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Gemüse-Ravioli in Tomatensauce

12. Juli 2020

Vor einigen Monaten hatte ich mein Outing. Ein Foodblogger-Outing sozusagen, denn ich habe mich öffentlich auf Instagram zu meinem ekligsten "guilty pleasure" bekannt: 
Dosenravioli! Am liebsten kalt - mit dem Löffel direkt aus der Dose!
Schlimm, ich weiß - aber 2-3 Mal im Jahr kann ich den Einkaufswagen einfach nicht am Regal mit den quadratischen Teigtaschen in Tomatensauce vorbeischieben. Wenigstens widmen sich meine Gelüste ausschließlich der Gemüseversion - falls das die Sache in einem etwas besseren Licht erscheinen lässt.

Genau wegen dieser ungebrochenen Leidenschaft, habe ich mich ganz besonders auf die heutige Runde von "all you need is.." gefreut. Unser Thema:  
Homemade - Fertigessen-Klassiker selbstgemacht.
Meine Chance, der Dosenravioli auf den Grund, beziehungsweise an die Füllung zu gehen. Zu Testzwecken habe ich mir das "Original" besonders gründlich auf der Zunge zergehen lassen und mal ganz genau hingeschmeckt, so wie Mälzer bei "Kitchen Impossible".
Erste Überraschung: die gemüsige Version der Dosenravioli ist nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan, weshalb auf Eiernudeln verzichtet wird.
Zweite Erkenntnis: die Zutatenliste ist zwar lang, aber immerhin verständlich.
So war es mir möglich, meine ganz eigene Version dieses Camping-Klassikers nachzukochen und abzuschmecken.
Das Ergebnis: mehr Arbeit, ganz klar, aber auch mehr Gemüse, das nach Gemüse aussieht, eine fruchtigere, weniger süße Tomatensauce und herrlich grün gefüllte Ravioli.
Vielleicht muss ich zukünftig nur noch ans Kellerregal gehen, wenn mich der Hunger nach den kleinen Teigtaschen überkommt. Vielleicht..

21 weitere, hausgemachte Leckereien von lieben Kollegen und Kolleginnen, habe ich euch wie immer am Ende des Beitrags aufgelistet.

Dosenravioli selbstgemacht von Jankes Soulfood

Vegetarisches Ragù alla Bolognese

17. November 2019

Sicherheitshalber sollte ich meinen Titel direkt im ersten Satz verbessern in:
"Ragù alla Soulfood-Küche". Nicht, dass gleich die ersten Beschwerde-Mails in mein Postfach flattern. Dieses Gericht ist ein "culture clash", um es neumodisch auszudrücken. Italien meets Orient, bloß ohne Hackfleisch, Pancetta und Vollmilch - dafür mit roten Linsen, Kichererbsen und Kreuzkümmel. 
Eine weitere (wohl viel größere) kulinarische Sünde ist auf Bild eins zu sehen: 
die Deutsche serviert Spaghetti zum Saucenklassiker aus Bologna! Die Hartweizennudel an der jedes echte Ragù abprallt, wie Öl von Wasser. Aus italienischer Sicht unverzeihlich. Zum Original aus der Emilia-Romagna isst man Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle. Daran hält sich die Sauce fest und lässt die schmale Bandnudel nicht los, bis beides genussvoll im Mund gelandet ist.

Ein Versuch der Wiedergutmachung folgt auf Bild zwei, denn dort darf sich mein Veggie-Ragù an dickwandige Conchiglioni kuscheln. Welchen Käse ich zum Überbacken verwendet habe, bleibt an dieser Stelle mein ewiges Geheimnis; ich empfehle jedoch Mozzarella.
Wieso ich mich bei all diesen Verfehlungen traue, mein vegetarisches Ragú hier zu veröffentlichen? Weil es saumäßig lecker schmeckt!
Liebste Grüße eure Janke   

