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Apfel-Rotkohl-Suppe fürs Weihnachtsmenü 2016

7. Dezember 2016

Willkommen zu Tag 3 unserer Menüwoche. Nach einem Aperitif am Montag und der Vorspeise gestern, gibt es heute einen Zwischengang. Das ist bei manchen von uns Salat oder ein kleines Gericht, bei mir gibt es ein warmes Süppchen.
Im November hatte ich ein ausgeprägtes Verlangen nach Kohl. Ich liebe ihn einfach in allen Variationen! Es gab Rosenkohl, Kohlrabi, Weißkohl, Wirsing und irgendwann landete auch ein wunderschöner Rotkohl in meinem Einkaufskorb. Wie ich euch bereits am Montag erzählt habe, ist Rotkohl als Gemüse ein echter Weihnachtsklassiker im Hause Soulfood. Ich bereite ihn, wie meine Mama, mit Apfelstückchen, etwas Essig und Johannisbeergelee zu. Für unsere Menüwoche wollte ich aber etwas neues ausprobieren und habe mich an einer flüssigen Version dieser Leibspeise versucht. Das Ergebnis war sehr farbenfroh und wirklich lecker.
Großer Pluspunkt der Suppe: ihr könnt sie vor Weihnachten zubereiten, einfrieren und pünktlich zum Essen erwärmen. Das spart euch viel Zeit und ändert nichts am Geschmack - ich habe das extra getestet ;-)
Mein gesamtes Menü ist so konzipiert, dass ihr einiges vorbereiten könnt und nicht den gesamten Tag in der Küche stehen müsst.
Die Links zu den anderen Vorspeisen unserer Weihnachts-Kochgruppe und einen Überblick über die gesamte Woche, findet ihr weiter unten.


Apfel-Rotkohlsuppe mit Brotchips


Winter-Bruschetta als Vorspeise zum Weihnachtsmenü 2016

6. Dezember 2016

Liebe Soulfoodies, nun kann ich euch endlich verraten, was ich im November ganz heimlich in meiner Küche gewerkelt habe: in den nächsten Tagen zeige ich euch die 4 Gänge meines Weihnachtsmenüs 2016.

Damit ihr eine schöne Auswahl an Gerichten und Vorschlägen mit und ohne Fleisch oder Fisch erhaltet, bin ich nicht alleine fleißig gewesen, sondern mache gemeinsame Sache mit Sweet Pie, Kleines Kulinarium, Gaumenpoesie, Lecker macht Laune, Kleiner Kuriositätenladen, Irre Kochen und gekleckert.de
Die Damen und Herren haben bereits gestern mit einem weihnachtlichen Getränk angestoßen und ich kann euch die köstlichen Beiträge wärmstens als Einstieg in unsere Menüwoche empfehlen *hicks. Die Fotos findet ihr übrigens gesammelt auf Instagram unter #aiwfc2016 oder auf unserem Pinterest-Board.
Heute dreht sich auf unseren Blogs alles um die Vorspeise. Morgen folgen Suppe und Salat, am Donnerstag gibt es 8x den Hauptgang und am Freitag beschließen wir unsere Aktion mit einem Dessert. Am Sonntag, den 11. Dezember gibt es hier nochmal eine Zusammenfassung inklusive Tipps zum Eindecken und Dekorieren.

Wie plane ich ein Weihnachtsmenü?

Am wichtigsten ist für mich die Frage: wer kommt zu Besuch? Gibt es eventuell Abneigungen oder Unverträglichkeiten? Bei der engsten Familie weiß man darüber Bescheid, bei entfernten Verwandten oder Freunden, darf gerne nachgefragt werden. Ihr sollt euch nicht verbiegen und anschließend all eure Ideen verwerfen, aber wenn 4 von 6 Leuten kein Wild essen, wäre es sehr schade um das gute Fleisch. Ebenfalls zu beachten beim Thema Gäste: habt ihr genug Platz, ausreichend Sitzmöglichkeiten, Teller, Gläser und Besteck? Oma soll schließlich nicht auf dem Kinderstühlchen geparkt werden.

Wenn ihr euer Menü unter ein Motto stellen möchtet, könnt ihr die Tischdeko passend aussuchen und das Essen damit unterstreichen. An Weihnachten darf der Tisch richtig prunkvoll aussehen. Natürlich und trotzdem festlich, wirkt die Deko mit Tannenzapfen, Nüssen, Beerenzweigen und kleinen Weihnachtssternen.


Zu Besuch bei Kleines Kulinarium

6. Oktober 2016

Ihr Lieben, am Dienstag hatte ich hier auf dem Blog einen Gast, heute darf ich selbst eine befreundete Küche kulinarisch übernehmen. "Kulinarisch" ist auch direkt mein Stichwort, denn ich wurde von Janina eingeladen, sie heute zu vertreten. Ihren Blog Kleines Kulinarium kenne ich quasi von der ersten Stunde an und es ist eine große Freude, Janinas Weg zu begleiten. 
Seit Anfang des Jahres sind wir beide Teil des "Rezeptebuch-Teams" und es vergeht selten ein Tag, an dem in unserer Gruppe nicht geschnattert, beratschlagt und sich ausgetauscht wird. Als Janina mich vor einigen Wochen fragte, ob ich im Oktober bei ihr aushelfen mag, musste ich natürlich nicht lange überlegen. Es ist meinem turbulenten Leben 1.0 zuzuschreiben, dass die arme Janina am vergangenen Sonntag mehr als spät Post von mir erhielt. Zumindest ist so ein schön herbstliches Soulfood entstanden, das ich Janina auf den Tisch stellen konnte.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir nun alle rüber zum Kleinen Kulinarium folgt und euch meinen Brotauflauf mit Brokkoli anschaut. Und wenn ihr schon einmal dort seid, stöbert bitte unbedingt in Janinas Rezepten.
Ihr mediterraner Hackbraten ist definitiv einen Klick wert und wenn ihr den fluffigsten Käsekuchen des Internets sucht - bitte HIER entlang ♥ 

