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Banoffee Pancakes

10. November 2019

Heute geht unsere Bloggeraktion "All you need is.." bereits in Runde 11 und das Thema könnte nicht besser zu diesem kalten Novembertag passen: Sonntagsfrühstück.

In der Soulfood-Küche stand bei diesem Motto sehr schnell fest, dass Pfannkuchen gebacken werden. Dazu hat man sonntags genügend Zeit und kann die Zubereitung richtig schön zelebrieren. Wenn dann der Duft von Zimt und Kaffee durchs Haus wabert, kann der Tag doch eigentlich nur gut beginnen, was meint ihr?
Die Idee zu meinen Banoffee Pancakes habe ich mir von den Briten gemopst, denn dort isst man die berühmte Banoffee Pie. Das "englische Tiramisu" besteht aus geschichteten Haferkeksen, Karamell, Bananen und Schlagsahne - eine sündhaft leckere Mischung, die ich auf meine Banoffee Pancakes übertragen habe.
Das herzhafte Dinkelvollkornmehl und der braune Zucker passen perfekt zur Süße von Banane und Sahnekaramell.

10 weitere köstliche Frühstücksvorschläge findet ihr weiter unten. Dort habe ich euch alle Teilnehmer mit ihren Rezepten verlinkt.
Habt einen schönen, gemütlichen Sonntag, ihr Lieben - eure Janke.

Banoffee Pancakes von Jankes Soulfood

Butternut-Kürbis-Suppe

27. September 2019

Bisher gibt es im Soulfood-Rezeptarchiv leider viel zu wenige Rezepte für Kürbisfans, was daran liegt, dass der Kürbis und ich, wie soll ich sagen, uns nur sehr zaghaft annähern. Begonnen hat unsere "Bekanntschaft" mit einer Marmelade. Damals habe ich den Kürbis noch sehr viel lieber vor der Haustür dekoriert, als in der Küche zubereitet und gegessen.
Es folgte ein Experiment, bei dem ich zusätzlich zum Kürbis noch Pastinaken in Muschelnudeln gefüllt habe. Ein Gericht, von dem meine Mam heute noch schwärmt, das mir jedoch nur wegen der leckeren Lauchsauce dazu geschmeckt hat.
Nach diesem Geschmackserlebnis, mussten der Kürbis und ich eine Trennung auf Zeit vereinbaren, die ihr fulminantes Ende fand, als ich 2017 den Spaghetti-Kürbis für mich entdeckte. Gefüllt mit kräftigem Bergkäse und Schinken, ein einfaches Herbst-Soulfood.
Heute kann ich diese sehr kurze Liste um ein weiteres Rezept ergänzen, das mir jedoch ausnahmslos gut schmeckt! Sehr gut sogar!
Es gibt cremigen Butternutkürbis - einmal als Suppe und einmal zu Pasta.
Eigentlich also gleich zwei neue Kürbisgerichte! Hurra 🎃

Cremige Kürbissuppe aus Butternut

Kräuter-Risotto

26. Mai 2019

In diesem Jahr blüht der Schnittlauch in unseren Balkonkästen besonders fleißig und so konnte ich in den letzten Tagen drei schöne Rezepte mit den zartlila Blüten für den Blog umsetzen.
Mein kleines Special beginnt heute mit einem frühlingshaften Kräuter-Risotto, morgen zeige ich euch, wie man Schnittlauchblüten-Essig ansetzt und am Dienstag gibt es eine wunderschöne Schnittlauchblüten-Butter für den nächsten Grillabend.

Mancherorts hält sich immer noch das Gerücht, dass man Schnittlauch nicht mehr essen sollte, sobald er beginnt zu blühen. Diese Annahme ist falsch. Ich habe mich schlau gemacht und gelernt, dass die blütentragenden Halme fester werden, um unter der "Last" der Blütenköpfchen nicht einzuknicken. Die vorher zarten Röhren werden deutlich dicker und holziger, der Schnittlauch verliert zunehmend an Aroma und steckt all seine Energie in das Wachstum der Blüte. Die Stängel bekommen dadurch einen bitteren Geschmack und sind deshalb wenig genießbar, jedoch nicht giftig. In den zarten, nach frischem Schnittlauch schmeckenden Blüten stecken wertvolle Vitamine, weshalb diese sogar sehr gesund sind.
Die Konsequenz: Blütenköpfe abschneiden, Stängel entsorgen. Die Halme ohne Blüten, können wie gewohnt verarbeitet und gegessen werden. 