Linsen-Bolo zu Spaghetti

Butternut-Kürbis-Suppe

27. September 2019

Bisher gibt es im Soulfood-Rezeptarchiv leider viel zu wenige Rezepte für Kürbisfans, was daran liegt, dass der Kürbis und ich, wie soll ich sagen, uns nur sehr zaghaft annähern. Begonnen hat unsere "Bekanntschaft" mit einer Marmelade. Damals habe ich den Kürbis noch sehr viel lieber vor der Haustür dekoriert, als in der Küche zubereitet und gegessen.
Es folgte ein Experiment, bei dem ich zusätzlich zum Kürbis noch Pastinaken in Muschelnudeln gefüllt habe. Ein Gericht, von dem meine Mam heute noch schwärmt, das mir jedoch nur wegen der leckeren Lauchsauce dazu geschmeckt hat.
Nach diesem Geschmackserlebnis, mussten der Kürbis und ich eine Trennung auf Zeit vereinbaren, die ihr fulminantes Ende fand, als ich 2017 den Spaghetti-Kürbis für mich entdeckte. Gefüllt mit kräftigem Bergkäse und Schinken, ein einfaches Herbst-Soulfood.
Heute kann ich diese sehr kurze Liste um ein weiteres Rezept ergänzen, das mir jedoch ausnahmslos gut schmeckt! Sehr gut sogar!
Es gibt cremigen Butternutkürbis - einmal als Suppe und einmal zu Pasta.
Eigentlich also gleich zwei neue Kürbisgerichte! Hurra 🎃

Cremige Kürbissuppe aus Butternut

Pasta mit Rosenkohl & Hummus-Sauce

31. Januar 2019

Ihr Lieben, wie könnte ich den Januar besser beschließen, als mit meiner Teilnahme an der ersten Ausgabe von "Saisonal schmeckt's besser 2019"?!
Unser Gemeinschaftsevent ist nun schon ein ganzes Jahr alt und ich freue mich sehr, dass wir euch erneut 20 saisonale Gemüsegerichte vorstellen können.
Obwohl ich ansonsten auch mit saisonalen Zutaten koche und backe, macht es immer ganz besonders viel Spaß, das Rezept für ein bestimmtes Gemüse oder Thema zu entwickeln.

Bei mir steht dieses Mal der bei vielen unbeliebte Rosenkohl auf der Speisekarte.
Kombiniert habe ich ihn mit selbstgemachter Pasta und einer der einfachsten und zugleich leckersten Saucen, die ich kenne. Es handelt sich im Grunde um flüssiges Hummus, das geschmacklich ganz wunderbar zu Rosenkohl, Wirsing oder Brokkoli passt. Besonders wenn das Gemüse im Ofen gegart und leicht geröstet wurde.
Eurer Pasta könnt ihr, sofern ihr sie selbst macht, durch Rote-Bete-Pulver eine rosarote Farbe verleihen. Ich brauche das manchmal an tristen Wintertagen.
Wenn ich dann mein kunterbuntes Essen auf dem Teller vor mir habe, ist mir das Wetter egal. Probiert es aus, das Auge isst mit!
Und falls ihr mal faul seid, ...die Hummus-Sauce kann man notfalls auch pur zu einer Scheibe Brot löffeln ♥


Stephs Hecht-Klößchen im Nudelnest

26. November 2018

Psssst... kommt mal näher an den Bildschirm. Ihr befindet euch gerade inmitten einer virtuellen Überraschungs-Party. Gemeinsam mit 18 Foodbloggern unserer "Saisonal-schmeckt's-besser-Truppe", stehe ich (zumindest gedanklich) gerade im Dunkeln und warte mit einer Tröte im Mund und Konfetti in den Händen darauf, dass unsere Hauptperson des Tages die Tür zur Soulfood-Küche öffnet. Ist das spannend!
Steph, wenn du es bist, die diese Zeilen gerade liest, fühl dich mit Glitzer beworfen und klatschend begrüßt, denn "ÜBERRASCHUNG - heute ist DEIN Tag! Dein Kleiner Kuriositätenladen wird  10 Jahre alt und das wollen wir gebührend feiern! [KLICK]
Während wir jetzt die Sektkorken knallen lassen und langsam in Tanzlaune kommen, werde ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
Kennengelernt haben wir uns irgendwann im Sommer 2014, als mein Blog in den Kinderschuhen steckte und ich auf der Suche nach Kontakten in die Foodblogger-Welt war. Damals gab es bei Facebook die Gruppe "Über den Tellerrand" und nach einer kurzen Anfrage meinerseits, wurde ich von Steph quasi in die "Gesellschaft" eingeführt. Sie lud mich nicht nur zu dieser Gruppe, sondern direkt zu allen Foren und Seiten ein, die sie damals als Admin betreute. Es waren nicht wenige!
Dieser erste Kontakt mit Steph ist mir so deutlich im Gedächtnis geblieben, weil er für einen besonders wertvollen Teil ihres Charakters steht: Gemeinschaftssinn. All ihre Gruppen dienten und dienen in der ein oder anderen Form dem Austausch untereinander und dem Teilen unserer gemeinsamen Leidenschaft.
Dass sie dabei mitunter auch sehr streng sein kann, sollte ich später noch erfahren. Regelrecht einschüchternd wirkte sie in ihrer Rolle als "Gruppenmoderatorin" während der ersten Tage und Wochen auf mich Blog-Neuling. 
Es ist gut zu wissen, dass Steph eine waschechte Norddeutsche ist. Gerade heraus, ehrlich, direkt! Damit muss man umgehen können. Wenn man es schafft, diese harte Schale zu knacken, hat man in ihr eine Freundin fürs Leben gefunden. Denn das ist sie inzwischen für mich. Ich weiß, diesen rührseeligen Kram kann sie überhaupt nicht leiden, doch heute muss sie da durch. 
Mit wenigen Menschen, die räumlich so weit von mir getrennt leben, fühle ich mich auf diese Art und Weise verbunden. Hab vielen Dank dafür!

