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Einfache Quarkbrötchen ohne Hefe

5. Juli 2020

Richtig gelesen: die bekennende Hefeteig-Liebhaberin hat "fremdgebacken" und gibt ihren Seitensprung mit Backpulver öffentlich zu! Ein Skandal? Nein, das kann man durchaus mal machen. Aber von Anfang an:
Manchmal finden mich Rezepte, an denen ich mich regelrecht festbeiße. So ging es mir auch mit den schnellen Quarkbrötchen, die mir eine liebe Bekannte empfahl. Brötchen ohne Hefe, mit einem Magerquark-Mehl-Verhältnis von 2:1 - ich war erstmal skeptisch.
Da ich aber auch mein Soda bread unwahrscheinlich gerne esse, hatte ich schnell alle Zutaten in der Schüssel und die Brötchen im Ofen.
Versuch 1 kam bei meiner Familie deutlich besser an, als bei mir selbst - mir waren die Brötchen aus Dinkelmehl, Quark, Salz und Backpulver etwas zu feucht.
Da ich an dieser (erfrischend überschaubaren) Zutatenliste nichts ändern wollte, verzichtete ich auf Öl, Eier oder was mir sonst noch spontan in den Sinn kam.
Stattdessen erhöhte ich die Mehlmenge deutlich von 125 auf 200 Gramm. Im ersten Moment nach dem Backen sehr viel besser, beim Erkalten wurden mir die Brötchen allerdings etwas zu dicht und glichen eher einem Brot. Dünn geschnitten oder getoastet super, als "leichtes" Brötchen eher ungeeignet.
Nach drei weiteren Backsessions habe ich das (für mich) beste Verhältnis gefunden und empfehle euch, genauso mit den Mehlmengen zu spielen.
Einfacher kann man ein Brötchen nicht zubereiten und obwohl ich die Hefeteigvariante bevorzuge, werden auch diese kleinen Backwerke bestimmt wieder den Weg auf meinen Tisch finden. 

Quarkbrötchen ohne Hefe

Omas Käsekuchen mit Schokoboden

30. Juli 2018

Ihr Lieben, haltet euch fest, denn hier erwartet euch ein ganz besonderer Beitrag: heute feiern wir den "Tag des Käsekuchens". Und wie könnte man diese Party besser feiern, als mit 42 weiteren Käsekuchen-Fans und ihren köstlichen Rezepten?! Tina von LECKER&Co hat uns alle (relativ spontan) im Internet versammelt und ich sage herzlichen Dank für diese schöne Aktion, bei der ich gerne dabei bin. Die Links zu den anderen Beiträgen findet ihr weiter unten und ich kann euch nur raten, diese Liste nicht hungrig anzusehen. Für Käsekuchen-Heißhungerattacken übernehmen wir nämlich keine Verantwortung ♥
 
Meine Liebe zum Käsekuchen, habe ich relativ spät entdeckt, als ich schon lange erwachsen war. Begonnen hat sie mit einem New York Cheesecake, der durch die Zubereitung mit Frischkäse cremiger und leichter schmeckt, als der deutsche Käsekuchen mit Quark oder Schichtkäse. Gepaart mit einem Himbeertopping war der Cheesecake jahrelang einer meiner Lieblingskuchen, bis ich irgendwann über den Russischen Zupfkuchen, zum Käsekuchen meiner Oma fand. Ihr hessischer "Mattekuche" (Matte ist der Quark) war auf jeder Familienfeier immer als erstes aufgegessen. In meinem Rezept habe ich lediglich etwas Mehl durch Kakao ersetzt, da ich den dunklen Boden so gerne mag.