Rezepte mit Schnittlauchblüten

Fünf

29. April 2019

"Das Zubereiten, Kochen, Backen und Experimentieren mit frischen Zutaten ist Seelenfutter für mich. Dabei ist es ganz egal ob ich ein traditionelles Familiengericht koche oder ein neues Rezept ausprobiere, beides hat für mich seinen Reiz."

Das waren vor fünf Jahren, am 25. April 2014, die ersten Sätze, mit denen mein Blog online ging. Noch am selben Tag folgte Omas Rezept für Grüne Soße und ich war fortan "Foodbloggerin". Während der ersten Tage von Jankes*Soulfood habe ich täglich ein Rezept hochgeladen, um meinem krankheitsgeprägten Alltag eine neue Struktur zu geben. Es half, verlieh mir teilweise Flügel, wo vorher Gewichte an meinen Gedanken zerrten. Im Nachhinein betrachtet, ist diese intensive Phase, die Basis meines Blogs und dient mir immer wieder als Motivation.
Ich schaue gerne auf meine alten Beiträge zurück, auch wenn ich über einige Fotos und Texte inzwischen schmunzeln kann. Die Dokumentation meiner Entwicklung, finde ich spannend und deshalb habe ich nie einen Beitrag gelöscht. Fotos allerdings schon *lach.
Über die Monate und Jahre sind inzwischen knapp 600 Rezepte entstanden; mal ein Smoothie mit nur 3 Zutaten, mal ein ganzes Festtagsmenü.
Es macht mir nach wie vor großen Spaß, meine Rezepte mit euch zu teilen, auch wenn die Regelmäßigkeit manchmal massiv unter meinen gesundheitlichen Einschränkungen leidet.
Mein Wunsch für die Zukunft ist ganz klar und einfach: Weitermachen!

Anlässlich meines Jahrestages, möchte ich heute ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, beziehungsweise meine Top 5 mit euch teilen. Dafür habe ich einige, für euch hoffentlich interessante, Kategorien ausgesucht und entsprechende Beiträge verlinkt.
Ab dem 01. Mai 2019 geht es dann weiter mit neuen Rezepten, Buchvorstellungen und Events. Bis dann, eure Janke

Foodfotos von Jankes Soulfood
5 meiner liebsten Fotos


Rösti-Quiche mit Lauch

27. Januar 2019

Letzte Woche habe ich jemanden mit den Worten "Wenn hier etwas streng riecht, das ist der Bergkäse, nicht ich!", an der Tür begrüßt. Es war mir ein dringendes Bedürfnis, das klarzustellen, denn das Haus roch aus allen Poren.
Schuld daran war die Rösti-Quiche, die ich euch heute nichtsdestotrotz für kalte Wintertage ans Herz legen möchte. 
Der aromatische Geruch kündigt bereits beim Backen einen köstlichen Gaumenschmaus an, der wunderbar ohne Fleisch auskommt. Wer es trotzdem vermisst, dem empfehle ich eine dicke Scheibe gebratenen Fleischkäse dazu.
Mir schmeckt der Röstikuchen am besten mit einer großen Portion Apfelmus oder einem frischen Kräuterquark.
Genau das richtige Soulfood für meinen vom Ausmisten überladenen Kopf.
Jedes Jahr im Januar trenne ich mich von einigen Dingen, die ich nicht mehr benötige und aktuell bin ich sehr zufrieden mit mir. Es geht zwar langsam, aber viele Teile haben bereits ihre neuen Besitzer gefunden und mir mehr Raum verschafft.
Zumindest zeitweise, denn besonders für den Blog bin ich natürlich immer auf der Suche nach schönen Einzelstücken zum Fotografieren. Und so räume ich und schiele gleichzeitig bei den Kleinanzeigen nach neuen Schätzen. Irgendein Hobby braucht schließlich jeder.
In diesem Sinne, habt es fein - eure Janke.