So, ich bin schon halb aus der Tür, wer schließt sich an und folgt mir? Mit einem Klick auf das Foto landet ihr direkt bei meinem Gastbeitrag. Janinaaaa - wir kommeeeen...

Herzhafter Brotauflauf mit Brokkoli

Süßes Hefegebäck

17. Juli 2016

Ihr Lieben, wer mir auf Instagram folgt, weiß dass es dort regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen meiner Soulfood-Küche gibt. Beinahe täglich poste ich ein Bild aus dem Garten, vom Einkauf, beim Kochen oder Backen und  manchmal auch eine Vorschau auf das, was es als nächstes gibt.
Vor 5 Tagen habe ich gemeinsam mit meiner Mam einen "Spuckkuchen" gebacken - einen einfachen Hefeteig mit ganzen Süßkirschen. Ein absolutes Muss im Sommer.
Unser Teig war ordentlich aufgegangen und so habe ich aus einem Rest Mini-Hefeschnecken geformt und aneinander gelegt gebacken. Das Bild gab es als Gruß aus der Küche auf Instagram. Da mich einige nach dem Rezept beziehungsweise einer Anleitung gefragt haben und weil ich meinen Restekringel selbst super niedlich fand, habe ich einen Tag später direkt eine zweite Portion Hefeteig angesetzt. Mission Hefekringel.
In unserem alten Brotbackautomaten funktioniert das übrigens wunderbar, falls ihr auch noch so ein Gerät im Keller stehen habt. Falls nicht, gelingt der Teig natürlich auch in einer Schüssel, bloß kneten müsst ihr ihn selbst. Und an einen warmen Ort stellen.
Das Rezept für den Teig habe ich vor vielen Jahren von meiner Großtante bekommen und es ist Gold wert. Liebe Doris, falls du das liest - fühl' dich geherzt.

Hefekringel von Jankes Soulfood

Herzhaftes Pinwheel

7. Juni 2016

Obwohl ich für meinen Stapel mit Rezeptideen mittlerweile eine eigene Hausnummer beantragen müsste und mein Pinterest-Account überquillt mit köstlichen Inspirationen, schaffe ich es oft spontan zu sein.
So sehr ich mich bemühe einen anständigen Wochenplan für meinen Blog zu erstellen, haue ich meine Rezepte doch meistens nach Lust und Laune raus. Momentan genieße ich den Luxus, einige Gerichte in der Warteschlange zu haben, fertig zubereitet, abfotografiert und längst verdaut. Meistens blogge ich jedoch live, also genau das, was kürzlich noch auf meinem Teller lag oder duftend aus dem Backofen kam. Da der Blog mein Hobby ist, geht das für mich in Ordnung, auch wenn ich mir oftmals eine feste Struktur wünsche. Ein guter Vorsatz für... das nächste Jahr vielleicht :-)
Zurück zu meiner Spontaneität. Vor zwei Wochen hatten Sarah von "Das Knusperstübchen" und Anita von "Olles Himmelsglitzerdings" zum Pinwheel backen auf Instagram geladen. Pinwheel? Was ist das denn? Pinwheel ist der englische Begriff für Windrad und fleißige Näher erkennen darin vielleicht ein beliebtes Quiltmuster. 
In den Küchen dieser Welt steht das Pinwheel allerdings für köstliche Schnecken. Meistens gebacken, mal herzhaft, mal süß, mal groß, mal klein, aber immer gerollt, kommt diese Leckerei aus Amerika daher. 
Das Basisrezept für den Teig stammt von Sarah und jeder konnte es nach seinen Vorlieben abwandeln.  Unsere Arbeitsschritte sowie viele weitere Füllungen und Versionen findet ihr bei Instagram [klick].
Da wir abend etwas grillen wollten, gab es bei mir ein buntes Pinwheel mit 3 verschiedenen  Füllungen.
 
Große Hefeschnecke

Einmal Hotdog a la Soulfood-Küche

20. April 2016

Mit den Bildern vor Augen, wie Tim Mälzer vor einigen Wochen im großen Stil an Hotdog-Brötchen scheiterte, habe ich am Wochenende beim #SynchronHotdog auf Instagram mitgemacht.
Die Idee dazu entstand tatsächlich während der Amsterdam-Folge von "Kitchen Impossible", als ein fluchender Tim seinen Spruch "Backen ist nicht kochen!" mantramäßig wiederholte und gehörig ins Schwitzen kam. 
Zeitgleich war ich im Chat mit meinen Kolleginnen vom "Rezeptebuch" und wir waren uns sehr schnell einig, dass wir unbedingt ein gemeinsames Hotdog-Event auf die Beine stellen müssen.
Ich könnte jetzt schreiben "so schwer ist es doch gar nicht, Herr Mälzer", aber das stimmt ja auch nur halb.
Fakt ist, dass in den meisten Küchen selbstverständlich nicht immer alles glatt läuft. Es macht die Profi-Köche der diesjährigen Staffel von Kitchen Impossible unglaublich sympathisch und menschlich, wie sie an Erbsensuppe, Grünkohl, Maultauschen und eben Hotdog-Brötchen verzweifeln. Teilweise haben wir Tränen gelacht. Nicht etwa aus Schadenfreude, sondern weil man sich dachte 'Jap, ist mir auch schon passiert'.
Weil das, was da auf dem Bildschirm stattfand echtes Kochen war - ganz egal ob in der kleinen Studentenbude in Helsinki, im uigurischen Take away, auf einem Marineschiff der Bundeswehr oder in einer urschottischen Metzgerei.

