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Couscous-Salat mit Erdbeeren

23. Mai 2021

Am 11. Mai hat sie auch in Hessen endlich begonnen: die Erdbeersaison 2021. 
Nach einem kalten April und viel Regen, haben die süßen Früchte in meinem Bundesland zwei Wochen länger auf sich warten lassen, schmecken aber nun umso besser nach Frühling und machen definitiv Lust auf die warmen Tage.
Für unseren heutigen Erdbeer-Boom, habe ich sie herzhaft mit Spargel und Couscous kombiniert. Dieser Salat kann als Hauptspeise, aber auch super als Beilage zu Gegrilltem gegessen werden und ist je nach Saison herrlich variabel. Mir schmeckt er besonders gut mit frischer Salatgurke, wer noch eine salzige Note ergänzen möchte, dem empfehle ich Feta.

"Fun" Fact: die Mischung aus Erdbeeren, Spargel und Gurke eignet sich sehr gut, um den Körper einmal richtig "durchzuspülen" (meine Nieren haben das für euch getestet *lach) und ist perfekt für Menschen mit Rheuma, weil - ich zitiere: einfach bummsgesund!
Klingt nach einem Salat, den ihr nun gerne selbst ausprobieren möchtet? Dann kommt hier das Rezept für euch.
Habt es fein, eure Janke


Couscous-Bowl

13. September 2020

Als hätten wir geahnt, dass der Spätsommer nochmal um die Ecke kommt, lautet das Motto von "All you need is.." heute: Bowls. Natürlich kann man solch eine Schüssel voller Köstlichkeiten das ganze Jahr über genießen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei den Teilnehmer*innen der September-Runde heute ähnlich bunt und leicht zugeht, wie bei mir.
Den Trend der Bowls gibt es schon seit einigen Jahren und ich finde, er hält sich zu Recht.
Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten nebeneinander in eine Schüssel kommen. Dabei werden möglichst frische Nahrungsmittel verarbeitet und keine Fertigprodukte verwendet.
Man kann sie zu jeder Tageszeit essen und es gibt inzwischen einige echte Klassiker wie zum Beispiel Porridge Bowls, Poke Bowls und Buddha Bowls.
Die Zusammenstellung der Bowl darf natürlich komplett den eigenen Vorlieben entsprechen, sollte aber für den absoluten Genuss unterschiedliche Konsistenzen enthalten.
Hier unterteilt man klassischerweise in Getreide, Obst und Gemüse, Körner, Saaten und Nüsse, sowie Salate und Kräuter. Auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte kommen als Bestandteil einer Bowl in Frage.

Ich habe mich heute für eine fleischlose Couscous-Bowl entschieden und viel frisches Gemüse verwendet. Dazu gibt es eine schnabulöse Tahini-Sauce, die alle Zutaten wunderbar miteinander verbindet.
Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen. Man benötigt praktisch keine Pfannen oder Töpfe, da das Gericht direkt in der Schüssel zubereitet wird. Der Trend ist in den USA aus der Clean-Eating-Bewegung heraus entstanden. Hierbei geht es darum, möglichst gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten und keine Fertigprodukte zu essen.
Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen. Man benötigt praktisch keine Pfannen oder Töpfe, da das Gericht direkt in der Schüssel zubereitet wird. Der Trend ist in den USA aus der Clean-Eating-Bewegung heraus entstanden. Hierbei geht es darum, möglichst gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten und keine Fertigprodukte zu essen.

Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen. Man benötigt praktisch keine Pfannen oder Töpfe, da das Gericht direkt in der Schüssel zubereitet wird. Der Trend ist in den USA aus der Clean-Eating-Bewegung heraus entstanden. Hierbei geht es darum, möglichst gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten und keine Fertigprodukte zu essen.
Bowl mit Couscous, Blumenkohl, Granatapfel und Tahinisauce

Bunter mexikanischer Nudelsalat

14. Juni 2020

Herzlich Willkommen an der Salatbar!
Heute dürft ihr euch auf insgesamt 23 leckere Salatkreationen freuen, die wir für unsere monatliche Aktion "All you need is.." zubereitet haben.
Auf unserem riesigen, virtuellen Büfett steht alles, was das Salatherz begehrt: der klassische deutsche Kartoffelsalat trifft auf Tabouleh, Italien meets Griechenland und der Caesar Salad aus den USA kuschelt sich an gegrillten Fenchel.