Kartoffelkuchen mit Lauch

Steinpilz-Polenta-Mischung

16. Dezember 2018

Ihr Lieben, noch eine Woche bis Weihnachten und hier fallen heute die ersten Schneeflocken. Das versetzt selbst mich Weihnachtsgrummel in festliche Stimmung und macht Lust auf selbstgemachte Geschenke. 
In der engsten Familie schenken wir uns seit einigen Jahren meistens "gemeinsame Zeit". Wir besuchen ein Konzert, eine Veranstaltung oder gönnen uns ein pompöses Essen. 
Wenn wir uns etwas Materielles schenken möchten, geschieht dies spontan und gerne auch schon im November oder erst im Januar. Ganz ohne Zwang und Druck, empfinden wir Schenken am Schönsten. 
Natürlich macht es auch großen Spaß, sich besondere Überraschungen auszudenken oder kleine Aufmerksamkeiten selbst zuzubereiten. Von mir gibt es in diesem Jahr unter anderem "Soulfood im Glas". Der Polentamischung mit Steinpilzen und Kräutern muss der oder die Beschenkte lediglich noch Wasser und etwas Butter zufügen.
Für euch habe ich heute das "Rundum-Sorglos-Paket" samt Geschenkanhänger zum Ausdrucken geschnürt.
Habt einen wundervollen dritten Advent oder einfach nur einen gemütlichen Sonntag.
Alles Liebe, eure Janke.

Geschenk aus der Küche: Steinpilz-Polenta

Mein allerliebstes Bananenbrot

2. Dezember 2018

Ihr Lieben, ich weiß, heute beginnt die Adventszeit und ihr habt vielleicht auf ein erstes Plätzchen-Rezept gewartet, aber wisst ihr was? - Mir war noch nicht nach Plätzchenbacken. Ich habe auch noch keinen Adventskranz oder nur den kleinsten Hauch einer weihnachtlichen Deko ausgepackt. Im Gegenteil! Im Treppenhaus hängen noch Holzschmetterlinge von der Decke und auf dem Balkon flattert eine sommerliche Wimpelkette im Wind.
Aber, keine Sorge, festliche Stimmung ist in Sicht! Vom 04.12. bis 07.12. heißt es hier wieder "Hüftgold & Lametta" und ich zeige euch mein Weihnachtsmenü 2018. Zieht schon mal die dicken Wollsocken an und kocht euch einen Tee, denn diese Runde wird ganz gemütlich. Lasst euch überraschen.

Mit dieser Aussicht verzeiht ihr mir nun vielleicht, dass der Plätzchenteller heute leer bleibt und ich stattdessen mein aller-allerliebstes Bananenbrot-Rezept mit euch teile. Ich esse es so gerne, dass es sogar einen berechtigten Platz in meinen 111 Genießerrezepten bei Rheuma* gefunden hat. Wann immer ich überreife Bananen habe, wird dieses süße Brot gebacken und mit großem Genuss verzehrt. Am liebsten esse ich es mit etwas Frischkäse und Pflaumenmus. So lecker! Es ist mir gerade ein Rätsel, warum es erst jetzt seinen Weg auf meinen Blog findet.
Generell sind Bananen hier komplett unterrepräsentiert. Bisher haben sie es lediglich als Ei-Ersatz in meinem veganen Kirschkuchen und als Hunde-Leckerli-Zutat in einen Beitrag geschafft. Höchste Zeit also für ein bisschen mehr Beachtung. Los geht's! 

