ich, habe ich während eines Urlaubs in Stockholm festgestellt. Kaum ein Kuchenbuffet kommt dort zur nachmittäglichen Fika ohne den "Morotskaka" aus. Während der carrot cake, den ich bisher gegessen habe, eher etwas gröber mit Walnüssen und feuchter durch kleine Ananasstücke daher kam, war der Morotskaka relativ fein. Ich habe schon so oft versucht, meine Lieblingsversion zu finden und nie gab das Herz Ruhe. Diese Suche ist nun höchst offiziell beendet, denn im Rahmen meiner Ankarsrum-Themenwoche habe ich es gefunden: mein Rezept für schwedischen Möhrenkuchen ♥ 

Schwedischer Möhrenkuchen mit Frischkäse-Frosting

Winterliches Ofengemüse mit Hackbällchen

5. Januar 2018

Willkommen im neuen Jahr, ihr Lieben - ich hoffe, ihr habt es gut angefangen. Mein Blogjahr 2018 beginnt mit einer großen Portion buntem Gemüse, welches hilft das triste Grau vor dem Fenster kurzfristig zu vergessen. Die Umsetzung dieses Rezeptes hatte ich schon so lange im Kopf, dass ich ganz glücklich war, als es endlich losging. Ihr müsst wissen, dass eins meiner und eurer liebsten Rezepte hier auf dem Blog das Ofengemüse mit scharfen Hackbällchen in der Sommeredition ist. Seit das Rezept 2015 online ging, klickt ihr die Mischung aus Paprika, Tomaten und Zucchini regelmäßig gerne an und auch ich kann mir den Sommer nicht mehr ohne dieses Soulfood vorstellen. Allerhöchste Zeit also für eine Winterversion!
Ehrlich gesagt war ich positiv überrascht, als mein gesamtes Gemüse genau so aus dem Ofen kam, wie ich es gerne mag. Die Kohlsorten schön gebräunt, das Wurzelgemüse noch bissfest aber nicht so knackig, dass man sich die Zähne daran ausbeißt. Auch Schalotten und Lauch waren toll gegart und nicht zu weich. Natürlich hängt das Ergebnis von der Auswahl der Gemüsesorten und dem jeweiligen Ofen ab. Beim ersten Versuch solltet ihr das Blech deshalb im Auge behalten. Ich hatte mir etwas Gemüsebrühe bereitgestellt, um sie im Notfall (HILFE - dörres Gemüse!) aufzugießen. 


Schnell und einfach: Karottenbrot ohne Hefe

4. August 2017

In sehr wenigen Situation würde ich mich als "typisch deutsch" bezeichnen. Bei mir muss nicht immer alles perfekt sein, ich werde nie einen Preis für Ordentlichkeit erhalten und mir ist Weniges richtig peinlich. Eine deutsche Vorliebe ist jedoch die für unsere Brotvielfalt. Besonders die kernigen Vollkornbrote vermisse ich recht schnell, wenn ich in anderen Ländern unterwegs bin. 
In Schottland haben mich zum Frühstück immerhin die fluffigen Crumpets und große Mengen gebackener Bohnen über die kleine Brotauswahl hinweg getröstet; in Irland habe ich das "soda bread" für mich entdeckt. Es kommt völlig ohne Hefe aus und ist ratzfatz gebacken.
Wer gerne Roggen-, Schwarz- und Sauerteigbrote isst, wird jetzt wahrscheinlich die Nase rümpfen. Mit hoher Brotbackkunst hat das soda bread nämlich nichts gemeinsam. Trotzdem esse ich es gerne und probiere immer wieder neue Variationen aus. Meine aktuelle Lieblingsversion möchte ich heute mit euch teilen.

Karottenbrot - Jankes Soulfood

Möhren-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl

17. März 2016

Ihr Lieben, heute gibt es etwas zu feiern. Unsere Foodblogger-Rettungstruppe wird 2 Jahre alt und ich freue mich sehr, dass es diesen verrückten Haufen, internationaler Blogger nun schon so lange gibt. Uns alle unter einen Hut zu bekommen, ist mitunter gar nicht einfach, aber auf das heutige Thema hatten wir uns schnell geeinigt. Es gibt Geburtstagskuchen oder besser gesagt "wir gugeln" und präsentieren euch 35 große, kleine, süße, herzhafte Gugelhupfe, Napfkuchen und Bundtcakes. Wie immer backen wir ohne künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Fertigkrams. Die Links zu allen Gugelhupfen findet ihr am Ende des Beitrages. Außerdem stellen wir euch die einzelnen Rezepte auch auf unserer neuen Facebook-Seite vor und auf Instagram findet ihr uns unter dem Hashtag #wirrettenwaszurettenist.