Bei mir in der Soulfood-Küche gibt es einen mexikanischen Nudelsalat, der das Potenzial hat, mein Lieblingssalat 2020 zu werden. Da ist alles drin, was ein Soulfood-Salat benötigt: knackiger Eisberg, süße Maiskörner, Spiralnudeln in cremigem Dressing, knusprige Nachos... Und auch wenn ich nichts daran ändern wollte, ist mein Salätchen natürlich ganz leicht abzuwandeln.
Klickt euch unbedingt auch bei den anderen Teilnehmern durch und holt euch ordentlich Lust auf selbstgemachte Salate. Die Links findet ihr, wie immer, am Ende des Beitrags.
Das Büfett ist eröffnet!

Tortilla-Nudel-Salat von Jankes Soulfood

Kichererbsen-Salat

7. Juli 2019

Gemütliche Abende auf dem Balkon, morgens nicht im Skianzug mit dem Hund raus müssen, frisches Gemüse aus dem Garten und den ganzen Tag barfuß laufen - dafür liebe ich die Sommermonate. Kulinarisch steht mir der Sinn nach kleinen Gerichten und Salat. Viel Salat! Eine heimliche Leidenschaft: selbstgemachte Pommes mit Kopfsalat und Saure-Sahne-Dressing. Dafür lasse ich jedes Grillwürstchen links liegen!
Zusätzlich zu den vielen Schüsseln mit grünem Salat, gibt es regelmäßig heißgeliebte Klassiker wie zum Beispiel den einfachen Nudel-Gurken-Salat oder erfrischende Melone mit Feta aus dem Soulfood-Archiv. Dort haben sich in den letzen 5 Jahren rund 30 Rezepte eingefunden, stöbert euch bei akuten Salat-Gelüsten gerne mal durch.
In die Liste einreihen darf sich heute ein aromatischer Kichererbsen-Salat mit getrockneten Tomaten, Feta und Frühlingszwiebeln. Den Schärfegrad könnt ihr ganz nach Belieben regulieren. Habt einen schönen Sonntag, eure Janke 🌸

Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten

Glasnudelsalat mit Rotkraut

30. Dezember 2018

Ihr Lieben, das Jahr geht zu Ende und ich verabschiede 2018 mit einem weiteren Vorschlag für eure Silvesterfeier.
Vorher möchte ich mich jedoch bei euch allen bedanken. Danke, dass ihr hier so gerne reinschaut. Danke für all die lieben Kommentare, Nachrichten und Mails, für euer Feedback, manche konstruktive Kritik und viele neue Ideen.
Mein kleiner Blog macht mir nach wie vor große Freude, auch wenn ich 2018 rheumabedingt nicht ganz so viele Rezepte online stellen konnte, wie ich es mir gewünscht hatte.
Zum Ende des Jahres habe ich deshalb nochmal Gas gegeben und freue mich wirklich riesig über euer Interesse an dem, was ich hier fabriziere.

Ich habe notiert, dass euch die kleinen Gerichte, genau wie mir, am meisten Spaß machen und verspreche, euch weiterhin regelmäßig damit zu versorgen.
Besonders schön finde ich, dass ihr unser Blogevent "Saisonal schmeckt's besser" so toll findet und auch hier darf ich vermelden, dass wir in die Verlängerung gehen.
Alle Rezepte findet ihr, nach Monaten sortiert, als kostenloses E-Book im Download-Bereich.
Im Januar dürft ihr euch auf drei Buchrezensionen freuen. Ich habe ein Rezept aus dem neuesten Werk von Yotam Ottolenghi für euch in der Warteschleife, stelle euch die wunderschönen Backkreationen von Julie Jones vor und probiere mich in alternativer Pastaherstellung mit Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Gemüse.