Es war ein Fest zu sehen, wie sich Mäzer und seine Sterne-Kollegen kreativ in den Küchen dieser Welt ausgetobt haben. Genau das ist es, was vielen von uns Foodbloggern so viel Spaß macht; was MIR gehörig Freude bereitet.
Ich sehe ein Foto, ein Video, eine Inspiration und dann beißt sich diese Idee in meinen Kulinarik-Synapsen fest und will umgesetzt werden. Auf ganz persönliche Art und Weise.

Im oben genannten Fall mussten wir kollektiv ausprobieren, wie schwer oder einfach es ist, einen ordentlichen, hausgemachten Hotdog herzustellen.
Das wursten habe ich meinem Metzger überlassen, aber auf das fluffige Hotdog-Brötchen bin ich schon ein bisschen stolz. Und wie immer gilt: wenn ich das kann, was hält euch dann noch ab? Ran an die Hotdogs!

Jankes*Soulfood

Bärlauch-Käse-Scones

12. April 2016

Ihr Lieben, heute gehe ich mal wieder fremd und treibe mich bei der lieben Sonja von Amor & Kartoffelsack herum.
Vor einigen Wochen hatte sie die Idee zur Aktion #7tage7blogs an der ich mich sehr gerne als Gastblogger beteilige. Sinn und Zweck ist es, den eigenen Horizont zu erweitern und sich über den Tellerrand zu lehnen. Die Gastgeberblogs stellen an 7 aufeinander folgenden Tagen ihre Seite für Besuch zur Verfügung und Sonjas Einladung bin ich natürlich sehr gerne gefolgt. Pssst... am Ende der Woche bin ich erneut im Rahmen dieses Events unterwegs - ihr dürft gespannt sein.
Amor und Kartoffelsack gehört seit Beginn meiner Blogger-Aktivitäten zu meinen deutschsprachigen Lieblingen und Sonja überrascht mich immer wieder mit ihrer kreativen Crossover-Küche. Ihre fränkischen Wurzeln kommen dabei immer wieder durch und ich freue mich wirklich sehr, dass ich ein Plätzchen bei ihr ergattern konnte.

Jankes*SoulfoodFür meinen Gastbeitrag habe ich mich in den Bärlauch gestürzt, der gerade in unserem Garten wächst und habe grüne Scones damit gebacken. Sie passen perfekt als Beilage beim Angrillen, schmecken aber auch pur als Fingerfood oder als Brötchen belegt.

Für das Rezept folgt mir bitte rüber zu Amor & Kartoffelsack [KLICK], wo ihr euch anschließend durch Sonjas kulinarisches Schlaraffenland stöbern könnt und vielleicht noch den ein oder anderen neuen Blog für euch entdeckt.
Ganz viel Spaß dabei und bis bald - eure Janke


Jankes*Soulfood


Gedankenfutter und ein Leopardenbrot

20. Februar 2016

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Laut Statistik eines großen Online-Shops bin ich ein sehr durchschnittlicher Mensch. Ich mag, was viele mögen, das zeigen mir meine "individuellen" Kaufempfehlungen.
Tatsächlich bin ich kein Mensch der Extreme liebt. Der Winter ist mir meistens zu kalt, der Sommer zu heiß. Heavy Metall ist mir zu laut, ein Harfenkonzert zu leise. Die Großstadt ist mir oft zu voll, in der Waldhütte bin ich allerdings einsam.
Aber ansonsten? Ich schreie nicht "hier bin ich", halte allerdings auch nicht den Mund, wenn es etwas zu sagen gibt. Hier auf dem Blog gibt es weder Sterneküche, noch Fertigfutter und im Grunde fühle ich mich ganz wohl in dieser Mitte.
Aber ist das nicht ein bisschen... langweilig? Unauffällig? 
Nicht Pfeffer, nicht Salz zu sein - nicht Cola oder Fanta, sondern... der Mezzo-Mix?
Nicht die Alpen oder das Meer, sondern das seenreiche Mittelgebirge?
Weder XXL-Burger noch Size Zero Häppchen?

Nein, langweilig ist es nie. Manchmal ist es sogar ziemlich anstrengend in der Mitte von allem zu sein. Oft bedeutet das nämlich zu VerMITTEln. Zwei Extreme zu einen. Zwischen zwei Meinungen zu stehen. Den einen UND den anderen zu verstehen, die graue Schicht zwischen schwarz und weiß zu sein. Hin- und hergerissen zwischen hop oder top. Zwischen "das kannst du jetzt echt nicht machen" und "wäre das 'ne tolle Sache".