Auch mit ihren Events bringt Steph immer wieder Blogger zusammen, die ansonsten wahrscheinlich bloß nebeneinander im Netz existiert hätten. 
Umso schöner, dass wir ihr heute, als Teil ihrer "Gemüse-Gruppe", eine Freude machen können.
Kurz in Panik verfallen sind wir übrigens kollektiv, als Steph vergangene Woche (am 21.11.) der festen Überzeugung war, ihr Bloggeburtstag sei am Tag darauf und nicht heute am 26.11. Vorsichtig zur Prüfung dieser Tatsache angeregt, vermeldete sie wenig später: "Stimmt, der 26. ist es!" Großes Aufatmen in 19 Küchen Deutschlands! 

Feine Fischklößchen mit grüner Pasta

Spaghetti-Nester

15. März 2018

Für Tag vier unserer Osterbrunch-Woche haben wir ausnahmsweise keine Kategorie festgelegt. Jede durfte genau das Gericht austüfteln, das für sie bei keinem Brunch fehlen darf. Unsere Tafel biegt sich deshalb langsam, denn heute wird sie zusätzlich mit gefüllten Eiern, Lachs-Häppchen, Ofenpfannkuchen, Sandwichtorte, Tarte und Suppe bestückt. Herrlich ♥ Ich habe mich, wie im letzten Jahr, für etwas Warmes entschieden und Spaghetti-Nester mit Spinat und Eiern zubereitet.
Ein Brunch kann viel Arbeit sein, wenn man ihn alleine ausrichtet, deshalb stelle ich gerne einfache Gerichte zusammen, die man gut vorbereiten kann. Wenn sie dann noch so schön aussehen, wie die Nudelnester, bin ich doppelt glücklich. Die Nudelnester können ohne Eier bereits am Vortag auf ein Blech gesetzt werden. Luftdicht abgedeckt und an einem kühlen Ort, können sie dann auf ihren Einsatz warten. Vor dem Brunch nur noch mit Eiern befüllen, 15 Minuten in den Ofen stellen und fertig ist eine kleine Hauptspeise.

Spaghetti-Nester zum Osterbrunch

[Werbung] Makkaroni mit Makrelen-Pesto

28. Februar 2018

Tag drei der Ankarsrum-Themenwoche habe ich zum Pasta-Tag auserkoren. Heute erfahrt ihr, welche Möglichkeiten der Nudelherstellung die Ankarsrum bietet und wie gut ich damit klargekommen bin. Außerdem stelle ich euch den Mix-Aufsatz (Blender) vor, mit dem ich ein Rezept für Makrelen-Pesto zubereitet habe. Dazu gibt es eine große Portion Makkaroni.
Bei Steph im KuLa findet ihr parallel dazu alle Infos zur Ankarsrum-Getreidemühle und zum Flocker. Außerdem kam bei ihrem "Vollkornbrot mit Saaten und Karotte" der Knethaken zum Einsatz. Schaut also unbedingt bei ihr vorbei. Und so geht es in der Soulfood-Küche weiter:


Chinakohl-Pfanne

2. Februar 2018

Bisher kannte ich Chinakohl lediglich in drei Zubereitungsformen: als knackigen Salat, als Kimchi und als eine Zutat unter vielen in meinem liebsten Wokgemüse beim Chinesen.  Selbst hatte ich ihn jedoch noch nie warm zubereitet - schon gar nicht als Hauptdarsteller. Eine kleine Umfrage auf Instagram ergab, dass ein Drittel der dort abgegebenen Stimmen sogar noch nie gegarten Chinakohl gegessen hat. Für mich Grund genug, diesem Gemüse Feuer zu machen. Entschieden habe ich mich für ein sehr einfaches Rezept, dass ich mal aus der "Essen & Trinken" ausgeschnitten hatte. Mit etwas Hackfleisch ist es ganz schnell abgewandelt, schmeckt mir persönlich aber auch in der vegetarischen Version.

Nun gibt es ja Gerichte, die wirklich unglaublich lecker sind, fotografiert aber überhaupt nicht danach aussehen. Die Chinakohl-Pfanne ist solch ein Kandidat, der sich einfach nicht hübsch in Szene setzen ließ. Die zart grünen Pistaziennudeln, die ich als Nebendarsteller ausgewählt hatte, machten es leider nicht besser *lach.
Ihr müsst mir in diesem Fall einfach glauben, dass es sich lohnt, das folgende Rezept auszuprobieren. 

Chinakohl in Tomatensahne

Knöpfle-Pfanne mit Pfifferling-Pesto

28. September 2017

Liebe Soulfoodies, der ein oder andere von euch hat eventuell schon etwas vermisst, aber keine Sorge: auch der September darf natürlich nicht ohne unser "ultimatives Pestoding" zu Ende gehen und deshalb bekommt ihr heute eure monatliche Pesto-Dosis.
Die Rezepte sind nicht verschreibungspflichtig und dürfen auf eigene Verantwortung konsumiert werden. Die Verabreichungsmenge für September beträgt einmalig 10 Stück. Geschmacksrichtung: herzhaft und süß.

Kleiner Kuriositätenladen | Papas arrugadas con Mojo verde
Pottgewächs | Kürbispesto
Cuisine Violette | Pesto aus frischen Tomaten 
moey’s kitchen | Tomaten-Orangen-Pesto
Zimtkeks und Apfeltarte | Walnuss-Pesto mit Petersilie und Basilikum

In der Soulfood-Küche habe ich euch ein Pfifferling-Pesto angerührt, das wunderbar als Aufstrich zu geröstetem Brot passt.
Oder wie wäre es mit einer herbstlichen Pfanne mit weiteren Pilzen, Katenschinken, Spinat und frischen Äpfeln? Klingt gut? Dann kommt hier mein Rezept für euch:

Das ultimative Pestoding im September

Pastasotto - Risotto aus Nudeln

12. September 2017

Ihr Lieben, 
heute kann ich endlich mal wieder ein Gericht von meiner kilometerlangen To-do-Liste streichen. Besser gesagt ist es eine to-cook-and-bake-Liste, die ich inzwischen nicht mehr überblicke und die mich ganz nervös macht, sobald ich sie nach einer Idee durchforste. Zumindest ist sie jetzt um ein Gericht kürzer: Pastasotto *check!
Ein Risotto aus den kleinen, griechischen Kritharaki (auch Orzo, Manestra oder italienisch Risoni), die man hier oft als Reisnudeln bezeichnet, obwohl sie genau wie ihre großen Geschwister aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt werden.
Bisher habe ich bloß ein Gericht mit dieser Nudelsorte auf dem Blog, obwohl ich sie tatsächlich viel und gerne verwende. Neben meinem Kritharaki-Salat, mache ich inzwischen auch meinen schnellen Nudel-Gurken-Salat mit den Mini-Nudeln.

Aber zurück zum Risotto, das strenggenommen keines ist: es war so lecker! Probiert es unbedingt einmal aus. Anstelle des Mangolds könnt ihr natürlich auch Spinat verwenden. Meine nächste Portion werde ich mit Pfifferlingen zubereiten. Gerade jetzt, wenn die Tage wieder etwas kühler werden, ist das Pastasotto ein herrlich wärmendes Soulfood.