Klassischer Käsekuchen mit dunklem Boden

Schokoladen-Ei mit Quark und Mango-Püree

16. März 2018

Tag fünf der Osterbrunch-Woche steht ganz im Zeichen von süßen Sünden, Desserts und Naschereien. Für viele ein Traum, für mich in der vergangenen Woche Grund zur Verzweiflung. Aber manchmal ist der Kopf einfach dicker als das Schokoladenei! Seit Jahren wollte ich diesen hübschen Nachtisch im Eier-Look zubereiten und davon konnte mich (fast) nichts abhalten. Ihr denkt jetzt bestimmt: 'Was hat sie denn? Sind doch bloß 3 Zutaten!'
Genau, und eine davon reicht vollkommen aus, um mich meiner Nerven zu berauben: die Schoko-Ei-Hülle! Gedanklich unterlege ich dieses Wort gerade mit der Melodie aus Psycho, nur damit ihr eine Ahnung davon bekommt, was ich für diese Themenwoche auf mich genommen habe *lach.
Alles begann ja völlig harmlos. Ich habe die Schokolade auf dem Wasserbad geschmolzen, zum Temperieren am Tisch noch ein paar Stücke dazu gegeben und währendessen 5 Wasserbomben aufgeblasen (Psycho-Melodie!). Vorher abgewaschene, gut getrocknete, Wasserbomben aus Naturkautschuk (Meine kleine Farm - Melodie).
Der Rest sah in der Anleitung total simpel aus. Bömbchen in die Schokolade tauchen, auf ein Backpapier stellen, auskühlen lassen, Bömbchen zerstechen, fertig ist das Schokoschälchen. Denkste! Meine Naturkautschuk-Bio-Bomben haben da nicht mitgespielt. Die eine verlor Luft, die andere implodierte mit einem lauten "plopp" und andere wollten sich einfach nicht mehr von der Schoki trennen.

Die Phase der Suche nach Alternativen hat mich wertvolle Zeit gekostet, deshalb mein Tipp: bestellt euch rechtzeitig eine Gussform für Schokoeier-Hälften, die ihr immer wieder verwenden könnt. Dann ist dieser Nachtisch ratzfatz gemacht und sieht wahrscheinlich etwas hübscher aus als meiner. Nobody is perfect und auf den Geschmack hatte die schwierige Herstellung natürlich keinerlei Auswirkungen ♥

Dessert zum Osterbrunch

Russischer Zupfkuchen mit Kirschen

19. März 2017

Warum es das heutige Rezept bisher nicht auf den Blog geschafft hat, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Ich liebe Schokoladenkuchen! Ich liebe Käsekuchen! Und ich mag beides unschwahrscheinlich gerne in Kombination mit Kirschen, Erd- oder Himbeeren. Der Zupfkuchen mit Kirschen ist also ganz weit vorne in Sachen Soulfood. 
Als nach den ersten frühlingshaften Tagen das Wochenende regnerisch und grau begann, musste ich Kuchen backen! Die vielen eingekochten Kirschen im Kellerregal gaben den Startschuss und wenig später stand die süße Dreifaltigkeit auch schon im Ofen. Der Hund und ich saßen Wärme tankend davor. Trüffel wahrscheinlich auch in der Hoffnung auf eine herabfallende Streusel, aber momentan müssen wir leider streng mit ihr sein. Ein Hund auf Diät macht mir als Frauchen auch keine Freude. Diese Blicke. 
Der Zupfkuchen schaffte es zu Trüffelchens Verdruss wohlbehalten vom Ofen auf den Tisch und musste anschließend bloß noch die Zweibeiner fürchten. Als wir es schließlich nicht abwarten konnten und den Kuchen noch warm anschnitten, fiel eventuell doch ein kleiner Krümel zu Boden. Zumindest gingen wir alle glücklich zu Bett.

Russischer Zupfkuchen von Jankes Soulfood

Soulfood Tuesday mit Paprika meets Kardamom

27. Dezember 2016

Liebe Soulfoodies,
da sind sie nun: die Tage zwischen den Jahren. Hattet ihr alle schöne Weihnachten und leckeres Essen? Bei uns gab es an Heiligabend seit langer Zeit mal wieder Fondue und wir haben gemütlich beisammen gesessen.
Auch heute kann ich es ganz ruhig angehen, denn ich habe eine wunderbare Vertretung in meiner virtuellen Küche. Anikó von "Paprika meets Kardamom" hat uns ein ungarisches Seelenfutter mitgebracht und ich freue mich ganz besonders über dieses Rezept aus ihrer Heimat.
In ihrem Rezeptarchiv stöbere ich wirklich gerne, denn dort findet man solch köstliche Dinge wie  "Sztrapacska" - Kartoffel-Knöpfle mit Specksauce oder ein Kohlrabi-Risotto mit Ricotta. Für den letzten Soulfood Tuesday 2016 habe ich mir allerdings eine Süßspeise gewünscht und Anikó hat Wort gehalten. Hier kommt hier Beitrag:

***

"Die Feiertage sind fast vorüber! Seid ihr auch der großen Völlerei verfallen? Ich finde ja, der Dezember ist ein äußerst anspruchsvoller Monat für meinen Magen: Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte, Geburtstage, Weihnachten an sich, Silvester… Es gibt genug Gelegenheiten, um sich kulinarisch auszutoben, da bin ich immer ganz froh, wenn wir zwischen den Feiertagen mal etwas einfacher werden können. Und die ungarische Alltagsküche bietet dafür eine Fülle an Rezepten.

