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Nusskuchen mit Zwetschgen

22. August 2017

In unserem Garten gibt es eine Wiese, die ich liebevoll als "meine Wiese" bezeichne. Sie ist etwas uneben und ursprünglicher. Umgeben von Bäumen und Sträuchern beherbergt die Erde darunter, all meine ehemaligen Tiere. Auf dieser Wiese steht ein Zwetschgenbaum, den ich aus meinem Wohnzimmerfenster sehen kann. Ich mag dieses alte, knarzige Bäumchen sehr, denn er strahlt seine ganz eigene Ruhe aus. Leider trägt er in diesem Jahr nur sehr wenige Früchte um die wir uns noch mit den Amseln und Würmern streiten müssen. Am Wochenende konnten wir jedoch genügend Zwetschgen ernten, um einen Kuchen damit zu backen.

Lustigerweise ist es erneut ein Rezept von den polnischen Nachbarn meines Opas. Fast genau vor einem Jahr hatte ich euch den leckeren Zwetschgenkernlikör von Eduard vorgestellt, heute gibt es einen Kuchen nach Dorotheas Anleitung. Ich habe lediglich etwas Zucker abgezogen und Zimt ergänzt.

Zwetschgen-Nuss-Kuchen

Schokokuchen für Kinder

13. August 2017

In der vergangenen Woche hatte ein ganz besonderer, kleiner Mensch Geburtstag und wenn man vier Jahre alt wird, hat man durchaus Wünsche. Zum Beispiel, welchen Kuchen es für die Gästeschar geben soll:
"Ich wünsche mir drei Kuchen. Einen Erdbeerkuchen, einen Schokokuchen und einen grünen Kuchen mit einer Schildkröte im Wasser und einer auf den Steinen."
Den Erdbeerkuchen bekommen wir Anfang August gerade noch so mit frischen Erdbeeren gebacken, der Schokokuchen stellt im Hause Soulfood überhaupt kein Problem dar. Kuchen Nummer drei habe ich aus Gründen (Mangel an Talent, Geduld und die Angst in irgendeiner Top 10 der größten Torten-Fails zu landen, um nur drei zu nennen) abgelehnt und einer anderen Tante überlassen. 
Beim Schokokuchen habe ich mich richtig ausgetobt, denn ein Kindergeburtstag erlaubt alles, was das Gummibärchen- und Schokolinsenregal auf Lager hat.
Als Grundteig habe ich mein Rezept für Rotweinkuchen mit Traubensaft abgewandelt.

Bunter Kuchen zum Geburtstag

Kleine Zitronen-Gugel mit Zucchini

23. Juli 2017

Ihr Lieben, heute wird es süß! 
Wie, wir sind doch inmitten der schnabulösen Zucchini-Woche?! Richtig und überhaupt kein Problem, denn mit Zucchini kann man wunderbar backen. Ähnlich wie geriebene Möhren, geben sie dem Teig eine angenehme Feuchtigkeit ohne zu pappen. Mein liebster Zucchini-Kuchen mit Frosting, hat es bereits vor drei Jahren auf den Blog geschafft. Es war also höchste Zeit, mich an einem neuen Backrezept zu versuchen. Zur Auswahl standen schlussendlich Schokoladen-Brownies mit Zucchini oder aber kleine Zitronengugel. Mein Herz schrie nach Schrokolade, aber die sommerlichen Temperaturen haben bewirkt, dass ich mich zugunsten der Gugelchen entschieden habe. Die Brownies gibt es dann zum Saisonende :-)

die schnabulöse Zucchini-Woche auf Jankes Soulfood

Rhabarber-Tarte und Hand Pies

9. Mai 2017

Aller guten Dinge sind drei. Oder wie meine Freundin sagen würde "Dreimal ist Bremer Recht". Unter diesem Motto habe ich in den vergangenen Tagen Kuchen gebacken. Besser gesagt: Rhabarber-Tarte(s).
Tarte Nummer 1 sah sehr hübsch aus. So hübsch, dass ich gar nicht abwarten konnte, sie zu fotografieren. Beim Umheben auf die Platte zerbrach sie entzwei und der warme Rhabarberpudding lief fröhlich in alle Richtungen. Geschmeckt hat sie trotzdem super, denn natürlich liegt so ein kaputter Kuchen nicht lange in meiner Küche herum.
Tarte Nummer 2 weigerte sich ebenfalls vehement dagegen, fotografiert zu werden. Der Teig war irgendwie platt und wollte gar nicht so schön aufgehen, wie bei Tarte Nummer 1. Konnte er auch nicht, denn ich hatte das Backpulver vergessen. Mist!
Also habe ich mich an einen letzten Versuch gewagt und kann euch nun das erprobte, optimierte Rezept präsentieren. Tadaaaahhh...