Pastasotto von Jankes Soulfood

Ricotta-Ravioli mit Erdbeer-Pesto

15. Juni 2017

Ihr Lieben, erinnert ihr euch an "All you need is Hack" und "All you need is Snacks"? Heute geht es in die dritte Runde dieser Gemeinschaftsaktion und das Motto ist:
"Hausgemachte Pasta".
Da wir direkt auf den Sommer zusteuern, wollte ich unbedingt etwas Frisches machen, das auch nach Sommer schmeckt. Die Kombination aus Pasta und Erdbeeren fand ich spannend und so war schnell klar, es gibt ein Erdbeer-Pesto zu meinen Ravioli. Leider hat mich die pürierte Mischung aus süßen Beeren, Pinienkernen, Olivenöl, Parmesan und Zitrone in Form eines Pesto so gar nicht umgehauen. Ich kann nicht sagen, woran es lag, aber es traf definitiv nicht meine Geschmacksnerven. So Schade! Nach einigen "Rettungsversuchen" mit diversen Gewürzen, Zucker und mehr Basilikum, musste ich mich geschlagen geben. Dieses spezielle Pesto und ich wurden keine Freunde mehr.
Aufgeben wollte ich meine Erdbeer-Pasta allerdings nicht und so gibt es heute ein, in seine Einzelteile zerlegtes Pesto. "Pesto deconstructed" sozusagen.
Die Frische der Erdbeeren, der intensive Geschmack des Parmesans und dazu aromatischer Basilikum, schmeckt so zubereitet wirklich herrlich! Schaut mal selbst:

Hausgemachte Ravioli mit Ricotta

One-Pan-Pasta mit Hähnchen und grünem Spargel

13. Juni 2017

Mit etwas Wehmut bereite ich mich langsam auf das Ende der diesjährigen Spargelsaison vor. Traditionell endet diese am 24. Juni, dem Johannistag. Damit die Ernte auch im nächsten Jahr Erfolg verspricht, braucht der Spargel genügend Zeit um sich auf den Winter mit seinen frostigen Tagen "vorzubereiten", sagen die Spargelexperten. Die Pflanze benötigt mindestens 100 Tage, um das sogenannte Spargelkraut auszubilden. Mit diesen kräftigen Trieben und den nadelförmigen Blättern, betreibt der Spargel Photosynthese und sammelt Energie, die er teilweise in seinen Wurzeln sammelt. Mit Hilfe dieser Reserve kann der Spargel im nächsten Frühjahr erneut austreiben und uns mit köstlichen Stangen versorgen.

Letztens habe ich eine sehr rührende, beinahe traurige Geschichte rund um den Spargelanbau gelesen, in der es darum ging, dass der Spargel verzweifelt versucht, einen Stamm auszubilden, aus dem das überlebenswichtige Kraut wachsen kann. Die Menschen haben diese köstlichen "Stämme" gestochen und verzehrt. Die Spargelpflanze hat es erneut versucht, doch die Menschen haben die Stangen wiederholt geerntet, bis sie merkten, dass die Pflanze keine Kraft mehr hatte, um erneut auszutreiben.
"Kirschen rot - Spargel tot", besagt seither wohl eine alte Bauernregel.
Zum Glück lernten die Menschen am Ende der Geschichte, dass sie den Spargel bis zu sieben Mal abernten durften, um ihm dann seine verdiente Regenerationszeit zu lassen.

Seitdem ich das gelesen habe, betrachte ich unseren Spargel noch etwas liebevoller, bevor ich ihn genieße.

Nudelpfanne mit Hähnchen und Spargel

Spargel-Pesto mit Gnocchi

4. Mai 2017

Kaum sind wir in den Mai getanzt, starten wir in eine neue Pesto-Runde. Moment. Wir? Normalerweise besteht unser Pestoreigen ja aus insgesamt 9 Bloggerinnen, heute jedoch mache ich es wie die schwedische Sängerin ROBYN - "I keep dancing on my own". Völlig alleine muss ich unsere Pesto-Fahne schwingen und euch davon überzeugen, dass auch der Mai ein idealer Monat für selbstgemachtes Pesto ist. 
Bereits im dritten Jahr wächst nämlich jetzt unser eigener grüner Spargel im Garten und wir konnten gerade die ersten Stangen ernten. 
Bisher reicht eine Ernte meistens noch nicht aus, um mehrere hungrige Spargelfans satt zu bekommen; dafür ist unser Spargel noch zu jung. Ein Pesto ist jedoch ideal, um aus wenig Spargel viel Geschmack zu machen. "Gestreckt" mit würzigem Bergkäse, Pinienkernen und Olivenöl ist der grüne Spargel wirklich ein Genuss, den ihr unbedingt ausprobieren solltet.
Dazu gab es in der Soulfood-Küche hausgemachte Gnocchi. Das Rezept dafür, findet ihr [HIER].