Das Original meines heutigen Rezeptes habe ich vor einigen Monaten auf Pinterest entdeckt. Der "Sesame Cabbage Noodle Salad" von Feasting at home hat mich seitdem immer wieder von meiner To-try-Liste angelacht, weshalb ich froh bin, dass er da nun nicht mehr geparkt werden muss. Einige Kleinigkeiten habe ich meinem Geschmack angepasst und finde das Ergebnis super lecker. Ein etwas anderer Partysalat, der fix zubereitet ist und ohne Garnelen und Honig sogar vegan serviert werden kann. Wir hingegen haben ihn zu einer frischen, hessischen Wildschweinwurst gegessen; auch das hat toll geschmeckt.
Viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Eure Janke  

Asiatischer Glasnudel-Rotkraut-Salat

Salat-Raketen für die Silvester-Party

27. Dezember 2018

Ihr Lieben, heute erwartet euch der letzte Gemüse-Flashmob 2018 und wie sollte es anders sein, steht er ganz unter dem Motto "Silvester-Party". 
Die Truppe von "Saisonal schmeckt's besser!" hat ein reich gedecktes Buffet mit insgesamt 19 Leckereien für euch vorbereitet. Unsere Gemüse des Monats sind:
Chicoree, Grünkohl, Knollensellerie, Meerrettich, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Lauch, Rote Bete, Rosenkohl, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Topinambur, Weißkohl und Wirsing.
Wie immer durfte sich jeder ein oder mehrere Hauptdarsteller aus dieser Liste aussuchen und damit etwas Feines zubereiten.
Meine Ideen hüpften von Chicorée-Schiffchen zu Glasnudelsalat und weiter zu Gemüsechips, denn sobald man mir das Thema "Fingerfood" als Vorlage gibt, brennen meine Synapsen durch. Und das meine ich im positivsten aller Sinne! Ich liebe es einfach, verrückte Kleinigkeiten zu kreieren.
Aktuell verzeichnen meine "Herzhaften Knallbonbons" und die "Italienischen Hackbällchen mit Pesto-Farfalle" die meisten Seitenaufrufe. Ich hoffe, mein heutiger Beitrag kommt mindestens genauso gut bei euch an, denn dann können wir gemeinsam ein Salat-Feuerwerk zünden. Das macht (außer genussvollen Kaugeräuschen) keinen Lärm und hinterlässt nur ganz wenig Müll. Perfekt! 
Ein festes Rezept kann und will ich euch in diesem Fall nicht an die Hand geben. Vielmehr möchte ich euch zu eurer eigenen Salat-Raketen-Version inspirieren. Meine sieht so aus:

Salat-Spieße für die Silvesterparty

Kumpir mit Kısır und Rotkraut

29. November 2018

Ihr Lieben, in dieser Woche gibt es hier so viele Rezepte, wie schon lange nicht mehr.
Kaum war unsere "Saisonal-schmeckt's-besser-Truppe" nach den Feierlichkeiten zu
10 Jahren Kuriositätenladen wieder nüchtern, wurden nämlich die Beiträge für die heutige November-Ausgabe geplant und umgesetzt. Ja, wir waren sehr fleißig! Insgesamt 18 Beiträge haben wir für euch im Angebot - die Links findet ihr, wie immer, weiter unten.
Der Spätherbst zeigt sich mit Gemüse wie Kürbis, Süßkartoffel, Rotkraut, Grünkohl und Rote Bete herrlich bunt und macht gerade ordentlich Lust auf's Kochen.

Zuerst hatte ich eine Krautfleckerl-Pfanne geplant, doch dann hat mich im Supermarkt ein wunderschöner Rotkohl angelacht und spontan umgestimmt. Es gibt ihn als super einfachen Salat auf Kumpir und Kisir. Dazu noch etwas Joghurt oder Schmand und schon hat man ein echtes Soulfood für trübe, kalte Tage.
Wenn euch Kumpir und Kisir gerade nichts sagt, ist das gar nicht schlimm, denn genau dafür gibt es ja mich und diesen Blog!
Beide Gerichte stammen aus der türkischen Küche. Kumpir sind große (mitunter sehr große) Ofenkartoffeln, die nach dem Garen längs aufgeschnitten werden. Anschließend kratzt man das Innere bis auf einen kleinen Rand heraus und vermischt es mit Butter und Käse. Mehr zur Zubereitung erfahrt ihr nachher im Rezept, eins jedoch vorweg: dieser cremig käsige Kartoffelstampf... LECKER!