Zuerst wollte ich einen klassischen Hefegugel machen, dann habe ich mit einem Schoko-Pistazien-Gugel geliebäugelt um mich in aller letzter Minute für einen Rüblikuchen zu entscheiden. Auch diesen gibt es inzwischen fix und fertig in Plastik oder als Backmischung zu kaufen. Bäh! Wollen wir nicht - brauchen wir nicht: frisch und selbstgemacht schmeckt viel besser. Für meinen Geburtstagsgugelhupf hat mir die Soulfood-Mam ein ganz besonderes Schätzchen aus dem Keller gefischt: eine uralte, gusseiserne Form meiner Urgroßoma. Herrlich - auch wenn ich beinahe einen Helfer brauchte, um die mit Teig gefüllte Form in den Ofen zu hieven. Mann, war die schwer! 
Der Möhren-Gugel ist allerdings wunderbar, gleichmäßig gebacken und ließ sich problemlos stürzen. Hier kommt das Rezept für euch:

Jankes Soulfood

Zeit der Veränderung

23. September 2015

Ihr Lieben, da bin ich wieder. 
Zwei Wochen war es hier still und ich sage "Dankeschön" für euer Verständnis.
Ich hatte euch wie im letzten Jahr, ein kleines "Einkoch-Special" versprochen, doch dann kam alles anders.
Wer mich oder meine Familie kennt oder Jankes*Soulfood bei Facebook folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass wir von meiner Oma Abschied nehmen mussten. Sie nun nicht mehr bei uns zu haben, macht uns sehr traurig, doch wir sind dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre und all die schönen Erinnerungen.

Je älter man wird, desto öfter muss man Abschied nehmen. Leichter wird es nie. Zuerst dachte ich, das Bloggen lenkt mich vielleicht ab und hilft mir über diese schwere Zeit hinweg, aber die Worte wollten nicht heraus und wirklich motiviert war ich auch nicht. Selbst jetzt fühlt es sich noch ein wenig seltsam an, einfach weiterzumachen.
Es brauchte Ruhe und ein "Inmichhineinhorchen", um diesen Abschied und die intensive Zeit bis zum Tod meiner Oma zu verarbeiten. Ein schwieriges Thema, das jedoch zum Leben gehört, wie das tägliche Essen und Trinken. Und trotzdem ist es so ungreifbar. Manchmal beängstigend und dann wieder friedvoll und sanft.

Da ich meinen beiden Omas eine große Leidenschaft fürs Kochen und Backen zu verdanken habe, werde ich sie euch demnächst einmal mit ihren Lieblingsrezepten vorstellen.
So stürmisch die Zeit in meinem Herzen war, so stürmisch war es auch außerhalb der Soulfoodküche. Der Sommer ist vorbei, heute ist Herbstanfang. Die ersten Blätter werden schon bunt. Alles verändert sich. Im Großen wie im Kleinen ♥

Um diesen wundervollen Sommer in Würde zu verabschieden und den bevorstehenden Herbst zu begrüßen, habe ich heute ein Gericht für euch, das in beide Jahreszeiten passt:

Bunte Gemüsepuffer

Gemüsepfannkuchen von Jankes Soulfood

One-Pot-Pasta mit Gemüse und Thymian

18. Juli 2015

Nach meinem Motzpost am Donnerstag ging es tatsächlich recht schnell wieder bergauf. So ist das manchmal. Sobald man sich Luft gemacht hat und die Gedanken ordentlich durchgespült sind, ist Platz für neue Inspiration.
Natürlich wurde meine neugewonnene Energie sofort beim Kochen erprobt, denn ich hatte mir eine Kochzeitschrift von meinen Eltern gemopst, in der es ein Special zu One-Pot-Pasta gab. Dieser Begriff verfolgt mich nun schon eine ganze Weile und immer dachte ich: "Das muss ich unbedingt auch einmal probieren!"