Wieso erzähle ich euch das alles? Weil ich in letzter Zeit zwischen vielen Stühlen gestanden habe und ich mich dringend setzen muss. Gerne in die Mitte. Mit einer eigenen Meinung und genug Selbstbewusstsein, nehme ich jetzt meinen eigenen Stuhl und schaue von dort aus nach links und rechts. Diese Schnittmenge ist nämlich herrlich bunt und engt die Seele weniger ein als stur in eine Richtung zu denken.
Das mal als kleine Ermutigung an alle da draußen, die mit ihrer "Massentauglichkeit" unzufrieden sind. Wir sind völlig in Ordnung so ♥

Passend zu diesen wilden und bunten Gedanken gibt es jetzt ein Rezept für euch, das ich vor einigen Tagen im Internet entdeckt habe und unbedingt ausprobieren wollte. Es ist überhaupt nicht schwer, sieht super aus und schmeckt herrlich fluffig.

Leoprint Brot Jankes Soulfood

Mach doch mal... Crumpets

10. Februar 2016

Ihr Lieben, wie letzte Woche angekündigt, gibt es heute bereits den nächsten "Mach-doch-mal-Mittwoch", da ich einen eurer Wünsche direkt erfüllen konnte.
Meine Leserin Jennifer hatte sich "etwas typisch Englisches" gewünscht, da sie als Au Pair in London war und die englische Küche, zurück in Deutschland, sehr vermisst.
Zufällig war ich seit Tagen auf der Suche nach einem Rezept für etwas, das ich bisher nur in England und Schottland gegessen habe. Man isst es dort zum Frühstück oder Tea und ich hatte, bis vor wenigen Tagen, keine Ahnung mehr, wie es heißt.
Es handelt sich um kleine, runde Fladen, die außen knusprig, innen eher schwammig und von vielen kleinen Löchern durchzogen sind. Man erwärmt sie vor dem Essen im Toaster, sodass der Belag in Form von Butter oder Marmelade in diese Mulden hinein läuft.
Je mehr ich darüber nachdachte und suchte, desto größer wurde meine Lust auf genau diese... Dinger!!
Als großer Fan der Internet-Recherche, war ich mir sicher, dass ich in den Weiten des Webs ganz schnell fündig werden würde. Was habe ich nicht alles eingegeben: Englisches Frühstück, typisch englisches Frühstück, breakfast, Zutatenliste für englisches Frühstück, schottisches Frühstück, englische toasties, runde toasties, hefeteig england, und, und, und...
Das Internet bot mir Pancakes an, "English muffins", herzhafte Scones, "hashbrowns" aus Kartoffeln und viele andere Leckereien, aber nicht diese ganz speziellen... Dinger, die ich suchte.
Ich war kurz davor aufzugeben, da tippte ich etwas mit "Brotsorten" und "britisch" in die Suchmaschine, scrollte durch die Bilder und... da war es plötzlich! 
Was ich so verzweifelt gesucht hatte, waren "crumpets" ♥
Direkt am nächsten Tag wurde das erste Rezept ausprobiert und was soll ich sagen? Ich war im "english breakfast heaven". Sie schmeckten genau so, wie ich sie in Erinnerung hatte und nun  hoffe ich natürlich, dass Jennifer vielleicht auch ein Crumpets-Fan ist. An alle anderen, die sie noch nicht kennen, ergeht hiermit eine dringende Nachbackempfehlung.

englische Brotfladen

Ein Herbstburger mit Rosenkohl

26. November 2015

Ihr Lieben, heute gibt es einen Grund zum Jubeln und Feiern: ihr lest gerade den 300. Blogpost! Hurra ♥
Dreihundert Mal habe ich in den vergangenen 1 1/2 Jahren auf "veröffentlichen" geklickt und gespannt auf eure Reaktionen gewartet. Es freut mich so sehr, dass hier inzwischen so viele mitlesen und meine Rezepte ausprobieren, deshalb an dieser Stelle ein riesengroßes DANKESCHÖN an euch.

Neben all dem Spaß, den ich beim Kochen, Backen und Experimentieren, beim Anrichten und Fotografieren habe, ist es der Austausch mit euch, der mir am meisten Freude bereitet.
Regelmäßig nehme ich deshalb an gemeinsamen Aktionen mit Bloggerkollegen teil. Das vergangene Wochenende war rappelvoll mit Koch- und Backevents.
An zwei Aktionen konnte ich zeitlich teilnehmen und heute will ich euch Ergebnis Nummer eins präsentieren.

Unter dem Motto "Herbstburger" wurde am Samstag hochgestapelt und jeder der wollte, konnte die einzelnen Schritte auf Instagram und Facebook verfolgen.
Es war mein erster Burger, den ich vollständig hausgemacht hergestellt habe und ich war ziemlich begeistert.

Rosenkohl-Burger mit Bacon und Röstzwiebeln

Herbstburger

Unterwegs bei Ullatrulla backt und bastelt

13. Oktober 2015

Dienstag ist ein traditioneller Besuchertag in der Soulfood-Küche, doch heute habe ich Rührschüssel und Knethaken in mein Reiseköfferchen gepackt und bin selbst auf Besuch. Ihr findet mich bei der lieben Daniela und ihrem wundervoll kreativ leckeren Blog "Ullatrulla backt und bastelt".
Wenn ihr mir gleich zu ihr rüber folgt, schaut euch bitte unbedingt die vielen, köstlichen Kuchen & Torten an, die Daniela in den letzten 2 1/2 Jahren in ihrem Archiv angesammelt hat. Besonders verliebt habe ich mich in den wunderschönen "Naked cake" [klick].  
Wenn euer Herz, ebenso wie meins, für liebevolle Gestaltung und Deko schlägt oder wenn ihr auf der Suche nach hübschen Geschenkverpackungen samt Inhalt seid - bei Daniela gibt es all das zu entdecken.
Deshalb freue ich mich wirklich sehr, dass ich heute bei "Ullatrulla backt und bastelt" die Küche übernehmen und einen Tag aushelfen darf. 