Hinter Kisir verbirgt sich ein Bulgursalat, den ich in Kombination mit Rotkraut einfach köstlich zur Kartoffel finde. Grundsätzlich sei aber gesagt: Kumpir ist, was ihr daraus macht. Wenn ihr Lust habt, gedünstete Pilze oder gebratenes Fleisch auf eure Kartoffel zu laden, nur zu! Alles ist erlaubt bei diesem beliebten türkischen Gericht. Hier kommt meine Lieblingsversion:

Ofenkartoffel mit Bulgursalat und Rotkraut

Green Goddess - Kartoffelsalat mit grünem Sommergemüse

26. Juli 2018

Ihr Lieben, heute lade ich euch gemeinsam mit 19 weiteren Foodblogger-Kollegen zur nächsten Runde "Saisonal schmeckt's besser" ein. Trotz der Hitze über Deutschland haben wir es geschafft, uns zu organisieren und ich freue mich, mit einem herrlich grünen Kartoffelsalat dabei zu sein. Die gesammelten Links findet ihr wie immer am Ende des Beitrages - unsere Gemüsestars sind diesmal: Brokkoli, Erbsen, Bohnen, Zucchini, Fenchel, Tomaten, Radieschen, Gurken und Kohlrabi ♥

Die glamouröse Bezeichnung "The Green Goddess" - die grüne Göttin, bezieht sich ursprünglich auf ein Kräuterdressing, welches in den 1920er Jahren in San Francisco zu Ruhm und Ehre fand. Der Chefkoch des Palace Hotels soll es als Hommage an das gleichnamige Theaterstück und späteren Stummfilm von William Archer und speziell für Hauptdarsteller George Arliss kreiert haben.
Seit den 1970er Jahren kann man es in den USA auch in abgefüllter Fertig-Version kaufen und es soll heute noch zu einem der beliebtesten Dressings gehören, auch wenn es meistens gar nicht mehr so grün ist.
Als Hessin kenne ich mich natürlich bestens mit Grüner Sauce aus und wenn ich ganz intensiv hinschmecke, erkenne ich sogar leichte Ähnlichkeiten zu unserem Nationalgericht. Liegt wahrscheinlich an der Petersilie *lach. Genau wie beim ebenfalls amerikanischen Caesar Salad erhält das Green Goddess Dressing seine besondere Note durch eingelegte Sardellen (manchmal auch Kapern) und Knoblauch.
Ich habe mich in meinem Rezept für die etwas leichtere Version mit Saurer Sahne und Joghurt entschieden, anstelle einer Mayo mit frischem Ei. Gerade jetzt im Sommer und bei Temperaturen über 30 Grad, schmeckt mir das entschieden besser.
Meine Kartoffeln habe ich mit Brokkoli und grünen Bohnen kombiniert, ihr könnt jedoch (ganz nach euren Vorlieben) kreativ werden und den Salat mit Fenchel, Gurken, Zucchini, Erbsen oder anderen grünen Gemüsen ergänzen. Viel Spaß beim Ausprobieren - eure Janke. 

Grüner Kartoffelsalat mit Bohnen und Brokkoli

Quinoa-Linsen-Salat

4. Juni 2018

Ihr Lieben, kennt ihr mich noch? Nach einer vierwöchigen Blogpause melde ich mich heute mit neuer Kraft und einem köstlichen Sommersalat zurück. Zuerst jedoch ein großes Dankeschön an alle, die in den vergangenen Wochen nachgehakt haben, ob denn alles in Ordnung sei bei mir. 
Sagen wir es mal so: das Jahr 2018 gleicht gesundheitlich bisher einer verrückten Achterbahnfahrt und ich musste im Mai einfach dringend die Notbremse ziehen und aussteigen. Da mein Kopf generell mehr erwartet, als mein Körper zu leisten vermag, haben wir (also Körper, Kopf und ich) das ein oder andere ernste Gespräch geführt, einen neuen Arzt aufgesucht und viel Vitamin D getankt. In unserem Team bestehen zwar immer noch kleine Diskrepanzen, aber wir sind auf einem guten Weg zu mehr Lebensfreude.
Was den Blog betrifft, so werde ich meinen Fokus zukünftig mehr auf die Rezepte und weniger auf die Fotografie richten. Die letzten Monate haben mir immer wieder gezeigt, dass das "Shooting" für mich der anstrengendste Teil am Foodbloggen ist. Das ist zwar schade, denn natürlich macht mich ein schönes, ästhetisches Foto am Ende sehr glücklich, jedoch ist der Weg dorthin mitunter holprig. Meinen selbstauferlegten Ansprüchen sage ich deshalb auf Wiedersehen. Bye bye! Alles zu seiner Zeit..
Und nun zu einem Salat, den ich aktuell jede Woche zweimal essen könnte, weil ich ihn so lecker finde. Den Ursprung des Rezeptes fand ich im Kühlregal bei Edeka. Nachdem ich mich direkt in die Mischung aus Quinoa, Linsen und Süßkartoffeln mit Curry und Mango verliebt hatte, blieb mir gar nichts anderes übrig, als diesen Salat nachzubasteln. So ganz ohne Zusatzstoffe und Plastikschälchen. DAS ist für mich nämlich der größte Spaß am Foodbloggen ♥  