Rhabarberkuchen von Jankes Soulfood

Rhabarber-Mandel-Clafoutis

31. März 2017

Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Heute befinden wir uns bereits an Tag 5 unserer Osterbrunch-Woche und es dreht sich alles ums Thema Nachspeise. Die 8 schnabulösen Leckereien, die wir zusammen getragen haben, lassen keine Wünsche offen. Zumindest nicht, wenn man süße Desserts mag. Es gibt Schokolade, viel Schokolade, Kuchen, Strudel, cremiges Panna Cotta, Meringue und hier in der Soulfood.Küche bekommt ihr das Rezept für kleine Rhabarber-Clafoutis. Die Links zu den Sündhaftigkeiten der anderen, findet ihr, wie immer weiter unten.
Die Clafoutis stammt aus Frankreich und ist ein Mittelding zwischen Kuchen und Auflauf. Obst trifft dabei auf einen herrlich fluffigen Pfannkuchenteig. Ich mag die Kombination mit Rhabarber unwahrscheinlich gerne, denn sie verbindet den leicht gesüßten Teig mit erfrischender Säure. Natürlich könnt ihr je nach Saison auch eure eigenen Lieblingsfrüchte ergänzen.

Die Osterbrunch-Woche auf einen Blick

Montag - Getränke - Rhabarbersirup für Limonade oder Fruchtsecco
Dienstag - Brot & Brötchen - Herzhafte Bärlauch-Brioches
Mittwoch - Brotaufstriche süß & herzhaft - Kräuter-Ei-Aufstrich
Donnerstag - Wunschgerichte - Geröstete Grießsuppe mit Kresse
Freitag - Nachspeisen - Clafoutis
Samstag - Kuchen, Torten & Kleingebäck - Torta pasqualina
Sonntag - Geschenke aus der Küche - Osterkekse


Osterbrunch 2017

Russischer Zupfkuchen mit Kirschen

19. März 2017

Warum es das heutige Rezept bisher nicht auf den Blog geschafft hat, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Ich liebe Schokoladenkuchen! Ich liebe Käsekuchen! Und ich mag beides unschwahrscheinlich gerne in Kombination mit Kirschen, Erd- oder Himbeeren. Der Zupfkuchen mit Kirschen ist also ganz weit vorne in Sachen Soulfood. 
Als nach den ersten frühlingshaften Tagen das Wochenende regnerisch und grau begann, musste ich Kuchen backen! Die vielen eingekochten Kirschen im Kellerregal gaben den Startschuss und wenig später stand die süße Dreifaltigkeit auch schon im Ofen. Der Hund und ich saßen Wärme tankend davor. Trüffel wahrscheinlich auch in der Hoffnung auf eine herabfallende Streusel, aber momentan müssen wir leider streng mit ihr sein. Ein Hund auf Diät macht mir als Frauchen auch keine Freude. Diese Blicke. 
Der Zupfkuchen schaffte es zu Trüffelchens Verdruss wohlbehalten vom Ofen auf den Tisch und musste anschließend bloß noch die Zweibeiner fürchten. Als wir es schließlich nicht abwarten konnten und den Kuchen noch warm anschnitten, fiel eventuell doch ein kleiner Krümel zu Boden. Zumindest gingen wir alle glücklich zu Bett.