Im Gepäck habe ich meine kleinen Antipasti-Brötchen, die uns geschmacklich in den Süden entführen. Bei der aktuellen Kälte nicht der schlechteste, kulinarische Tagtraum, oder?! So, nun aber los - die Soulfood-Reisegruppe startet in 3 - 2 - 1 ... genau jetzt! Daniela - wir koooommeeeeen ♥

Hier geht es direkt zum Rezept



Synchronbacken: Buttermilch-Toastbrot

30. September 2015

Am vergangenen Wochenende fand bereits zum 6. Mal das Synchronbacken von Zorra (1x umrühren bitte aka Kochtopf) und Sandra (From Snuggs Kitchen) statt und zum zweiten Mal war ich dabei. Das Thema: Toastbrot.
Zugegeben, ich war vorher etwas skeptisch, denn Toastbrot hatte ich noch nie selbstgemacht. Gekauftes Toastbrot hat diesen typischen Geschmack: ungetoastet eher leicht süßlich, geröstet dann neutral bis herzhaft. Auch die Textur unterscheidet sich vom normalen Kastenweißbrot. Nun bin ich ja wahrlich kein Toastbrot-Experte, aber irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass man mit dem eigenen Backofen an den goldenen Klassiker heran kommt. Versteht mich nicht falsch, selbstgebackenes Brot schmeckt hervorragend und viel, viel besser als jedes abgepackte Massenprodukt. Meine "Befürchtung" war vielmehr, dass der typische Toastbrotgeschmack chemisch angerührt ist und wir auf dieses "unechte" Gemisch sozusagen geprägt sind. 

Das Ergebnis unseres Synchronbackens war allerdings so köstlich, dass ich anschließend die gesamte Soulfood-Familie mit meiner Euphorie genervt habe.
"Es sieht erstmal aus wie Weißbrot, aber es fasst sich an wie ein Toastbrot, es riecht nach Toastbrot und es schmeckt köstlich nach Toastbrot." Zum Glück hatte ich die doppelte Menge gemacht. 
Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Das Rezept stammt von der lieben Zorra und ich habe, bis auf einige Haferflocken, nichts geändert.
Bitte beachtet, dass ihr beim Nachbacken zwei Tage einplanen müsst, da der Vorteig über Nacht in den Kühlschrank kommt.


Soulfood Tuesday: Jassy von Was du nicht kennst

25. August 2015

Momentan vergeht die Zeit wie im Flug, geht es euch auch so?
Kaum hat das Wochenende begonnen, ist es auch schon wieder vorüber und eine neue Woche hält ihre Herausforderungen für uns bereit.
Montag - dieser bei vielen verhasste erste Tag der Woche.
Bei mir gibt es montags seit einigen Monaten einen Lichtblick. Meistens tippe ich dann nämlich meinen Beitrag für den Soulfood Tuesday. Und über lieben Besuch muss man sich einfach freuen. Gestern bei all dem Regenwetter war dieser Lichtblick besonders nötig und das mitgebrachte Rezept hat es schnell geschafft, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern

Mein Besuch kommt heute vom Blog "Was du nicht kennst" und ich freue mich ganz besonders, Jasmin bei mir begrüßen zu dürfen. Kennengelernt haben wir uns Anfang des Jahres durch Jasmins Aktion "Rezepte aus dem Korb". Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Beitrag dazu (klick) - ich hatte eine ganz besondere Begegnung mit Kürbis, Pastinaken und Karotten.
Falls ihr Jasmins Blog noch nicht kennt, wird euch das folgende Rezept bestimmt überzeugen, schnellstmöglich durch ihre Seiten zu stöbern. Dort gibt es noch vieles mehr zu entdecken. Jassy - schön, dass du heute da bist ♥


Schnelles Dinkelbrot ohne Hefe

28. Februar 2015

Als ich letztens bei einer Freundin war, zog sie eine kleine Schublade auf, hob einen Stapel Papierschnipsel heraus und übergab ihn mir mit den Worten: 
"Die musst du bitte alle mal ausprobieren!"
In der Hand hielt ich etwa 15-20 Rezepte, die sie aus Zeitungen und Zeitschriften herausgerissen hatte. Ich fand das super süß und einer ihrer Rezeptwünsche* sprach mich sofort an. 
Es ist ein leckeres Brot, das es ab sofort regelmäßig bei uns geben wird.
Ganz ohne Hefe, dafür aber mit Saurer Sahne, ist es für ein Dinkelbrot himmlisch fluffig und schmeckt eher nach Baguette. Probiert es einfach einmal aus.