[Werbung] Spargel-Erdbeer-Salat

3. Mai 2018

Ihr Lieben, endlich ist er da, der Mai und auch wenn ich hier gerade in dicken Wollsocken sitze, so bin ich doch recht optimistisch, dass die Temperaturen sich nun allmählich frühlingshaft einpendeln. Ein passendes Rezept für lauschige Maiabende im Garten oder auf dem Balkon hätte ich nämlich schon vorbereitet. Da gestern die hessische Erdbeersaison höchst offiziell eröffnet wurde, sind direkt einige Erdbeeren in den Salat gehüpft, das lies sich schlichtweg nicht vermeiden. Heute sollen sie jedoch noch nicht im Mittelpunkt stehen, denn ich möchte euch gerne die Erlenbacher Ölmühle* und einen köstlichen Spargelsalat ans Herz legen.

Spargel-Erdbeer-Salat von Jankes*Soulfood

Wie ihr vielleicht wisst, oder in vielen meiner Rezepte nachlesen könnt, verwende ich meistens Rapsöl beim Kochen und Backen. Für mich als Rheumapatientin enthält es mehr Omega-3-Fettsäuren als andere Pflanzenöle und ist im Gegensatz zum ebenfalls sehr gesunden (und entzündungshemmenden) Leinöl, universell einsetzbar.
Mit einer Anbaufläche von etwa 1,4 Millionen Hektar ist Raps die wichtigste deutsche Ölpflanze. Jetzt im Mai blüht er strahlend gelb, die Ernte und Weiterverarbeitung findet jedoch erst im Sommer statt. Mir persönlich schmecken sowohl die kaltgepressten Rapsöle, als auch die raffinierten Sorten sehr gut.

Sommerlicher Kartoffelsalat mit Bratkartoffeln

7. August 2017

Zusammen mit der Sonntags-Zeitung, flattern immer diverse Prospekte ins Hause Soulfood. Gestern konnte ich mich über so manch ein "Angebot" nur wundern. Neben erschreckend vielen Einhorn-Produkten (ich sage bloß Einhorn-Toilettenpapier mit Zuckerwatte-Duft), werden auch die Tomaten aus Holland, Paprika aus Ungarn und Gurken aus Belgien sicherlich nicht in meinem Einkaufskorb landen. Kein Monat bietet nämlich eine so regionale Gemüse-Vielfalt, wie der August. Mal davon abgesehen, dass wir diese drei Sorten selbst im Garten ziehen, gibt es viele Märkte und Läden, in denen man aktuell herrlich frisches Gemüse von Bauern aus der Gegend einkaufen kann. Achtet einfach mal darauf.
Und wenn ihr euch dann ebenfalls für Paprika, Tomaten und Gurken entschieden habt, fehlen nicht mehr viele Zutaten für das heutige Rezept.
Ich habe einen sommerlichen Kartoffelsalat für euch vorbereitet, da ich die Kartoffel in den warmen Monaten viel zu oft missachte. Zum Grillen gibt es meistens Ofengemüse, Nudel-, Reis, oder Blattsalat, aber nie Kartoffelsalat. Das kann ich so nicht stehen lassen! Denn auch die Kartoffel gibt es gerade frisch und gemeinsam mit den anderen Sommergemüsen, passt sie wunderbar in die warme Jahreszeit.