Traditionell besteht ein ungarisches Mittagessen aus zwei Gängen – als erstes eine Suppe und dann den Hauptgang. Ja, auch die Woche über gibt es bei meinen ungarischen Tanten immer eine Suppe. Meistens sind es einfache Gemüsesuppen, wie beispielsweise diese Erbsensuppe. Und wenn man schon ein herzhaftes Süppchen hatte, geht auch ein süßer Hauptgang. Wobei die mit Quark gefüllten Brötchen, die ich Euch vorstellen möchte, schon eher auf der leichten Seite sind und nicht sonderlich schwer im Magen liegen. Es sei denn, ihr esst alle vier auf einmal, weil sie so gut schmecken :-) Die Zubereitung ist denkbar einfach und dauert wirklich nicht ewig. Und während die Brötchen im Ofen noch knusprig werden, könnt ihr schon eure Vorsuppe genießen.

Probiert es ruhig mal aus! Die ungarische Küche hat so viel mehr zu bieten als Gulasch und Palatschinken. Auf meinem Blog „Paprika meets Kardamom“ findet ihr viele Ideen und Gerichte, die ich von meiner ungarischen Familie mitgebracht habe. Aber natürlich auch Kulinarisches aus anderen Regionen der Welt, aus Gerätschaften wie dem Slowcooker, die mir das Leben unheimlich erleichtern oder auch von meinen Reisen. Einfach ein kulinarisches Tagebuch meines Lebens :-) Fühlt Euch willkommen!"

Túros zsemle - Mit Quark gefüllte Brötchen

Soulfood Tuesday

Ein Geburtstagstörtchen für Sia's Soulfood

27. März 2015

Ihr Lieben, heute habe ich die besondere Ehre, einem meiner liebsten Blogs zum ersten Geburtstag zu gratulieren:
Mimimimiiiiii... ♫♪♫♫♪ "Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag Sia's Soulfood, zum Geburtstag viiiiiel Glück.." ♫♪♪♫♪


Und natürlich feiern wir nicht hier, nein, ihr findet mich samt Törtchen und Sekt drüben bei der lieben Sia - KLICK ♥
Falls ihr Sia noch nicht kennen solltet, bitte unbedingt mir nach, denn was sich in ihrem Archiv im vergangenen Jahr angesammelt hat, ist nicht nur unglaublich hübsch anzusehen und lecker, sondern hat auch immer das gewisse Etwas.
Es gibt alles, was das Herz begehrt und Sia wird bestimmt auch euch mit ihrer herzlichen Art überzeugen.

Liebe Sia, ich bin richtig froh und glücklich, dich kennengelernt zu haben (das weißt du ja) und wünsche dir von Herzen weiterhin soviel Spaß und Herzblut bei unserem gemeinsamen Hobby. Fühl' dich geherzt und mach genau SO weiter ♥ Janke

Hier geht es direkt zum Rezept auf Sias Seite

Soulfood Tuesday mit Besuch vom Kocherl

10. Februar 2015

Hallo ihr Lieben, heute findet schon der dritte Soulfood Tuesday statt und wieder habe ich tollen Besuch. Diesmal von Julia und ihrem zauberhaften Blog "Das Kocherl". Julia gehört wie ich zum Bloggergeburtsjahrgang 2014 und ich glaube, zuerst sind wir uns auf Facebook begegnet. Beim ersten Stöbern auf Julias Blog ist ist mir gleich noch eine Gemeinsamkeit aufgefallen: Als Hessin musste mein erster Beitrag die Grüne Soße sein, Julia hat sich der Bloggerwelt ebenfalls mit einem regionalen Lieblingsgericht vorgestellt: dem Zwetschgendatschi.
Und spätestens jetzt wisst ihr auch alle woher die liebe Julia kommt, der ich hiermit das Wort überlasse. Viel Spaß mit ihrem Soulfood-Gericht.

Quarkauflauf von Das Kocherl

Hallo ihr lieben Soulfoodies, Jankes Idee mit dem Soulfood Tuesday fand ich vom Fleck weg richtig toll. Soulfood ist für mich etwas, das meine Seele streichelt und das ist während der grauen Wochen im Winter, wo das nicht die liebe Sonne übernehmen kann, ja auch wirklich ab und zu mal nötig. 
Ganz besonders verbinde ich mit Soulfood immer Gerichte, die ich schon als Kind von meiner Mama serviert bekam und die meine Schwester und ich uns auch immer zu unseren Geburtstagen gewünscht haben. Wenn ich ein solches Gericht nach dem Originalrezept meiner Mutter koche, muss ich automatisch lächeln und bin happy.