Spargel-Pesto von Jankes Soulfood

Walnuss-Ricotta-Pesto

9. Februar 2017

Es ist immer wieder schön, gemeinsam Pläne zu schmieden. Ein Plan für 2017 ist "Das ultimative Pestoding". Gemeinsam mit 8 weiteren Bloggerinnen präsentiere ich euch ab sofort jeden Monat ein Pestorezept. Es wird herzhaft, aber auch süß und wir zeigen euch natürlich auch, was ihr aus eurem Pesto machen könnt, außer es pur zu Nudeln zu genießen.
Früher gab es für mich lediglich das klassische Pesto alla genovese. Da ich lange kein Olivenöl mochte und auch auf Basilikum verzichten konnte, war ich folglich auch kein großer Pestofan. Inzwischen bereite ich mein Pesto selbst zu und liebe es, immer wieder neue Mischungen auszuprobieren.

Dabei orientiere ich mich grob an folgenden Pesto-Bausteinen:
  • Nüsse & Saaten (Haselnüsse, Pinienkerne, Mandeln, Erdnüsse, Kürbiskerne, etc.)
  • Käse (Parmesan, Grana Padano, Gruyère, Ricotta, etc.)
  • Salat, Kräuter, Obst oder Gemüse (Basilikum, Rucola, Bärlauch, Tomaten, Beeren, etc.)
  • Öl & Gewürze (Salz, Pfeffer, Kräuter, Zucker, etc.)

Wenn man erst einmal ein Mischverhältnis hat, das einem schmeckt, kann man anfangen zu experimentieren. Das ist der größte Spaß. Für euch haben wir heute folgende Rezepte vorbereitet:

 in der Soulfood-Küche gibt es ein 
Pesto aus Walnüssen und Ricotta

Das ultimative Pestoding

Hausgemachte Tiroler Schlutzkrapfen

26. Januar 2017

Ihr Lieben, habt ihr es mitbekommen? Am vergangenen Sonntag gab es ein Rezeptebuch "Synchronevent" zum Thema "Hüttenzauber". Unter dem Hashtag #RBhuettenzauber könnt ihr auf Instagram unseren Kochtag verfolgen und nachlesen, welche Köstlichkeiten entstanden sind. Heute präsentieren euch einige Teilnehmer passend dazu ihr Rezept. Mit dabei sind:

In meiner Soulfood-Küche gab es erstmalig Schlutzkrapfen - eine Tiroler Form der Ravioli, typischerweise gefüllt mit einer Mischung aus Spinat, Ricotta und Parmesan.


Zutaten für etwa 80 Stück:
  • 150g Roggenvollkornmehl
  • 100g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 große Prise Salz
  • 80-100ml lauwarmes Warmes

für die Füllung:
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rapsöl
  • 150g Spinat (je nach Saison frisch oder TK)
  • 20g Parmesan
  • 50g Quark
  • Muskat
  • Salz & Pfeffer

außerdem:
  • Butter
  • Schnittlauch 
  • Parmesan zum Bestreuen
  
Mehl in eine Schüssel geben, Mulde hineindrücken und das Ei darin aufschlagen. Öl und Salz dazu geben, 80ml Wasser an den Rand gießen und alles von der Mitte beginnend verrühren und dann kneten. Falls der Teig zu trocken erscheint, Wasser ergänzen. Er sollte jedoch nicht kleben und sich gut zu einer Kugel formen lassen.
In Frischhaltefolie einschlagen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in Rapsöl anschwitzen. Spinat dazu geben und kurz mitgaren. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und Muskat würzen und abkühlen lassen, dann Quark und Parmesan unterheben.


Teig am besten mit einer Nudelmaschine sehr dünn ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen.
Damit der Teig nicht zu trocken wird, am besten in Etappen ausstechen, füllen und garen.
Zum Befüllen 1 TL der Spinatmasse in der Mitte platzieren, Teig zusammen falten und dann mit einer bemehlten Gabel die Ränder eindrücken.
Wasser in einem großem Topf zum Kochen bringen, 1 TL Salz hinzugeben und Temperatur reduzieren.
Schlutzkrapfen etwa 2-4 Minuten darin garen. 