Der Grundgedanke muss von einem Abspülmuffel ("Sorry, Martha Stewart!") stammen, denn alle Zutaten werden in einem Topf gegart. Klassischerweise sogar alles gleichzeitig. Auch die Pasta kommt roh in den Pot. Beim Surfen durchs Internet fand ich einige Rezepte, bei denen auch leicht vorgegart wird, aaaaaaber selbstverständlich im selben Topf. 
Auch beim Rezept aus der Kochzeitschrift wurde vorgegart und da ich einige Möhren verwenden wollte, fand ich die Idee nicht soooo schlecht.

Das restliche Gemüse hätte es wahrscheinlich nicht gebraucht, aber ich muss sagen, es war sehr lecker und nicht verkocht. Da ich gerade keinen passenden Bräter hatte, kam meine Pasta in eine Pfanne. Eine semi-vorgegarte One-Pan-Pasta also. Schaut sie euch einfach mal an:

One Pot Pasta mit Gemüse und Thymian - Jankes Soulfood

Resteverwertung deluxe

23. Februar 2015

Hallo ihr Lieben,
erinnert ihr euch an die leckeren Rotkohlrouladen vom Freitag? 
Ich hatte euch ja erzählt, dass wir einige Zutaten übrig hatten.
Außerdem mussten noch Reste aus Kühlschrank und Vorratskammer aufgebraucht werden.
Also gab es am Samstag ein wahrhaft buntes Allerlei, das so lecker war, dass ich es nun unbedingt verbloggen musste :-)
Für die Mengenangaben übernehme ich keine Garantie, nehmt das Rezept eher als Inspiration.
Beim Resteessen können manchmal die besten Rezepte entstehen, also immer schön mutig ran an die Pfanne! Und am besten gleich mitschreiben, damit ihr die Zutaten später noch zusammen bekommt, falls ihr es nochmal kochen wollt!

Bunte Rotkohl-Hack-Pfanne mit Bulgur

Bulgur-Gemüse-Pfanne

Zutaten:
  • etwa 150g Bulgur
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwa 150g gemischte Pilze
  • 1/2 kleiner Rotkohl (blanchiert)
  • 1 Karotte
  • 2 EL Sprossen
  • 1 EL Petersilie (gehackt)
  • 250g Mett
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100ml Apfelsaft
  • 150ml Gemüsefond
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer 

Tipp: Ohne Hackfleisch ein sehr leckeres, veganes Essen :)

Conchiglioni mit Kürbis und Lauchsauce

5. Februar 2015

ACHTUNG! ACHTUNG! PREMIERE! Schmeißt Glitzer und Luftschlangen, ich habe ein Gericht mit Kürbis gekocht!!! Ja, richtig gelesen K.Ü.R.B.I.S.!!! Und nicht nur das! Zusätzlich zum Kürbis gab es auch noch Pastinaken.

Im Herbst habe ich mich ja erfolgreich gedrückt, etwas mit Kürbis zu kochen und fand das Thema mit meiner süßen Kürbismarmelade genügend abgehandelt. Anfang des Jahres sah ich dann auf Facebook einen Aufruf von Jasmin. Sie war auf der Suche nach Bloggern, die Lust haben, nach vorgegebenen Zutaten zu kochen. So entstand ihre Aktion "Rezepte aus dem Korb". Die Idee fand ich klasse, deshalb habe ich "HIER" geschrien und war schon ganz gespannt, was der erste Warenkorb wohl enthalten würde.

Freunde und eifrige Leser meines Blogs können sicher erahnen, wie ich geschaut habe, als ich Jasmins Zutatenliste erhielt.
Kürbis.... Pastinake.... Karotten...
Ganz ehrlich? Begeisterung sieht anders aus - nicht böse sein, Jasmin :) Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und mit Kürbis und so mancher Rübe kann man mich kilometerweit jagen. Möhren esse ich zum Glück in Kombination mit anderen Gemüsen oder in Aufläufen, aber in Kombination mit Kürbis und Pastinake... och nööööö!

Jetzt will ich aber nicht länger rumheulen, denn: ich habe nicht gekniffen und die Herausforderung angenommen. Die Nudeln aus dem Warenkorb haben mich gerettet und so entstand mit einer leckeren Lauchsauce ein echtes Freischnauze-Soulfood-Rezept. Und was soll ich sagen: Es hat mir geschmeckt! 
Mehr noch: Es war lecker! Ich brauche es nicht jede Woche und werde definitiv nicht zum großen Kürbis-Fan, aber es war lecker! Deshalb ein Dankeschön an Jasmin, die mir mit ihrer Aktion zu dieser Erfahrung verholfen hat.