Russischer Zupfkuchen von Jankes Soulfood

Apfel-Zimt-Kuchen

29. Januar 2017

Ihr Lieben, endlich gibt es mal wieder einen Kuchen hier in meiner virtuellen Küche. Ich habe einen meiner liebsten Rührkuchen, den Kirschkranz, winterlich abgewandelt und einen Apfelkuchen mit Zimt und braunem Zucker daraus gemacht. 
Besonders wenn es mir nicht so gut geht oder ich einen schlechten Tag habe, koche und backe ich gerne mit Zimt. In Kombination mit Äpfeln ist das immer ein wahrer Seelenstreichler für mich. Habt ihr auch solche Gewürze oder Lebensmittel, die euch wieder mit der Welt versöhnen?
Keine Sorge, mein ganz persönliches Jahr hätte nicht besser anfangen können. Ich musste mich hier ein wenig rar machen, da ich mich gleich um 2 "Babies" gekümmert habe. Das eine hat vier Beine, große Rehaugen und eine Ganzkörperbehaarung. Die Familie hat wieder eine kleine Fellnase adoptiert und wir sind total vernarrt in unser Hundemädchen aus Portugal. 
"Baby" Nummer 2 wird im August das Licht der Welt erblicken und ich werde euch demnächst mehr darüber erzählen können.

Zurück zum Zimt. Warum musste ich einen Kuchen mit Zimt backen, wenn es mir doch gut geht? Weil die Welt Zimt benötigt. Weil ich fassungslos bin, was gerade weltpolitisch geschieht. So viele Brennpunkte, die ich am liebsten alle mit Apfel-Zimt-Kuchen versorgen möchte. Ich würde nichts anderes mehr machen, als Kuchen mit Zimt zu backen, würde es nur irgendwie helfen, den ein oder anderen Politiker sanftmütiger, liberaler, respektvoller und empathischer zu machen. Ich würde backen und backen und backen..

Rührkuchen mit Äpfeln und Zimt

Zutaten für eine Kranz- oder Napfkuchenform:
  • 3-4 aromatische Äpfel
  • 1-2 TL Zimt
  • 220g weiche Butter
  • 200g Zucker + 10g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 200ml Milch
  • 2 EL brauner Zucker
  • Fett für die Form

Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Zuerst in Spalten teilen, dann in kleine Stücke schneiden. Mit einem TL Zimt mischen.
Für den Teig Butter cremig aufschlagen, Zucker, Vanillezucker und Salz hinzu geben und gut verrühren. Nacheinander die Eier dazu geben.
Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben.

Form gut einfetten und die Hälfte des Teiges einfüllen. Dann die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und einen EL braunen Zucker darüber streuen. Das Ganze wiederholen.

Kuchen im vorgeheizten Ofen auf 170°C Umluft ca. 1 Stunde backen. Die Stäbchenprobe zeigt im Zweifel, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Anschließend 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf einen Kuchenrost stürzen. Nach Lust und Laune mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre überziehen.
Euch allen einen schönen, entspannten Sonntag - eure Janke 
 
Teig für Apfelkuchen

Rührkuchen mit Äpfeln und Zimt

Soulfood Wednesday mit Besuch von der Erdbeerqueen

9. November 2016

Ihr Lieben, heute gibt es eine kleine Premiere auf dem Blog, denn gemeinsam mit Juli von "Naschen mit der Erdbeerqueen", begehen wir den ersten Soulfood Wednesday. Tadaaaahhh!
Juli betreibt ihren jungen Foodblog seit 2015 und psssst....  feiert morgen ihr Einjähriges. Falls ihr mitkommen wollt, gehen wir gemeinsam virtuell gratulieren.
Und wenn ihr schon mal bei der erdbeerigen Majestät zu Hofe seid, schaut euch bitte die leckere Gemüsetarte mit Käse und Speck an. Sofern ihr euch eher nach einer Süßigkeit verzehrt, empfehle ich einen Klick auf den köstlichen Bratapfel-Käsekuchen
Ich hingegen mache es mir jetzt mit den kleinen Gugeln gemütlich, die Juli heute mitgebracht hat, denn die sind mit Schoki und Zimt und... ach, lest doch einfach selbst. Schön, dass du mein Gast bist, liebe Erdbeerqueen.

Soulfood Tuesday

Ich freue mich, dass ich nach meiner kleinen Zwangsblogpause direkt bei Janke zu Gast sein darf. Seit fast einem Jahr blogge ich auf "Naschen mit der Erdbeerqueen" über Kuchen, Torten, Kekse und herzhafte Köstlichkeiten, die mir im Kopf rumspuken. Mein Herz schlägt für die süßen Köstlichkeiten dieser Welt, weshalb dieser Anteil an Rezepten auf dem Blog etwas überwiegt. 