Schlutzkrapfen vor dem Essen in Butter schwenken, mit Schnittlauch und Parmesan bestreuen.



Soulfood Tuesday mit Besuch von Gäste ganz easy

22. November 2016

Liebe Soulfoodies, heute darf ich Stefanie vom Blog "Gäste ganz easy" bei mir begrüßen und ich kann euch sagen, sie hat einen wahren Soulfood Klassiker für uns zubereitet. Die saisonale Ergänzung ist ebenfalls ganz nach meinem Geschmack. Stefanies Rezepte sind üblicherweise für mehr als zwei Personen gedacht, denn sie widmet sich auf ihrem Blog dem Kochen und Backen für Gäste und Feste. 
Neben vielen köstlichen Rezepten, findet ihr auch Tipps zu den Themen Menüzusammenstellung und Ablaufplan. Die Übersicht von "Gäste ganz easy" beginnt ebenfalls mit den Vorspeisen und endet mit einem großen Kuchenbuffet. In dieser Kategorie muss ich euch übrigens dringend raten die herrlichen Schoko-Cantuccini mit Pistazien anzuklicken, es geht gar nicht anders. 
Bei den herzhaften Rezepten habe ich mir das Ofenrisotto mit Steinpilzen und Hähnchen notiert, denn das möchte ich selbst gerne einmal nachkochen. 
Tja, so ist das mit uns Foodbloggern.. der Stapel an Inspiration wird nie kleiner, nur größer.
Und jetzt darf Stefanie übernehmen und euch, liebe Leser inspirieren - ganz viel Spaß:

Hallo, ich bin Stefanie und mein Blog heißt "Gäste ganz easy". 
Bei mir findet Ihr lauter Rezepte, die sich gut für Gäste eignen: entweder sind sie schnell gemacht, oder sie lassen sich gut vorbereiten. Denn ich finde es wichtig, dass man auch als Gastgeber Zeit für einen entspannten Abend hat, anstatt die ganze Zeit in der Küche zu stehen. Seelenfutter und Gäste – wie geht das zusammen, mögt Ihr Euch fragen… 
Ja, manchmal wird bei mir ein bisschen feiner aufgetischt, aber manchmal muss es eben auch Soulfood sein - mit alten Freunden zum Beispiel oder wenn ganze Familien zu Gast sind. Oder auch nach einer gemeinsamen Aktivität im Freien. Ihr seht, Gelegenheiten gibt es viele. Es muss wirklich nicht immer ein 3-Gänge-Menü sein.
Ich freue mich deswegen sehr, dass ich heute bei Jankes*Soulfood zu Gast sein darf, deren Blog ich schon lange lese, und den ich immer wieder sehr inspirierend finde. 

Grünkohl Mac and Cheese


Einfach und schnell: One Pot Penne

28. Juni 2016

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein super schnelles und sehr leckeres Rezept für eine One-Pot-Pasta mit getrockneten Tomaten und Parmesan für euch vorbereitet. Passend zu meinem Terminkalender, der momentan kaum Raum für ausgiebige Kochorgien lässt, steht diese Pasta in 20 Minuten auf dem Tisch. Ihr kennt das sicher und habt alle eure eigenen Küchenklassiker für solche Tage, die fix zubereitet sind und lecker satt machen. In diese Kategorie könnt ihr das folgende Rezept gerne aufnehmen.
Die erste One-Pot-Pasta habe ich im letzten Sommer verbloggt und inzwischen ist sie zu einem eurer liebsten Rezepte im Soulfood-Archiv geworden. Höchste Zeit also, euch eine zweite Variante zu zeigen.
In Bloggerhausen gehen die Meinungen darüber, die Nudeln direkt in ihrer Sauce zu garen ungebrochen weit auseinander. „Skandal!“ schreien die einen, „extrem lecker und praktisch“, meinen die anderen. Am besten bildet ihr euch eure eigene Meinung und probiert das Rezept einmal aus:

One Pot Pasta von Jankes Soulfood

Freitagabend Quickie mit Bärlauch-Spätzle

29. April 2016

Ihr Lieben, heute habe ich einen "Rezept-Quickie" für euch und das in zweierlei Hinsicht:
es gibt einige einfache Gerichte, die ich fertig abfotografiert habe, zu denen jedoch bisher kein Beitrag entstanden ist. Da es leckere, fixe Rezeptideen sind, werde ich sie nach und nach, ohne viele Worte meinerseits, jeweils Freitagabend spontan veröffentlichen. Los geht es heute mit einem schnellen, vegetarischen Essen: Bärlauch-Käse-Spätzle