Ich hoffe, dass es Euch beim Geniessen des nun folgenden Rezepts meiner Kindheit genau wie mir geht und es Eure Herzen erobern und Eure Seelen streicheln kann! Für mich war nämlich klar: wenn ich meinen ersten Gastbeitrag schreibe - und das auch noch bei Janke und zum Thema Soulfood - dann muss es ein Gericht sein, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Mitgebracht habe ich euch heute deshalb Mamas Quarkauflauf mit Mandarinenkompott. Das Gericht gehört zu denen, die meine Kindheit total geprägt haben. Wir haben unseren Quarkauflauf immer sehr geliebt und ich bin total happy, dass meine Mama mir das Rezept verraten hat.

Quarkauflauf mit Mandarinenkompott 

Das Kocherl

Einfaches Apfelmus-Quark-Trifle

10. November 2014

Hallo ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gekommen?! Ich bin heute schreibfaul.... So schreibfaul, dass ich vergessen habe, die Mengen für mein Rezept zu notieren. Deshalb muss ich jetzt ganz tief in meinem Oberstübchen graben, damit ich alles korrekt zusammen bekomme.
Aber so viele Zutaten waren es gar nicht. Heute habe ich nämlich ein schnelles, herbstliches Dessert für euch.


Zutaten:
  • 250g Quark
  • 200g Apfelmus (z.B. dieses hier)
  • ca. 15 Butter- oder Vollkornkekse
  • etwa 20g Zucker
  • Zimt
  • gemahlene Vanille
  • Rosinen (nach Belieben)

Je nachdem wie süß und gehaltvoll ihr euren Quark mögt, kauft Mager- oder Sahnequark, zuckert ihn mit etwa 20g feinem Zucker und rührt ein bisschen gemahlene Vanille unter.

Das Apfelmus mit 1/4 bis 1/2 TL Zimt verrühren. Das war es auch schon an Vorbereitung.

Nun werden zuerst einige Kekse in ein Glas gekrümelt (nicht zu klein!), darauf gebt ihr 2-3 EL Quark, darauf das Apfelmus und eventuell einige Rosinen. Das Ganze wiederholen und auf die letzte Schicht ein paar Kekskrümel oder Apfelscheiben dekorieren. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen und dann genießen ♥  Die Menge ergibt 2 große Portionen oder 4 kleine. 

Einen Tag später (11.11.2014)

Heute habe ich gleich eine alternative Variante mit Spekulatius ausprobiert.
Die Vanille habe ich dabei weggelassen, aber dafür kam noch etwas Chai-Gewürz an das Apfelmus.... fast schon winterlich, aber seeeehr lecker :)

Jankes*Soulfood


Kochkäse: Soulfood oder nicht?

3. September 2014

Heute poste ich zum allerersten Mal ein Rezept für euch, das ich selbst NICHT MAG! 
Warum macht sie das denn, werdet ihr euch jetzt fragen, und zu recht! Hier geht es doch um Soulfood!
Ja, ja, ich weiß! Aber nur weil es in diesem Fall nicht MEINEN Geschmack trifft (und den meiner Mam übrigens auch nicht, nur mal so am Rande, von wegen Prägung in der frühen Kindheit und so... ich schweife ab, Entschuldigung, Klammer zu).... also Tatsache ist:
Ein Großteil der Soulfood-Familie liebt diesen hessischen Streichkäse und deshalb hat er seine Berechtigung :)

Im Grunde mag ich ihn nur wegen des Kümmels nicht! Schon ewig will ich mal eine Version mit Kräutern ausprobieren.... Wenn es soweit ist, werde ich euch sofort davon berichten.
Bis dahin gibt es für alle Kümmel-Freunde die Original Version - Bitteschön:

Jankes*Soulfood

Zutaten:
  • 500g Magerquark
  • 2EL Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 1EL Natron
  • Kümmel (Menge nach Belieben)

Zuerst muss der Quark getrocknet werden. Dafür ein feines Sieb mit Küchentuch auslegen, auf eine Schüssel hängen und den Quark darauf geben.
Meine Oma hat den Quark früher auf ein Leinentuch gegeben, dieses zu einem Säckchen gebunden und an einem Kochlöffel über einen Topf gehängt.
Der Trockenprozess dauert so oder so 2 Tage, das Küchentuch sollte dabei mehrfach gewechselt werden.

Der trockene Quark wird dann auf dem Wasserbad so lange gerührt, bis er glasig wird.
Dann die Butter, Salz und Natron unterrühren und soviel Kümmel zugeben, wie man mag.
Abgedeckt auskühlen lassen und auf frischem Bauernbrot genießen.


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