Jankes Soulfood

Winterliche Gemüse-Lasagne mit Wirsing

27. November 2014

Ich liebe, liebe, liiiiiebe Auflauf! Es gibt ihn mindestens 1x pro Woche in der Soulfood-Küche und meistens werden einfach genau die Sachen zusammengeworfen, die wir Zuhause haben.
Ob mit Schupfnudeln, mit Kartoffeln, mit Spätzle, mit Nudeln, ob Klassiker im neuen Gewand, mit Fleisch oder ganz ohne (hier): Ich LIEBE alle Versionen.
Gerade im Spätherbst und Winter gibt es leckeres Gemüse, das man herrlich in Aufläufen verarbeiten kann.

Diese Woche hat Yvonne von "Experimente aus meiner Küche" ihre Leser und Kollegen gefragt: Wie steht ihr zu Tiefkühl-Gemüse?
Ich habe ihr geschrieben, dass ich in einem Haushalt groß geworden bin, in dem ganz selbstverständlich Obst und Gemüse nach der Ernte eingefroren oder eingekocht wurde.

Auch heute machen wir das noch so. Entweder mit Gemüse aus dem eigenen Garten oder mit gekauftem. Wenn es schönen Lauch gibt, kaufen wir 3 große Stangen, schneiden ihn in Ringe und frieren ihn in kleinen Portionen ein. Wenn wir mehr Möhren haben, als wir essen können, schälen wir sie, schneiden sie in Scheiben und frieren sie ein.
Und natürlich kaufe ich auch mal eine Packung TK-Brokkoli oder Blumenkohl, denn oftmals ist diese Ware frischer und regionaler als die in der Gemüseabteilung. Deshalb habt ihr beim heutigen Rezept 2 Möglichkeiten: frisch ODER tiefgekühlt.



Kohlrabi-Möhren-Quiche

30. Oktober 2014

Heute gibt es mal wieder etwas aus dem Ofen...
Meine Affinität zu herzhaften Kuchen, Quiches und Tartes habt ihr bestimmt schon bemerkt.
Deshalb habe ich mich auch riesig über das Oktober-Thema von "ich backs mir" auf Claras Blog tastesheriff gefreut: QUICHES ♥

Wenn man Quiches so liebt wie ich, gleicht die Auswahl allerdings einer Qual.
Wenn man dann auch noch hinterher hinkt und gefühlte 100 Leute ihre Quiche schon eingereicht haben, von denen eine leckerer als die andere ist.... grenzt sich die Auswahl wieder sehr ein, denn man will ja irgendwie auch nichts doppelt machen.

Deshalb wollte ich mich erst gar nicht durch die leckere Gallerie klicken und einfach eine Quiche machen, die mir schmeckt.
Ich hab's natürlich doch gemacht..... aaaaargh!!! 
Da läuft mir als Quiche-Fan das Wasser im Mund zusammen.... ach, was sage ich: es tropft mir aus den Mundwinkeln *lach

Da wir letzte Woche einen riesigen Kohlrabi aus Nachbarins Garten bekommen haben, habe ich mich letztendlich "spontan" für folgendes Rezept entschieden.

Jankes*Soulfood

Zutaten für den Teig:
  • 200g Weizenmehl
  • 100g kalte Butter
  • 3 Prisen Salz
  • 4 EL kaltes Wasser
  • 400-500g Hülsenfrüchte zum blind backen

Zutaten für den Belag:
  • 650g Kohlrabi
  • 125g Möhren
  • Salz
  • eine dicke Scheibe (ca. 70g) Kochschinken (nach Belieben)
  • 100g Kräuterfrischkäse
  • 100g Süße Sahne
  • 3 Eier
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Paprika (edelsüß)
  • 2 EL fein gehackte Petersilie (frisch oder getrocknet)
  • etwas Käse zum Überbacken (nach Belieben)

Für den Mürbeteig gilt stets:
Mehl und Salz in eine Schüssel geben und die kalte Butter in kleinen Würfeln dazu schneiden. Richtig profimäßig seid ihr unterwegs, wenn ihr nun so lange mit einer Palette oder dem Rücken eines langen Messers auf Mehl und Butter einhackt, bis Krümel entstehen. Alternativ könnt ihr aber auch den Mixer mit Knethaken nehmen. Wichtig ist, dass die Butter möglichst kalt bleibt. Wenn die Masse krümelig ist, Wasser hinzugeben, alles rasch mit den Händen zu einem Teig kneten und eine Kugel formen. Etwas flach drücken und in Klarsichtfolie eingepackt für 1 Stunde in denKühlschrank legen.