Jankes*Soulfood

Zutaten für eine große Portion Spätzle
  • 100g Spätzlemehl
  • 30ml Wasser
  • 1 frisches Ei
  • 5-10 Blätter frischer Bärlauch, fein gehackt
  • 1 Prise Salz 
außerdem
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 Stück Käse zum Überbacken
  • etwas Butter

Lasagne bolognese verkehrt herum

20. März 2016

Am letzten Sonntag wurde auf Instagram wieder einmal sychnron gekocht. Eingeladen hat Steph vom Kleinen Kuriositätenladen und das Thema war ausnahmsweise nicht Burger oder Hackbraten, sondern Lasagne. Man hätte also durchaus ohne Hackfleisch auskommen können. Hätte. Wenn ich nicht diese fixe Idee einer roten Lasagne mit weißer Bolognese gehabt hätte. Und so kam nach dem Synchronburger und dem Synchronhackbraten, auch meine Synchronlasagne mit Gehacktem daher. Macht ja nichts, denn sie war sehr lecker.

Meinen Nudelteig habe ich zum ersten Mal mit einer Nudelmaschine gemacht. Bisher hat sie ein sehr tristes Leben in einem Karton geführt, aber dies wird sich nun definitiv ändern. Zwar ist es nur eine manuelle Nudelmaschine mit Kurbel*, aber der Teig ist perfekt geworden. Diese Maschinen sind gar nicht teuer, meine hat etwa 70 Euro gekostet und war jeden Cent wert. Zusätzlich zu den Teigplatten habe ich noch zwei Aufsätze für Spaghetti / Tagliatelle und Ravioli. Demnächst wird also ordentlich genudelt im Hause Soulfood - ade du dicke Kabelstrang-Pasta!

Jankes*Soulfood

Tagliolini al limone mit Tiger Prawns

3. März 2016

Ihr Lieben, heute wird es bunt auf dem Teller. Und zitronig frisch. 
Dank der köstlichen Nudeln aus dem Piemont, die sich ganz hinten im Vorratsregal versteckt hatten, ist es sogar ein "Ruckizucki-Ratzfatz-Gericht".
Als ich gestern gefragt wurde, mit was ich die Nudeln eingefärbt habe, war ich sehr geschmeichelt, musste dann jedoch zugeben, dass die herrlich bunten Tagliolini nicht aus der Soulfood-Küche, sondern aus Norditalien stammen.
Inzwischen mache ich wirklich sehr vieles selbst, backe und koche, lege Vorräte an, aber Nudeln habe ich tatsächlich noch nicht sehr oft gemacht. Während ich Spätzle kaum noch kaufe und auch Gnocchi und Ravioli bereits selbst zubereitet habe, traue ich mich an meine liebste Pasta nicht so recht ran. An Eiernudeln habe ich mich versucht, diese sind allerdings während des Kochens zu Kabelsträngen geworden und wollten nicht durchgaren. Und zu Weihnachten 2014 gab es Sternchennudeln. Die waren ok. Aber so richtig schöne Pasta... ich muss das jetzt mal angehen. Am 13.03.16 findet nämlich wieder ein "Synchronevent" vom Kleinen Kuriositätenladen statt. Das Motto, wie passend: "Lasagne". Bis dahin muss ich mich nochmal in mein liebstes Nudelbuch vertiefen und ein paar Teige testen.

Heute also: gekaufte, aaaaber original italienische Pasta mit Sepia und Kurkuma. Sehr, sehr lecker. Falls ihr die mal irgendwo seht, unbedingt probieren. Achtet allerdings darauf, dass die Nudeln mit echter Sepia zubereitet und nicht nur eingefärbt wurden. Ansonsten schmecken auch normale Tagliolini oder Tagliatelle zur Zitronensauce. Ausnahmsweise. 
Und jetzt spanne ich euch nicht mehr länger auf die Folter und benenne das heutige Gericht
in meinem besten italienisch (*hüstel) wie folgt:  
Tagliolini seppie e curcuma al limone con gamberi.

Jankes Soulfood

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