Sommerlicher Kartoffelsalat

Zucchini-Feta-Salat

22. Juli 2017

Tag zwei der schnabulösen Zucchini-Woche, ihr Lieben und es gibt einen herrlich aromatischen Zucchini-Salat mit Feta, Dill und Minze.
Zucchini sind wunderbar vielseitig. Man kann sie braten, einlegen, grillen, kochen oder eben, wie ich euch heute zeige, roh essen. Durch die hohe Menge an Wasser, sind Zucchini kalorienarm und eignen sich bestens für leichte Gerichte im Sommer. Auch die Verdauung freut sich über Speisen mit dem Kürbisgewächs, denn sie hat wenig Arbeit mit diesem Gemüse. Zucchini enthalten außerdem viel Vitamin A und C.
So viele gute Gründe sprechen für die Zucchini und doch wird sie von vielen als "geschmacklos", "wässrig" und als "verzichtbar" bezeichnet. Dabei benötigt das gesunde Gemüse lediglich die richtigen Mitspieler, um seinen Geschmack bestmöglich zu entfalten. Kräuter wie Dill, Minze und Basilikum passen sehr gut zur Zucchini. Bei den Gewürzen verwende ich gerne Zitronenpfeffer und frischen Ingwer. Im heutigen Rezept, werdet ihr einige dieser Zutaten wiederfinden.

Die schnabulöse Zucchini-Woche von Jankes Soulfood

Grüne-Soße-Pesto

13. April 2017

Bereits zum dritten Mal bin ich heute dabei, beim "ultimativen Pestoding" und was würde sich am Gründonnerstag wohl besser eignen als ein Grüne-Soße-Pesto? Nichts! Absolut richtig! Zumindest hier in Hessen ist die Sachlage völlig klar und Bedarf eigentlich keiner Erklärung. Allen Nicht-Hessen kann ich verraten, dass heute DER "Grie-Soß-Tag" schlechthin ist, an dem traditionell die Saison eröffnet wird. Ab heute stapeln sich die Kräuterpakete aus Frankfurt auf den Märkten und in den Gemüseabteilungen und wenn man nicht schnell genug ist, sind sie auch direkt alle verkauft. 
Wusstet ihr eigentlich, dass es sogar ein "Grüne-Soße-Denkmal" in Frankfurt-Oberrad gibt? Kein Scherz. Die sieben kleinen Gewächshäuser stehen stellvertretend für die sieben Original-Kräuter der Grünen Soße und leuchten nachts sogar. Wer jetzt noch nicht restlos überzeugt ist, dass so ein Pesto à la Grie Soß einen Versuch wert ist, für den habe ich ein letztes Argument: es schmeckt einfach sehr, sehr lecker :)

Das ultimative Pestoding April 2017

Omas Heringssalat

23. Februar 2017

Helau, Alaaf, tröööööt...!!! Mehr Stimmung schaffe ich als bekennender Faschingsmuffel leider nicht. Dafür habe ich ein Gericht für euch vorbereitet, das es in vielen Küchen traditionell an Aschermittwoch gibt. Genau, wenn alles vorbei ist. Es gibt Omas Heringssalat. 
Der war 2014 eins der ersten Rezepte, die ihren Weg auf diesen Blog gefunden haben, deshalb hat er sich ein Makeover redlich verdient. An der Rezeptur von Omi würde ich nichts ändern wollen - zusammen mit Pellkartoffeln oder Bauernbrot schmeckt der Salat so sehr nach Heimat.
Genau wie bei der Grünen Soße, machte meine Omi immer eine Mehlschwitze und gab zu dieser den Schmand. Ich habe das bisher in nur ganz wenigen Rezepten ähnlich entdeckt.

In Franken gibt es ein Rezept für "Hering in Milchbrühe" bei dem der gesalzene Hering über Nacht in Milch eingelegt wird. Diese Milch wird danach mit etwas Essig vermischt und mit einer Mehlschwitze gebunden. Das kommt dem Rezept meiner Omi sehr nahe, denn sie hat ihren Salat immer mit Gurkensud abgeschmeckt. Dazu kamen noch klein geschnittene Zwiebelchen, Äpfel und saure Gurken. Genau so liebe ich ihn auch heute noch.