Die Menge reicht für eine normale Quiche-/Tarteform.
Da es im Hause tastesheriff jedoch vor kurzem Nachwuchs gab und ein kleiner Mini-Sheriff den Alltag umkrempelt, gibt es heute eine 
tastesheriff-Quiche mit 26cm Durchmesser + eine mini-sheriff-Quiche mit 16cm Durchmesser ♥

Jankes*Soulfood

Kohlrabi und Möhren putzen, schälen und in Stifte schneiden.
In reichlich Salzwasser bissfest vorgaren und auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Schinken in kleine Würfel schneiden.

Durchgekühlten Teig auf etwas Mehl ausrollen und so an die Form(en) anpassen, dass ein hoher Rand an den Seiten entsteht. 
Tipp: fertige Teigplatte über das Nudelholz rollen und über der Quicheform wieder entrollen. Damit man die gebackene Quiche ganz leicht aus der Form bekommt, lege ich einen Streifen Backpapier hinein.

Teig mit Backpapier bedecken und die Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf verteilen. Bei 200°Umluft auf der zweiten Schiene von unten ca. 25 Minuten im Ofen backen.
Eier, Frischkäse, Sahne und Kräuter miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Nach dem Blindbacken, Backpapier mit Hülsenfrüchten vom Teig heben und diesen mit Kohlrabi, Möhren und Kochschinken belegen. 
Anschließend die Eiermasse gleichmäßig darüber verteilen und alles weitere 30 Minuten in den Ofen stellen. Wer mag, kann nach 20 Minuten noch etwas Käse auf der Quiche verteilen. 

Bon Appétit, ihr Lieben ♥

Jankes*Soulfood
 


Gastpost für Ina Mias Allerlei

8. August 2014

Ihr Lieben, 
heute darf ich im Rahmen von "Übern Tellerrand" bei Carina von Ina Mias Allerlei zu Gast sein und die Urlaubsvertretung übernehmen. Ganz lieben Dank dafür ♥ Mehr zum Thema "Übern Tellerrand" findet ihr bei Steph im "Kleinen Kuriositätenladen" (hier) oder in der Gruppe auf Facebook (hier).

Für Carina und ihre Leser habe ich meine Rübli-Whoopies im Gepäck und würde mich freuen, wenn ihr bei Ina Mias Allerlei vorbei schaut und euch bei ihr umseht. Euch allen einen wundervollen Tag, Liebe Grüße - Janke


Rübli Whoopies mit Frischkäse-Frosting

Hier geht's zum Rezept

Frau Mie trifft Herrn Soja

16. Mai 2014

Schon bei meiner Oma hat es immer das "Indonesische Reisgericht" gegeben. Da war sie sehr fortschrittlich. Leider habe ich sie nie gefragt, woher das Rezept kam, aber es hat früh meine Vorliebe für Asiatische Gerichte geweckt.
Es braucht gar nicht viel, damit es so schmeckt, wie man es vom liebsten China-Restaurant gewohnt ist.


Wok-Gemüse mit Mie-Nudeln

Zutaten für 4 Personen:
  • 3 Möhren
  • 1 große Stange Lauch
  • 250g frische Champignons 
  • 1 Glas Mungbohnensprossen
  • 3 Hähnchenbrustfilet (wer nicht nur Gemüse mag)
  • 250g (1 Päckchen) Mie-Nudeln
  • 5 EL dunkle Sojasoße (würzig)
  • Erdnussöl
  • Salz & Pfeffer

Das Gemüse waschen, schälen oder putzen und in Streifen schneiden, die Pilze vierteln. Mungbohnensprossen auf einem Sieb abgießen.
Wer die Fleischvariante macht, schneidet die Filetstücke in mundgerechte Stücke und brät diese zuerst in einer großen Pfanne oder einem Wok an.
Nehmt dazu etwas Öl. Wenn ihr kein Erdnussöl habt, oder extra kaufen wollt, tut es auch ganz normales Raps- oder Sonnenblumenöl.
Fleischstücke kurz aber kräftig anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen.

Anschließend die Möhren in etwas Öl anbraten, dann den Lauch und zuletzt die Pilze dazu geben, da sie Wasser ziehen. Sojasoße unterrühren und bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze durchziehen lassen.