Bananenbrot von Jankes Soulfood

Stephs Hecht-Klößchen im Nudelnest

26. November 2018

Psssst... kommt mal näher an den Bildschirm. Ihr befindet euch gerade inmitten einer virtuellen Überraschungs-Party. Gemeinsam mit 18 Foodbloggern unserer "Saisonal-schmeckt's-besser-Truppe", stehe ich (zumindest gedanklich) gerade im Dunkeln und warte mit einer Tröte im Mund und Konfetti in den Händen darauf, dass unsere Hauptperson des Tages die Tür zur Soulfood-Küche öffnet. Ist das spannend!
Steph, wenn du es bist, die diese Zeilen gerade liest, fühl dich mit Glitzer beworfen und klatschend begrüßt, denn "ÜBERRASCHUNG - heute ist DEIN Tag! Dein Kleiner Kuriositätenladen wird  10 Jahre alt und das wollen wir gebührend feiern! [KLICK]
Während wir jetzt die Sektkorken knallen lassen und langsam in Tanzlaune kommen, werde ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
Kennengelernt haben wir uns irgendwann im Sommer 2014, als mein Blog in den Kinderschuhen steckte und ich auf der Suche nach Kontakten in die Foodblogger-Welt war. Damals gab es bei Facebook die Gruppe "Über den Tellerrand" und nach einer kurzen Anfrage meinerseits, wurde ich von Steph quasi in die "Gesellschaft" eingeführt. Sie lud mich nicht nur zu dieser Gruppe, sondern direkt zu allen Foren und Seiten ein, die sie damals als Admin betreute. Es waren nicht wenige!
Dieser erste Kontakt mit Steph ist mir so deutlich im Gedächtnis geblieben, weil er für einen besonders wertvollen Teil ihres Charakters steht: Gemeinschaftssinn. All ihre Gruppen dienten und dienen in der ein oder anderen Form dem Austausch untereinander und dem Teilen unserer gemeinsamen Leidenschaft.
Dass sie dabei mitunter auch sehr streng sein kann, sollte ich später noch erfahren. Regelrecht einschüchternd wirkte sie in ihrer Rolle als "Gruppenmoderatorin" während der ersten Tage und Wochen auf mich Blog-Neuling. 
Es ist gut zu wissen, dass Steph eine waschechte Norddeutsche ist. Gerade heraus, ehrlich, direkt! Damit muss man umgehen können. Wenn man es schafft, diese harte Schale zu knacken, hat man in ihr eine Freundin fürs Leben gefunden. Denn das ist sie inzwischen für mich. Ich weiß, diesen rührseeligen Kram kann sie überhaupt nicht leiden, doch heute muss sie da durch. 
Mit wenigen Menschen, die räumlich so weit von mir getrennt leben, fühle ich mich auf diese Art und Weise verbunden. Hab vielen Dank dafür!

Auch mit ihren Events bringt Steph immer wieder Blogger zusammen, die ansonsten wahrscheinlich bloß nebeneinander im Netz existiert hätten. 
Umso schöner, dass wir ihr heute, als Teil ihrer "Gemüse-Gruppe", eine Freude machen können.
Kurz in Panik verfallen sind wir übrigens kollektiv, als Steph vergangene Woche (am 21.11.) der festen Überzeugung war, ihr Bloggeburtstag sei am Tag darauf und nicht heute am 26.11. Vorsichtig zur Prüfung dieser Tatsache angeregt, vermeldete sie wenig später: "Stimmt, der 26. ist es!" Großes Aufatmen in 19 Küchen Deutschlands! 

Feine Fischklößchen mit grüner Pasta

Herbstlich genießen: Zwetschgen

22. September 2018

Ihr Lieben, inzwischen haben sich so viele leckere Rezepte mit Zwetschgen (und Pflaumen) im Soulfood-Archiv angesammelt, dass es Zeit für einen Überblick ist. Vielleicht ergattert ihr in den nächsten Tagen auch noch welche auf dem Markt oder pflückt den Baum leer - hier kommen meine Vorschläge, was ihr damit anstellen könnt:


12 Rezepte mit Zwetschgen

Milchreis-Auflauf mit Pflaumen

2. September 2018

Da ist er: der meteorologische Herbstanfang! Und obwohl mir das wechselhafte Wetter oft gesundheitlich zusetzt, ist und bleibt der Herbst meine liebste Jahreszeit. Ich liebe das Licht, die warmen Farben und die vielen Wohlfühl-Rezepte, die an Regentagen auf den Tisch kommen. Heute habe ich ein solches "Moodfood" für euch vorbereitet: es gibt einen süßen Reisauflauf mit zimtigen Pflaumen. Schnell und einfach zubereitet, kann man ihn händewärmend nach einem gemütlichen Spaziergang im Wald genießen.
Mit fettarmer Milch, wenig Zucker und viel frischem Obst, eignet sich der Milchreisauflauf auch bestens als Rheuma-Soulfood.
Also rein in die Socken, ihr Lieben, Milchreis aufstellen und den Herbst willkommen heißen. Lasst es euch schmecken! Eure Janke

Süßer Reisauflauf mit Pflaumen

Omas Käsekuchen mit Schokoboden

30. Juli 2018

Ihr Lieben, haltet euch fest, denn hier erwartet euch ein ganz besonderer Beitrag: heute feiern wir den "Tag des Käsekuchens". Und wie könnte man diese Party besser feiern, als mit 42 weiteren Käsekuchen-Fans und ihren köstlichen Rezepten?! Tina von LECKER&Co hat uns alle (relativ spontan) im Internet versammelt und ich sage herzlichen Dank für diese schöne Aktion, bei der ich gerne dabei bin. Die Links zu den anderen Beiträgen findet ihr weiter unten und ich kann euch nur raten, diese Liste nicht hungrig anzusehen. Für Käsekuchen-Heißhungerattacken übernehmen wir nämlich keine Verantwortung ♥
 
Meine Liebe zum Käsekuchen, habe ich relativ spät entdeckt, als ich schon lange erwachsen war. Begonnen hat sie mit einem New York Cheesecake, der durch die Zubereitung mit Frischkäse cremiger und leichter schmeckt, als der deutsche Käsekuchen mit Quark oder Schichtkäse. Gepaart mit einem Himbeertopping war der Cheesecake jahrelang einer meiner Lieblingskuchen, bis ich irgendwann über den Russischen Zupfkuchen, zum Käsekuchen meiner Oma fand. Ihr hessischer "Mattekuche" (Matte ist der Quark) war auf jeder Familienfeier immer als erstes aufgegessen. In meinem Rezept habe ich lediglich etwas Mehl durch Kakao ersetzt, da ich den dunklen Boden so gerne mag.

Klassischer Käsekuchen mit dunklem Boden

[Werbung] Köttbullar - Hackbällchen in Sauce

1. März 2018

Ihr Lieben, heute ist Halbzeit bei meiner Ankarsrum-Themenwoche zusammen mit Steph vom KuLa und wir möchten euch ein weiteres Zubehörteil unserer neuen Küchenmachine näher vorstellen: den Fleischwolf. Während ich in der Soulfood-Küche den schwedischen Klassiker Köttbullar für euch zubereitet habe, gibt es drüben bei Steph köstliches Frühstücksfleisch im Glas. Ich durfte es bereits bewundern und würde euch dringend raten, bei ihr vorbei zu schauen. Und so geht es hier auf dem Blog weiter:

Schwedische Hackbällchen in Sauce

Hering in Tomatensauce

20. Februar 2018

Schon als Kind war ich kulinarisch sehr experimentierfreudig. Während andere ihren Spinat verweigerten, löffelte ich ihn mit Vorliebe. Im Frühjahr konnte man mich mit sauren Rhabarberstangen erfreuen und zum Abendbrot gab es manchmal Hering in Tomatensauce. Ganz klassisch aus der flachen Dose mit einer Lasche zum Aufziehen.
Genau auf diesen eingelegten Hering hatte ich letztens nach sehr langer Zeit wieder Lust. Natürlich wollte ich mir dieses Mal keine Dose kaufen, sondern den Hering selbst in Sauce einlegen. Wie passend, dass ich mir im Januar einen wunderschönen, alten Fischtopf gekauft habe. Steph vom Kuriositätenladen hatte mir von ihrem liebsten Dawanda-Shop für alte und antike Schätzchen vorgeschwärmt und wie es der Zufall wollte, haben wir uns beide in einen dort angebotenen Heringstopf verknallt. Schnell war ein zweites Exemplar gefunden und ich finde, sie passen beide ganz wunderbar in unsere jeweiligen Küchen.
Der Freude nicht genug, weihen wir unsere Fischtöpfe heute auch noch gemeinsam ein. Während ich meinen Hunger auf Hering in Tomatensauce stillen konnte, gibt es bei Steph schnabulöse Maränen, die sie wie Brathering zubereitet und eingelegt hat. [Hier] geht es zu ihrem Beitrag und dem zweitschönsten Fischtopf der Welt *kicher..

Heringsfilet in Tomatensauce selber machen

Lauch-Risotto mit Champignons

18. Februar 2018

Risotto ist für mich der Inbegriff von Soulfood! Wenn ich lange keinen Reis gegessen habe, packt mich irgendwann der Heißhunger (oder besser Reishunger!) und ich muss mir Risotto, Milchreis oder Bratreis machen. Für ein schönes Risotto braucht es allerdings Zeit und kräftige Arme. Ich gehöre nämlich zu den Dauer-Rührern unter den Risotto-Köchen und könnte es niemals sich selbst überlassen. Mit einem Holzlöffel wird es liebevoll umsorgt, bis es die perfekte Konsistenz hat; über die es übrigens genauso hitzige Diskussionen gibt, wie über die Dauer-Rühr-Technik. Für mich muss der Reis außen cremig und innen gerade so bissfest sein. Ich bin der Meinung, das bekommt man nur mit Rühren hin :) Wenn ich mein fertiges Risotto dann warm aus einem tiefen Teller löffeln kann, bin ich glücklich. 
Mit dem heutigen Beitrag zieht deshalb bereits das fünfte Risotto-Rezept auf dem Blog ein - damit mir das Glück nie ausgeht und ihr euch auch ein Gäbelchen davon klauen könnt ♥  

Lauch-Risotto von Jankes Soulfood

Wirsingrouladen mit Lachs

18. Januar 2018

Ihr Lieben, das neue Jahr bringt neue Projekte und auf eines davon freue ich mich ganz besonders. Unsere "Pesto-Gruppe" aus 2017 hat sich ein klitzekleines bisschen vergrößert und startet heute das Jahresevent "Saisonal schmeckt's besser".
In den nächsten zwölf Monaten werden wir mit 24 verschiedenen, der Jahreszeit entsprechenden Gemüsesorten kochen oder backen und laden alle Leser und Freunde ein, diese kulinarische Reise durchs Jahr zu begleiten. Gemeinsam entscheiden wir uns für je zwei Gemüse des Monats und präsentieren euch unsere Rezepte gesammelt in einem Beitrag. Ab Februar wird dies immer am letzten Donnerstag des Monats der Fall sein.
Euch erwartet also ein Foodblogger-Saisonkalender mit irre vielen Rezepten, die wir zum Nachkochen und Ausprobieren jeweils sonntags nach dem Event als PDF-Download für euch bereitstellen. Klingt das toll? Dann geht es auch schon los!

Im Januar haben wir uns für zwei, sagen wir schwierige Stars der Gemüseszene entschieden: Rosenkohl und Wirsing. Diese beiden Wintergemüse landen auf der Beliebtheitsskala oftmals auf den letzten Plätzen, da die enthaltenen Bitterstoffe schon manchen Gaumen nachhaltig irritiert haben. Dabei sind sie so vielseitig und nährstoffreich.
Während der Rosenkohl am besten nach dem ersten Frost zwischen November und Februar schmeckt, erhält man Wirsing inzwischen beinahe ganzjährig. Trotzdem bleibt er ein klassisches Wintergemüse und entfaltet gerade in der kalten Jahreszeit ein besonders leckeres Aroma.
Früher gab es ihn im Hause Soulfood lediglich als klassisches Gemüse in einer leichten Béchamelsauce - inzwischen gehört er jedoch zu einer meiner liebsten Kohlsorten und ich setze in vielseitig ein.
Für euch habe ich ihn heute mit Lachs kombiniert und zu einer wirklich feinen Roulade verarbeitet. Dazu gibt es eine Lauchsauce und Reis.  