Hering in Schmand von Jankes Soulfood

Krautsalat aus Spitzkohl

7. Februar 2017

Ihr Lieben, heute reiche ich wie versprochen, das Krautsalat-Rezept zum One-Pot-Chicken nach. Mein bisher liebster Krautsalat hat ein klares Dressing und kommt mit fruchtiger Ananas daher. In diesem Winter wurde er zuerst von einem Rotkohl-Salat und aktuell vom heutigen Spitzkohlsalat abgelöst - er möge es mir verzeihen. Alle drei Salate schmecken natürlich lecker und sind zudem schnell gemacht. Welcher wäre euer Favorit? Ich bin gespannt.

Krautsalat aus Spitzkohl

Fruchtiger Rehrücken als Hauptspeise für das Weihnachtsmenü 2016

8. Dezember 2016

Liebe Soulfoodies, heute sind wir beim Höhepunkt unserer Weihnachtsmenüwoche angekommen und präsentieren euch das Herzstück eines jeden Dinners: die Hauptspeise. Ihr findet sie auf unseren Blogs 8x völlig individuell interpretiert und köstlich umgesetzt. Bei mir in der Soulfood-Küche gibt es dieses Jahr Wild. Manchmal überrascht es mich tatsächlich noch selbst: vom ehemaligen Vegetarier zum Rehrücken an Weihnachten hat es immerhin 12 Jahre gebraucht. Inzwischen genieße ich sehr selten solch ein gutes Stück Fleisch und ziehe es jedem Angebot im Supermarkt vor. Wir haben zwei wirklich vorzügliche Quellen für Wild aus unseren heimischen Wäldern und wenn es Fleisch gibt, das ich mit Genuss essen kann, dann dieses (mehr dazu weiter unten und in diesem älteren Beitrag).

Da meine anderen Gänge alle eine fruchtige Komponente enthalten, durfte sie im Hauptgang natürlich nicht fehlen. Platz findet sie in Form von Pflaumenmus in der cremigen Sauce zum Fleisch. Ich bin gespannt, wie euch meine Zusammenstellung gefällt. Los geht's.

Rehrückenfilet mit Pflaumensauce,
Brezelmuffins und Feldsalat mit Speckcroutons

Rehrücken als Hauptgang zu Weihnachten

[Werbung] Weihnachtlicher Rotkohl-Salat mit Rapsöl

5. Dezember 2016

Ihr Lieben, in dieser Woche dreht sich alles um gutes Essen an Weihnachten. Heute darf ich Teil der schönen Aktion "7 Blogger - 7 Tage Rapsöl" sein und eine weihnachtliche Vorspeise zubereiten.
Mit meinem Beitrag eröffne ich die Runde und gebe morgen an Petra von "Hol(l)a die Kochfee" weiter. Doch worum geht es genau? Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP)* hat 7 Foodblogger versammelt, um die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten von Rapsöl aufzuzeigen. Und, dass Rapsöl natürlich auch für die Weihnachtsbäckerei und köstliche Festessen verwendet werden kann.

Seit vielen Jahren koche und backe ich mit mildem Rapsöl. Ich habe es immer als Grundnahrungsmittel im Haus und setze es universell ein. 2015 durfte ich an einem Rapsöl-Tasting der UFOP teilnehmen und war erstaunt, wie viele unterschiedliche Rapsöle auf dem deutschen Markt vertreten sind. Von beinahe geschmacksneutral bis kräftig nussig, raffiniert als Alleskönner der Küche und kaltgepresst für Salate, Dips oder Marinaden - es dürfte für jeden Geschmack ein passendes Rapsöl geben. 

Für mich als Rheumapatientin, hat Rapsöl den großen Vorteil, dass es zu den wenigen Nahrungsfetten gehört, über die wir uns in einem relevanten Umfang mit Alpha-Linolensäure versorgen können. Diese gehört zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und wirkt sich sehr positiv auf rheumatische und andere entzündliche Krankheitsbilder aus.

Falls euch diese Fakten über unser heimisches Rapsöl noch nicht vollständig überzeugt haben, empfehle ich folgendes Salätchen zu probieren:


Rotkohl - der Weihnachts-Klassiker 

Meistens wird er als warmes Gemüse gegessen und dient als Beilage zum Festbraten. Eine schöne Alternative ist, das Rotkraut zusammen mit aromatischen Äpfeln als Salat zu servieren. So macht er sich auch als Vorspeise oder Zwischengang in einem Weihnachtsmenü sehr gut.