Inzwischen einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, die Mie-Nudel-Platten hinein legen und bei geschlossenem Deckel 5 Minuten garen lassen.

Wenn die Nudeln gar sind, kommen sie gemeinsam mit dem Fleisch und den Sprossen zum Gemüse. Alles gut mischen und nochmal erhitzen. Die Nudeln dürfen ruhig ein wenig anbraten, dann sind sie erst richtig lecker.
Mit Salz abschmecken und eventuell noch Sojasoße ergänzen.

Tipp: Dazu schmeckt eine selbstgemachte Süß-Sauer-Soße



Leberkäs'-Cannelloni mit frischem Bauernbrot

14. Mai 2014

Die Sportmannschaft meines Paps trifft sich dienstags immer zum Trainieren und Essen.
Gestern war es an ihm, etwas für die Truppe zu kochen und schnell stand fest: Es gibt Schnitzelbrötchen.
"Mach doch mal was neues!" hab ich gesagt.
"Ach, Schnitzelbrötchen essen die alle gerne."
"Ja, aber ich brauche doch noch Rezepte für meinen Blog... schau mal, das hier wollte ich gerne mal ausprobieren..."
"Leberkäse?"
"Ja mit Lauch und Möhrchen und überbacken mit Käse... und...
"Ok, überredet!"

Und was soll ich sagen: Es wurden die leckersten Schnitzelbrötchen aller Zeiten - davon wird man sich noch in Jahren erzählen :)


Zutaten für 4 Personen:
  • 1 EL Butter oder Margarine
  • 2 EL Mehl
  • 125ml Gemüsebrühe
  • 250ml Milch
  • 3 EL Kochsahne
  • Salz & Pfeffer
  • Muskat
  • 50g Gratinkäse
  • 300g Lauch
  • 500g Möhren
  • 12 Scheiben Leberkäse (à 30g)
  • 1 kl. Bund Schnittlauch
  • Bauernbrot

Das Fett wird in einem Topf geschmolzen, dann Mehl zugeben und hell anschwitzen. Mit Brühe, Milch und Sahne unter Rühren ablöschen und nochmals aufkochen lassen. Abschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und 1-2 EL kleingeschnittenen Schnittlauch unterrühren. Vom Herd nehmen.

Die Möhren schälen und den Lauch putzen, waschen und in ca. 12cm lange, dünne Streifen schneiden. 
Dann werden zwei Scheiben Leberkäse so übereinander gelegt, dass sie ca. 1cm überlappen. Das Gemüse in 6 Bündel aufteilen und je ein Bündel mittig auf zwei Scheiben legen und einrollen. 

Fertige Rollen in eine leicht gefettete Auflaufform oder eine Grillpfanne für den Herd legen. Die Soße gleichmäßig darüber verteilen und alles mit Käse bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 150°C (Umluft) ca. 30 Minuten backen.
Dazu schmeckt frisches Bauernbrot und ein Glas Bier.

 
 

Bratreis mit Hähnchenbrust und Rote-Bete-Salat

8. Mai 2014

So ein Keller ist schon was Feines. Da steigt man mit seinem Einkaufskorb hinab, lädt ihn mit Dingen voll, die das Herz begehrt und muss nicht einmal etwas zahlen. Wenn ich überhaupt nicht weiß, was ich kochen soll, ist das ein Segen und oftmals sind diese spontanen "Quer-durch-die-Vorratskammer-Gerichte" die Besten.

So eine Vorratskammer muss man natürlich auch pflegen und beizeiten füllen.
"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not."

Wer einen eigenen Garten hat kennt das Einfrieren und Einwecken von Obst und Gemüse. Fleisch holen wir immer vom Biobauern und frieren dann größere Mengen ein. Und natürlich hat jeder Vorräte wie Nudeln, Reis und Kartoffeln.
Beim Kochen mit frischen Sachen, bleiben auch manchmal Zutaten übrig, die kommen bei mir als kleine Portion in den Gefrierschrank. 