Roulade mit Lachs und Wirsing

Winterliches Ofengemüse mit Hackbällchen

5. Januar 2018

Willkommen im neuen Jahr, ihr Lieben - ich hoffe, ihr habt es gut angefangen. Mein Blogjahr 2018 beginnt mit einer großen Portion buntem Gemüse, welches hilft das triste Grau vor dem Fenster kurzfristig zu vergessen. Die Umsetzung dieses Rezeptes hatte ich schon so lange im Kopf, dass ich ganz glücklich war, als es endlich losging. Ihr müsst wissen, dass eins meiner und eurer liebsten Rezepte hier auf dem Blog das Ofengemüse mit scharfen Hackbällchen in der Sommeredition ist. Seit das Rezept 2015 online ging, klickt ihr die Mischung aus Paprika, Tomaten und Zucchini regelmäßig gerne an und auch ich kann mir den Sommer nicht mehr ohne dieses Soulfood vorstellen. Allerhöchste Zeit also für eine Winterversion!
Ehrlich gesagt war ich positiv überrascht, als mein gesamtes Gemüse genau so aus dem Ofen kam, wie ich es gerne mag. Die Kohlsorten schön gebräunt, das Wurzelgemüse noch bissfest aber nicht so knackig, dass man sich die Zähne daran ausbeißt. Auch Schalotten und Lauch waren toll gegart und nicht zu weich. Natürlich hängt das Ergebnis von der Auswahl der Gemüsesorten und dem jeweiligen Ofen ab. Beim ersten Versuch solltet ihr das Blech deshalb im Auge behalten. Ich hatte mir etwas Gemüsebrühe bereitgestellt, um sie im Notfall (HILFE - dörres Gemüse!) aufzugießen. 


Kroppkakor aus Schweden

30. November 2017

Hej ihr Lieben, heute entführe ich euch kulinarisch in den wunderschönen Norden Europas, genauer gesagt nach Schweden. Dort in der südöstlichen Küstenregion, sowie auf den Inseln Öland und Gotland gibt es nämlich Kartoffelklöße, die unseren mittelhessischen "Wetzsteinklößen" sehr ähnlich sind: Kroppkakor.
Die Kroppkakor können auf eine lange Tradition in Schweden zurückblicken und haben sich seit dem 18. Jahrhundert vom gefüllten Fischkopf über Mehlklöße mit Fischfüllung bis hin zu Kartoffelklößen mit Bauchspeck gewandelt. In dieser Form sind sie nun auch in der Soulfood-Küche gelandet und ich kann euch das Rezept nur wärmstens empfehlen. Für mich als großer Fan traditioneller Hausmannskost, sind Klöße immer ein Genuss.
Wie passend also, dass sich unsere "Pestogruppe" in diesem Monat zum "Knödeln" verabredet hat. So sind insgesamt 15 schnabulöse Rezepte für süße und herzhafte Klöße entstanden, die ihr weiter unten allesamt aufgelistet findet und durch die ich mich am liebsten nacheinander durchfuttern würde.

Die Kroppkakor werde ich bestimmt bald wieder machen, denn die Kombination aus Kartoffeln, Zwiebeln, Schinkenspeck, Piment und Preiselbeeren ist unglaublich lecker und hat uns alle begeistert. In meinem Freudentaumel habe ich sogar Omas bestes Geschirr aus dem Schrank geholt, um den schwedischen Knödeln eine angemessene Bühne zu bieten. Bääm!