Scharfer asiatischer Gurkensalat

31. August 2016

Tag 4 meiner Gurkenwoche und alle so "YEAH"! Hoffe ich zumindest, denn bis 04.09. ist die Gurke mein Hauptdarsteller. Bisher wurde sie im Ofen gegart, süß-sauer eingeweckt und in einem Tzatziki mit Feta vernascht.
Heute bleiben wir bei der kalten Zubereitung und ich zeige euch ein Rezept für Gurkensalat.
Am liebsten esse ich meinen Gurkensalat mit einem Sauerrahmdressing und viel frischem Dill. Für die Gurkenwoche will ich eure Geschmacksnerven allerdings nach Asien entführen und es gibt ein scharfes, klares Dressing mit geröstetem Sesam.

Schlaumeier-Fakt: Wusstet ihr, dass die Gurke ein sogenanntes Fruchtgemüse ist? So nennt man Pflanzenteile, die laut offizieller Definition einerseits dem Gemüse und andererseits dem Obst zugeordnet werden.
Die Gurke ist eine einjährige Pflanze und gehört mit diesem Merkmal zum Gemüse. Zum Obst zählt man sie, weil sie als Frucht einer bestäubten Blüte entsteht.
Weitere Fruchtgemüse sind beispielsweise Auberginen, Zucchini, Melonen, Paprika und Tomaten. Auch die Hülsenfrüchte zählt man dazu.

Gurkensalat asiatisch

Herrlich frischer Melonen-Feta-Salat

14. August 2016

Liebe Soulfoodies, bevor sich der Sommer endgültig aus dem Staub macht, muss ich euch unbedingt noch ein Rezept ans Herz legen. Ehrlich gesagt wartet es schon eine ganze Weile darauf, ins Soulfood-Archiv aufgenommen zu werden.
Zuerst entdeckt habe ich es nämlich vor zwei Jahren bei der lieben Küchenchaotin Mia.
Ich hatte gerade angefangen mit meinem Blog und war noch ganz neu unterwegs im Netz. Um Mia kam man damals gar nicht herum, so präsent war sie mit ihren tollen Rezepten.
Eins davon ist direkt von mir adoptiert worden: der Wassermelonen-Feta-Salat. Im Sommer 2014 habe ich ihn bestimmt an die 10x zubereitet, so lecker fand ich die Mischung aus frischer Melone und aromatischem Ziegenkäse. Dazu noch mein Lieblingskraut Thymian und es war Liebe auf den ersten Biss.
Auch 2016 wurden bereits so einige Kilogramm Melonen in diese Leckerei verarbeitet und deshalb darf das Rezept (ganz minimal abgeändert) nun endlich "offiziell" in die Soulfood-Küche einziehen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt.

Melonensalat mit Feta

Hessischer Kartoffelsalat mit Brühe

5. Mai 2016

Heute ist Christi Himmelfahrt und wir in Deutschland haben zusätzlich "Vatertag". Ein Tag, an dem Männergruppen mit Bollerwagen, Bier und Grillgut durch die Felder ziehen und... ja, was eigentlich? Sich ordentlich feiern, würde ich wohlwollend sagen. Recht so, es sei ihnen gegönnt. Ein Hoch auf alle Papas und meinen insbesondere, denn der ist natürlich der Beste. Ganz klar ♥ Vielleicht findet sich auf dem Holzkarren noch ein Plätzchen für meinen Kartoffelsalat, denn der passt perfekt zu Grillwürstchen und Bier.

Meinen "Haussalat" habe ich euch [HIER] bereits vorgestellt. Ich mag ihn gerne mit selbstgemachter Mayo und Essiggurken. Bei meiner Oma ging es früher immer deftiger zu. Da gab es einen urhessischen, glitschigen "Goardoffenseloat" mit Zwiebeln, Brühe und Speck. Meistens wurde dieser sogar noch warm gegessen.
Für das "Glitschige" sorgt etwas Öl, das ganz zum Schluss untergemischt wird. Beim Vermengen muss der Salat ordentlich schmatzen, nur dann ist er gut.
Man Paps liebt diesen Salat heiß und innig, deshalb ist heute der perfekte Tag, ihn euch hier vorzustellen: "Ommas Glitschiger Kartoffelsalat" -
nach einem Rezept aus Lombemous un Schlawwerjux*

Glitschiger Kartoffelsalat - Jankes*Soulfood

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