Jankes*Soulfood

Zutaten
  • 200g Saure Sahne
  • 200ml Milch
  • 280g Dinkelmehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 80g + 2 EL Haferflocken
  • etwas Fett für die Backform
  • 1 Kastenform

Das Brot ist ruckizucki gemacht. Verrührt zuerst die Saure Sahne mit der Milch, gebt dann Mehl, Salz und Backpulver dazu und vermischt alles mit einem Löffel. Zum Schluss hebt die Haferflocken unter und füllt den Teig in eine gut gefettete Backform.

Der Teig ist relativ "flüssig" und erinnert in seiner Konsistenz eher an Kuchen- als an Brotteig. Ich hatte ehrlich gesagt Zweifel, ob das Brot gelingen würde, aber das Ergebnis hat absolut überzeugt und ist eine tolle Lösung für Menschen, die Hefe nicht mögen oder vertragen.

Bestreut den Teig mit Haferflocken und backt das Brot 30-40 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Heißluft). Anschließend 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann heraus nehmen.

Habt alle einen schönen Samstag und vielleicht gibt es ja schon morgen zum Frühstück ein leckeres Dinkelbrot..

Jankes Soulfood Brot

* Das Originalrezept wurde unter "Irish Bread" in der Brigitte 21/2014 veröffentlicht. 
Ich habe es leicht abgewandelt.


Pull-apart-Brötchen mit überbackenen Eiern

31. Januar 2015

Hallo ihr Lieben und willkommen im Wochenende ♥
Ich sitze gerade auf meinem Sofa und beobachte ein paar Blaumeisen, die auf meinem Balkon fleißig Sonnenblumenkerne naschen. 
Überhaupt.... die Sonne scheint und es liegt fast ein Hauch Frühling in der Luft. Fast.
Heute morgen war ich schon ganz fleißig, denn ich möchte euch unbedingt zwei leckere Rezepte für ein gemütliches Sonntagsfrühstück vorstellen.

Die liebe Clara vom Blog Tastesheriff hat wie jeden Monat zu "Ich backs mir" aufgerufen und das Thema Frühstück fand ich sofort klasse. 
Bisher habe ich viel zu wenige Frühstücksideen im Archiv.
Das muss unbedingt geändert werden!!!

Am Wochenende frühstücke ich gerne ausgiebig mit frischen Brötchen und mag es sowohl herzhaft als auch süß. Meistens beginne ich mit Käse, Ei oder Wurst und schließe mit Marmelade oder der allseits beliebten Nussnougatcreme ab.
Für euch habe ich heute folgendes im Angebot:

Jankes Soulfood

Geschenke aus der Küche - Brotbackmischung

11. Dezember 2014

Hallo ihr Lieben, heute drehe ich den Spieß um! Heute dürft ihr aktiv werden und Geschenke basteln. Von mir gibt es lediglich eine "klitzekleine" Hilfe.

Erinnert ihr euch noch an dieses leckere Vollkornbrot aus dem Sommer?
Ich verrate euch etwas: das schmeckt im Winter genauso gut und man kann es wunderbar als Brotbackmischung zu Weihnachten verschenken. Als Goodie habe ich euch eine PDF zum Ausdrucken erstellt, die das Rezept und einen Geschenkanhänger beinhaltet. 


Und das braucht ihr:
  • 250g Weizenvollkornmehl
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 75g Sonnenblumenkerne
  • 75g Körner (Sesam, Leinsamen und Haferflocken)
  • 1 Glas mit Schraubverschluss (ca. 1L Fassungsvermögen)
  • Trichter zum Einfüllen der Zutaten
  • 1 Geschenkband 
  • ausgedrucktes Rezept und Geschenkanhänger

Die Menge ergibt ein Laib Brot. Spült das Glas mit kochendem Wasser aus und stellt es zum Trocknen in den warmen Backofen.
Anschließend die Zutaten mit einem Trichter einfüllen. Beginnt mit dem Salz, gebt eines der Mehle darauf und schichtet abwechselnd alle Zutaten vorsichtig ein. Die Hefe sollte keinen Kontakt mit dem Salz haben. Gebt sie am besten mittig auf die zweite Schicht Mehl und umschließt sie damit.
Deckel fest zudrehen, Rezept und Geschenkanhänger am Glas befestigen und einen lieben Menschen damit glücklich machen ♥

World Bread Day 2014

16. Oktober 2014

Seit 2006 ruft Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf nun jährlich zum weltweiten Brotbacktag auf. Eine tolle Aktion, bei der ich sehr gerne dabei bin.
Ein Brot selbst zu backen, es noch lauwarm anzuschneiden und die erste Scheibe mit etwas Butter und Salz genießen - das ist Soulfood.
Ein gutes Brot will umsorgt werden. Es möchte schön durchgeknetet werden und sich dann an einem warmen Plätzchen räkeln und breit machen. Es möchte zugedeckt und liebevoll bepinselt werden.
Es gibt so viele Brotsorten, dass es wirklich nicht leicht war, mich für eine zu entscheiden. Ich liebe Vollkornbrot. Am liebsten mag ich Dinkel- oder Haferflockenbrot. Für diesen Blog habe ich mich im August zum ersten Mal an Knäckebrot gewagt und war total überrascht, wie einfach es geht. Das Ergebnis war richtig lecker.
Auch mein erstes Sauerteigbrot habe ich in diesem Jahr gebacken. Da der Vorteig einige Tage in meiner Küche stand und gefüttert werden musste, bekam es sogar einen Namen: Roggi. 
 