Schwedische Kroppkakor

Apfel-Rotkohl

26. November 2017

Ihr Lieben, die Weihnachtstage rücken immer näher und wir werden heute ganz sachte den Weg Richtung "Festessen" einschlagen. Zu diesem Zweck habe ich einen echten Feiertags-Klassiker zubereitet, den alle in der Soulfood-Familie lieben: Rotkraut.
Seit vielen Jahren macht meine Mama ihr Rotkraut, wir sagen hier eher selten Rotkohl dazu, mit Äpfeln, Rotweinessig und Johannisbeergelee. Ich konnte diesem Wintergemüse sehr lange nichts abgewinnen, liebe es inzwischen jedoch heiß und innig. Es ist einfach gemacht, gut vorzubereiten und schmeckt immer ein bisschen nach Weihnachten, auch wenn ich es an anderen Tagen genauso gerne als Beilage esse. Letztes Jahr hatte ich euch einen Apfel-Rotkohl-Salat vorgestellt und im Rahmen unseres Blogger-Weihnachtsmenüs auch eine Apfel-Rotkohl-Suppe. Ihr seht, ich mag diese Kombination tatsächlich sehr gerne. Deshalb darf der Ursprung meiner beiden Kreationen nicht auf diesem Blog fehlen und wird hiermit nachgereicht.

Übrigens: wenn ihr euch noch eine weitere Woche gedulden könnt mit eurer finalen Menüplanung, könnte sich das durchaus lohnen. Auch in diesem Jahr veranstalten wir ein Blogger-Weihnachtsmenü und euch erwarten 10 Blogs mit je 5 festlichen Gängen. Ich freue mich schon riesig auf diese Aktion und empfehle euch zur Überbrückung einen Blick in die köstlichen Beiträge aus dem letzten Jahr. Alternativ könntet ihr natürlich auch das Rotkraut nachkochen ♥ Es ist so lecker! Versprochen!

Rotkraut von Jankes Soulfood

Meine 10 liebsten Rezepte aus der Soulfood-Küche

19. November 2017

Ihr Lieben, heute gibt es hier ein kleines Resümee und ich verrate euch meine allerliebsten Rezepte aus 3 1/2 Jahren Soulfood-Küche. Als wir uns für diese Aktion mit einigen Bloggern zusammen getan haben, war ich mir nicht klar darüber, wie schwer mir eine solche Auswahl fallen würde. Die ersten drei Gerichte waren einfach und schnell gewählt. Aber dann folgte eine lange Liste mit dem Prädikat "das muss unbedingt auch noch erwähnt werden".
Würde es um eure Favoriten gehen, also die meistgelesenen Beiträge, könnte ich es mir recht einfach machen und einen Blick in meine Statistik werfen.
Genau das habe ich allerdings vermieden, denn es geht um meine ganz persönlichen kulinarischen Dauerbrenner, Seelenstreichler und Glücklichmacher.  Gerichte, ohne die ich mir meinen Speiseplan nicht vorstellen mag und die ich immer wieder mit größtem Genuss esse.
Bevor es jedoch losgeht, möchte ich euch zeigen, wer sich ebenfalls durch sein Archiv gewühlt, gefühlte 50 Lieblingsspeisen gefunden und auf 10 reduziert hat:



Kichererbsen-Eintopf

12. November 2017

Ihr Lieben, vielleicht habt ihr während der letzten Wochen schon etwas bemerkt. Zugegebenermaßen lässt es sich auch kaum noch verheimlichen und wird spätestens mit diesem Beitrag jedem klar sein: Ich bin frisch verliebt! 
Manchmal kennt man sich schon seit Jahren und lebt nebeneinander her, ohne zu wissen, wie glücklich man gemeinsam wäre. So war es auch bei uns. Gelegentliche Treffen waren immer schön und auch irgendwie besonders, aber so richtig gefunkt hat es erst in diesem Jahr. Deshalb mache ich es heute offiziell: Kichererbse - ich liebe dich ♥ 
Du machst den grauen Herbst bunt, wärmst Herz und Seele und überraschst mich mit deiner Vielseitigkeit. Ich möchte nicht mehr ohne dich sein.

Kichererbseneintopf mit Kartoffeln

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