Mein Vorratskammer-Einkauf hat heute folgendes ergeben:


Zutaten für 4 Personen:
  • 2 Stangen Lauch
  • 3 Möhren
  • 400g Hähnchenbrust/Putenbrust
  • 6 Eier
  • 6 EL Sojasoße
  • Öl
  • Salz & Pfeffer
  • 300g Basmatireis
  • Sambal Oelek (nach Lust und Laune)

Zutaten Rote-Bete-Salat:
  • 1 Glas Rote Bete
  • 1 Apfel
  • 150g Kräuter Créme Fraîche 
  • Salz & Pfeffer

Wenn ihr die Zutaten noch nicht so schön praktisch (wie ich heute) Zuhause habt, fangt mit dem Gemüse an.
Es wird geputzt bzw. geschält. Die Möhren werden in gleichmäßige Scheiben, der Lauch in feine Ringe und der Apfel in kleine Würfel geschnitten. Die Rote Bete auf einem Sieb abgießen.
Das Fleisch wird gewaschen, abgetupft und in mundgerechte Würfel zerteilt.

Für den Rote Bete Salat, gibt man den Kräuter Créme Fraîche in eine Schüssel, würzt ihn kräftig mit Salz und Pfeffer, rührt die Apfelschnitze unter und gibt zuletzt die Rote Bete Scheiben dazu. 









Für den Bratreis werden ca. 300g Basmatireis nach Anleitung in Salzwasser gekocht. Das Fleisch wird scharf in etwas Öl angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend nehmt ihr es aus der Pfanne und deckt es ab, damit es warm und saftig bleibt.
Das Gemüse im Bratfett ca. 5 Minuten anbraten (je nachdem wie knackig man die Möhrchen mag, kann man diese auch vorher etwas in Wasser blanchieren).
Während das Gemüse in der Pfanne ist, werden die Eier aufgeschlagen und mit der Sojasoße verquirlt.



Anschließend den Reis unter das Gemüse geben und unter Rühren weiterbraten.
Zum Schluß Fleisch und Eiermasse unterrühren und erneut 2-3 Minuten braten, bis das Ei gestockt ist und braun wird.
Mit Salz abschmecken. Wer es pikant mag, kann 1-2 EL Sambal Oelek untermischen.


Tipp: Anstelle des Rote Bete Salats, schmeckt auch eine selbstgemachte Süß-Sauer-Soße dazu

Frühling = Spargelzeit

1. Mai 2014

In diesem Jahr starten wir den ersten Versuch mit Spargel im eigenen Garten.
Ich persönlich mag den Grünen Spargel lieber, der Rest der Familie isst beide Sorten gerne. Für uns muss es auch nicht die 1A-Ware sein, die kleinen und krummen Spargelstangen schmecken genauso gut, wie ihre ausgezeichneten Geschwister. 


Weißwein-Spargel-Ragout

Zutaten für ca. 4 Personen:
  • 750g Spargel
  • 500g Champignons
  • 250g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • Öl (z.B. Olivenöl)
  • Salz & Pfeffer
  • Mehl
  • 1/8l Weißwein (z.B. halbtrockener Rießling)
  • 400ml Hühner- oder Gemüsebrühe
  • 200g Kräuter Crème Fraîche
  • Muskat 
  • große Pfanne mit Deckel!

Den Spargel waschen, putzen und die holzigen Enden abschneiden. Die Pilze ebenfalls putzen und halbieren, die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. 
Die Zwiebel wird geschält und fein gewürfelt, das Fleisch gewaschen und in mundgerechte Stücke zerteilen.

Das Fleisch wird in Öl rundherum kräftig angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend aus der Pfanne nehmen und die Zwiebeln und die Pilze im Bratfett dünsten, Karotten und Spargel hinzugeben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2EL Mehl über das Gemüse geben und hell anschwitzen, mit Wein und Brühe ablöschen, aufkochen und 5Min. köcheln lassen.
Anschließend das Fleisch dazu geben, Crème Fraîche einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.


Pfanne mit einem Deckel schließen und das Ragout ca. 20Minuten bei mittlerer Hitze auf dem Herd lassen. Wenn der Spargel nach Wunsch gegart ist, kann gegessen werden.
Dazu schmeckt Risotto oder Ciabatta. Wer mag kann sich noch etwas frischen Parmesan über das Ragout reiben.

Alternativ kann man das Ragout auch vor dem Einkochen in eine gefettete Pieform füllen und mit frischem Blätterteig abdecken. Dieser wird dann mit etwas Eigelb und Milch bestrichen und ab geht es in den Ofen. Bei 200°C ca. 20 Minuten backen.



Nachtrag: Die ersten beiden Spargelpflanzen haben inzwischen den Weg durch die 10cm dicke Erdschicht geschafft.




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