Für heute habe ich euch nach all den herzhaften Broten und Brötchen deshalb ein Weißbrot gebacken. Weißbrot gibt eher selten bei uns, oft am Wochenende und dann bestrichen mit Marmelade, Honig oder Nussnugatcreme.
In den Niederlanden gibt es auch diese unglaublich leckeren Frühstücksflocken.. mmmmhhhh.... Und während ich mir zum Frühstück diese leckere Kombi gönne, kommt hier für euch das Rezept.


Weißbrot

Jankes*Soulfood

Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe (21g)
  • 1 1/2 TL Zucker
  • 1 1/2 TL Salz
  • 2 EL weiche Butter
  • 125ml Milch (lauwarm)
  • 125ml Wasser (lauwarm)

 
Die Hefe zusammen mit dem Zucker in das Wasser geben und unter Rühren auflösen.
Salz unter das Mehl mischen, Milch, Butter und Hefewasser dazu geben und alles 4-5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Anschließend zu einer Kugel formen, die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig 15 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Danach nochmals kurz durchkneten, dann den Teig zu einem ca. 25cm langen Laib formen und mit
einem scharfen Messer mehrmals diagonal einschneiden (ca. 1cm tief).

Backblech mit etwas Mehl bestreuen und den Laib darauf legen.
Im Backofen bei 40-50°C weitere 45 Minuten gehen lassen. Damit die Oberfläche nicht reißt, wird eine ofenfeste Form mit Wasser dazu gestellt.

Abschließend mit etwas Wasser bestreichen und bei 180°C (Umluft) ca. 45 Minuten backen.

Jankes*Soulfood


Brotstangen zum Snacken

18. September 2014

Ach ist das seit gestern schön spätsommerlich bei uns. Deshalb werde ich heute gar nicht lange rumreden, sondern mich mit einem leckeren Snack in die sanften Sonnenstrahlen setzten. Was für ein Snack das ist? Na dieser hier:

Grissini Jankes*Soulfood

Herzhafte Brotstangen
(in Anlehnung an ein Rezept aus "Landlust - die Rezepte Band 3)  

Zutaten (für ca. 30 Stück):
  • 150g Weizenmehl
  • 150g Dinkelmehl
  • 10g Grieß
  • 12g frische Hefe (1/4 Würfel)
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 gestricherner TL Salz
  • 50ml Olivenöl
  • 150ml lauwarmes Wasser

Die Hefe wird in eine Schüssel gekrümelt, mit dem Zucker bedeckt und mit 2 EL lauwarmem Wasser übergossen.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Grieß und Salz verschmischen und gemeinsam mit dem Olivenöl und dem restlichen Wasser zur aufgelösten Hefe geben.
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, in 3 Kugeln formen, mit etwas Olivenöl bestreichen und abgedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Teigkugeln einzeln aus dem Kühlschrank nehmen und verarbeiten, da der Teig bei Zimmertemperatur schnell aufgeht.
Teig flachdrücken und in 0.5cm breite Streifen schneiden. Diese zu dünnen Stangen rollen und auf ein Blech mit Backpapier legen.

Meinen Teig habe ich zusätzlich mit einer Kräutersalz-Mischung bestreut, bevor ich die Stangen gerollt habe. Da könnt ihr eurer Fantasie und dem Geschmack freien Lauf lassen :) Die Brotstangen werden etwa 15 Minuten knusprig hellbraun gebacken und schmecken zu Dips, Rohkost oder diesem leckeren Ajvar.

Jankes*Soulfood

Sauerkrautrolle mit Bockwürstchen

15. September 2014

Zu Beginn der neuen Woche habe ich mich auf und davon gemacht und bin zu Gast bei Maria. Auf ihrem Blog Ich bin dann mal kurz in der Küche* gibt es seit 2010 Leckeres und Kreatives zu entdecken. Ein besonderes Highlight sind definitiv ihre schönen Motivtorten. Deshalb bitte alle mir nach und bei Maria stöbern gehen ♥


*Marias Blog gibt es leider seit 2017 nicht mehr, deshalb findet ihr den Beitrag nun hier. 

Hallo liebe Leser von Ich bin dann mal kurz in der Küche,
dass ich heute bei Maria zu Gast sein darf, freut mich riesig, denn meinen Blog gibt es noch gar nicht lange. Ende April diesen Jahres hat mir das Leben eine krankheitsbedingte Auszeit aufs Auge gedrückt und ich war ziemlich schnell frustriert. Es musste eine Aufgabe her, die mich ablenkte, körperlich jedoch nicht zu anstrengend war. Ich bin eine leidenschaftliche Hobbyköchen und –bäckerin, fotografiere und schreibe gerne: so entstand eines Nachts Jankes*Soulfood.
Bei mir gibt es kleine, große, süße und herzhafte Leckereien, Getränke, Eingemachtes, Leckerlis für Hunde und einfach alles, was mir Spaß macht zu entdecken. Dabei achte ich auf frische, saisonale Produkte, von denen wir viele im eigenen Garten anbauen und verarbeiten.
Wenn ihr mehr über meine Motivation erfahren wollt, lade ich euch herzlich ein, durch mein Archiv zu stöbern und mich unter der Rubrik „Hallo“ näher kennenzulernen.

Und wie es sich für Gäste gehört, habe ich natürlich auch ein Gastgeschenk für euch und Maria im Gepäck. Viel Spaß damit und Guten Appetit.

Sauerkrautrolle

Hefeteig:
  • 200g Weizenmehl
  • 175g Roggenmehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 250ml Wasser (lauwarm)
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Schwarzkümmel
  • 3 EL Olivenöl

Füllung:
  • 500g mildes Sauerkraut
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Nelken
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Prise Piment
  • 6 Bockwürstchen

Für den Hefeteig werden die beiden Mehlsorten und das Salz in einer Schüssel miteinander vermischt. Die Hefe wird zusammen mit Zucker im Wasser aufgelöst und dann gemeinsam mit dem Öl ebenfalls in die Schüssel gegeben.
Mit den Knethaken zuerst auf niedriger, dann auf hoher Stufe zu einem glatten Teig verrühren und zuletzt noch den Schwarzkümmel untermischen.
Teig an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dabei sollte er sich deutlich vergrößern.

Inzwischen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In etwas Öl glasig andünsten und dann das Sauerkraut zufügen. Alle Gewürze zugeben und ca. 15-20 Minuten dünsten lassen. Bei Bedarf ab und zu einen Löffel Wasser ergänzen, damit es nicht anbrennt. Anschließend abkühlen lassen und die Gewürzkörner sowie das Lorbeerblatt entfernen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmal kurz durchkneten und dann auf ca. 25x30cm ausrollen. In die Mitte des Teiges kommt dann der Länge nach die Hälfte des Sauerkrauts. Darauf kommen nebeneinander je 3 und übereinander je 2 Bockwürstchen und obenauf die zweite Hälfte Sauerkraut.

Dann wird eine Seite des Teiges darüber geschlagen, mit etwas Wasser bestrichen und mit der anderen Seite bedeckt. Vorsichtig andrücken und auch die Enden verschließen. Die Rolle wird mit der Naht nach unten auf ein Blech mit Backpapier gelegt, mehrfach mit einer Gabel eingestochen und weitere 20 Minuten zum Gehen an einen warmen Ort gestellt. Abschließend mit Wasser bestreichen und im vorgeheizten Ofen auf 200°C (Ober-/ Unterhitze) für 45 Minuten backen.

Liebe Maria, es war mir eine Ehre, dein erster Gast zu sein, vielen Dank dafür und bis ganz bald. Janke

Roggi Roggenbrot

7. September 2014

Wer in der vergangenen Woche mal auf meiner Facebook-Seite vorbei geschaut hat, dem ist nicht entgangen, dass ich mein erstes Sauerteigbrot in Arbeit hatte. 
Da wir mittlerweile 5 Tage miteinander verbracht haben, wurde es liebevoll Roggi getauft ♥
Und ich muss sagen, Roggi ist ein Prachtkerl geworden. 
Beim nächsten Mal, darf er sich noch ein bisschen lockerer machen und aus sich herausgehen, aber für unser erstes Date, war ich vollends zufrieden :)

Jankes*Soulfood

Herzhaftes Roggenbrot auf Sauerteigbasis
(nach einem Rezept aus Dr. Oetker "Hefegebäck von A-Z")
 
Zutaten insgesamt:
  • 25g frische Hefe
  • etwa 1,5kg Roggenmehl (Type 1150)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 gestrichener EL Salz

1. Tag:
Für den Sauerteigansatz werden 15g Hefe in 200ml Wasser (lauwarm) aufgelöst und anschließend mit 125g Mehl zu einem glatten Teig verrührt.
Die Zwiebel schälen, in zwei Stücke teilen und in den Teigansatz stecken. Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. 
Teig in dieser Zeit nicht umrühren!

2. Tag:
Zwiebelhälften aus dem Teigansatz nehmen und 125g Mehl sowie 200ml lauwarmes Wasser unterrühren. Schüssel erneut mit Folie bedecken und weitere 3 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Teig währenddessen nicht verrühren!

5. Tag:
Für den endgültigen Brotteig, 1kg Mehl und 1EL Salz in eine große Schüssel geben, vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken. In diese kommt der Sauerteigansatz.
In einer kleinen Schüssel 10g Hefe in 500ml Wasser (lauwarm) auflösen und die Mischung ebenfalls in die große Schüssel gießen. Alles mit den Knethaken eures Mixers ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Natürlich könnt er den Teig auch in einer Küchenmaschine machen.
Weitere 200g Mehl auf eine Arbeitsfläche streuen, den fertig gerührten Teig darauf geben und mit den Händen so lange kneten, bis der Teig das ganze Mehl aufgenommen hat und elastisch ist. Dies kann bis zu 10 Minuten dauern und wird somit unter "Küchen-Workout" verbucht :)

Teig zu einer großen Kugel formen und auf ein bemehltes Blech setzten. Mit einem scharfen Messer ca. 0,5cm tief kreuzförmig einschneiden.
Dann mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und so lange gehen lassen, bis sich die Teigkugel deutlich vergrößert hat (ca. 3 Stunden). Wenn ihr dafür kein warmes Plätzchen habt, könnt ihr den Ofen auf 40-50 Grad stellen und das Brot darin gehen lassen. Zwischendurch einfach ausstellen und die Nachwärme nutzen.

Finale:
Teigkugel mit etwas Mehl bestäuben und im vorgeheizten Backofen auf 200°C  Ober- und Unterhitze für 60-70 Minuten backen. 
Falls das Brot nach 50 Minuten schon dunkel genug erscheint, einfach mit Backpapier bedecken.
Anschließend auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Gutes Gelingen und einen tollen Restsonntag
wünscht euch Janke


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