Tarte aux poires - Birnentarte mit Walnüssen

6. November 2016

Ihr Lieben, ich melde mich zurück aus einer kleinen Blogpause und kann gar nicht glauben, dass heute schon der 06. November ist und das Thermometer mit den Minusgraden liebäugelt. Brrrrhhh... eben gerade war doch noch herrlich bunter Herbst und nun scheint alles und jeder bereits auf Weihnachten hinzuarbeiten. Ich bin noch nicht soweit! Ich möchte das noch nicht. 
"Hörn'se mir uff mit Weihnachten!" und vorallem mit dieser Hektik. 
Wir entschleunigen jetzt einfach mal gemeinsam. Ganz wunderbar funktioniert das bei mir, wenn ich backe. Ohne Zeitdruck. Sich mal ganz intensiv mit den Zutaten beschäftigen, daran riechen, mit den Händen im Teig kneten und davon naschen - das kann sehr meditativ sein. Und wenn der Kuchen dann heiß aus dem Ofen kommt, gerne mal am Probierstück die Zunge verbrennen.

Diese kleinen, entspannten Zeitblasen sind so wichtig in unserer viel zu schnellen Welt. Und wenn ich euch noch einen Tipp geben darf: lasst beim Backen oder generell beim Entspannen den Fernseher und das Radio aus, packt die Tageszeitung weg und schafft euch eine kleine, heile Welt. Legt eine CD auf oder stöpselt den MP3-Player ein - weg mit all den schlechten Nachrichten und Katastrophen. Lasst uns einfach mal so tun, als wäre alles gut. Wenn wir dann schön entspannt und entstresst sind, tauchen wir wieder in den Alltag auf und vielleicht gehen wir dann alle etwas achtsamer miteinander um ♥

Birnen Tarte von Jankes Soulfood

Soulfood Tuesday: Birnenkuchen von Cuisine Violette

18. Oktober 2016

Ihr Lieben habt es sicherlich schon bemerkt, ich befinde mich in einem kleinen "Blogurlaub", werkel hinter den Kulissen allerdings fleißig weiter an verschiedenen Projekten, die euch bestimmt gefallen werden - ich bin schon so gespannt.
Damit die Soulfood-Küche keinen Staub ansetzt, übergebe ich meinen Kochlöffel, beziehungsweise Schneebesen heute an Jeanette von Cuisine Violette und freue mich riesig, dass sie ebenfalls einen Beitrag zum Soulfood Tuesday beisteuert.
Jeanette und ich kennen uns virtuell schon länger und ich nehme unsere Art des Foodbloggens als sehr ähnlich wahr. In ihrer lila Küche entdecke ich oft Gerichte, die mich direkt ansprechen und an denen ich rein gar nichts ändern wollen würde.
Vielleicht liegt das an unserer gemeinsamen Heimat Hessen, der Vorliebe für saisonale Küche und Nachhaltigkeit oder der leidenschaftlichen Abneigung gegen Koriander. Sehr wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem, die mich zu einem regelmäßigen Leser von Jeanettes Beiträgen macht.
Wie immer möchte ich euch zwei Beiträge meiner Gastbloggerin besonders ans Herz legen. Für die Kategorie "herzhaft", empfehle ich einen Klick auf den Falafel-Burger mit Sweet Chili-Sauce. Der süße Zahn wird hingegen Jeanettes Nusskuchen mit Irish-Cream-Glasur lieben oder aber den köstlichen Birnenkuchen naschen wollen, um den es jetzt geht.
Jeanette - ich freue mich kringelig, dass du heute mein Gast bist. Los geht's:

Soulfood Tuesday von Jankes Soulfood

Soulfood Tuesday - Blaubeer-Blondies aus dem Lebkuchennest

4. Oktober 2016

Ihr Lieben, ich freue mich riesig, dass ich heute eine neue Runde des Soulfood Tuesday einläuten darf. Vor etwa 1 1/2 Jahren gab es den ersten Aufruf für Gastbeiträge zum Thema Seelenfutter und viele, tolle Blogger-Kollegen haben hier dienstags ihr Lieblingsrezept vorgestellt.
Nun geht es also weiter und den Anfang macht die liebe Bella aus dem "Lebkuchennest". Virtuell kennengelernt haben wir uns, wenn ich mich richtig erinnere, im Rahmen meines ersten Blogevents. Damals gab es von Bella einen mexikanischen Reissalat.
Heute hat sie ein süßes Rezept im Gepäck und ich überlege ernsthaft, eine Geschmacksprobe einzufordern, so köstlich sehen die Blaubeer-Blondies aus.
Noch mehr Leckeres von Bella findet ihr in ihrem Rezepte-Archiv [KLICK] und bevor ich das Wort jetzt an sie übergebe, möchte ich euch noch ihre Ricottabällchen und die japanischen Nikuman ans Herz legen. Liebe Bella, schön, dass du heute mein Gast bist. Vielen Dank für dein Seelenfutter ♥

Soulfood Tuesday

Hallo Ihr Lieben Soulfoodies - heute darf ich bei der lieben Janke zu Gast sein und habe Euch echtes Wohlfühlfutter mitgebracht! Aber erst einmal möchte ich mich bei Euch vorstellen: ich bin Isa[Bella], Foodbloggerin, 24 Jahre jung und seit fast zwei Jahren mit meinem kleinen Lebkuchennest online. Warum Lebkuchennest? Na weil ich aus der Lebkuchenhochburg Nürnberg aus meinem heimeligen Altbaunest poste.
Ich liebe die fränkische Küche, die für mich der Innbegriff des Seelenfutters ist. Nach einem langen harten Arbeitstag freue ich mich neben der gemütlichen Liegewiese im Wohnzimmer am meisten auf ein deftiges Wohlfühlessen, ob süß oder herzhaft entscheidet die Stimmungslage. Besonders jetzt im Herbst ist es um so wichtiger sich an grauen trüben Tagen mit etwas gutem zu belohnen, was gäbe es da besseres als die Soulfoodküche? Und da wären wir auch schon bei meinem derzeitigen Lieblingsgoodie mit Suchtgefahr.
Brownies kennt ja mittlerweile jeder, aber habt ihr auch schon einmal Blondies versucht?

Zwetschgen-Tartelettes zum Kaffee

11. September 2016

Nun gab es hier exakt einen Monat lang herzhafte Rezepte.
Soll heißen: es ist höchste Zeit für Gebäck, beziehungsweise etwas für alle Süßmäuler und Kaffeklatsch-Freunde unter uns.
Meinen Nachmittagskaffee lasse ich mir selten nehmen. Während es unter der Woche dazu einen Keks gibt, darf es am Wochenende dann gerne ein Stück Kuchen sein. Im September ist das bevorzugterweise Zwetschgenkuchen. Unser Bäumchen hat im vergangenen Jahr eine Pause eingelegt, um uns 2016 doppelt reich zu beschenken. Wir haben bereits 10kg Zwetschgen zu "Hoink" verarbeitet. Und alle Nicht-Hessen: Bitte was?
Quetsche-Hoink, Zwetschgen-Honig, beziehungsweise Zwetschgenmus.
DAS sagt aber nun wirklich keiner.
Für meine kleinen Tartelettes benötigt ihr heute auch "Hoink". Wie ihr den ganz einfach selbst zubereiten könnt, habe ich euch bereits 2014 gezeigt. Schaut mal [hier].

Bei meinen Großeltern waren übrigens Mengen von bis zu 50kg Zwetschgen pro Einkochen nicht unüblich. Ein schöner Scherz zum Thema geht so:
Die Omma is beim Hoinkkoche in de Kessel gefalle und wie se de Oppa am nächste Moije gefonne hoat, hoat er gesacht: "Schad um die schiene Quetsche!"
In diesem Sinne: eine schöne Zwetschgen-Saison 2016 und viel Spaß beim Einkochen, backen, naschen und futtern.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Krümeltorte mit Rhabarber

23. April 2016

Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder einen Klassiker für euch. Einen Kuchen, den es, seit ich denken kann, regelmäßig im Hause Soulfood gibt: die Krümeltorte.
Die irreführende Bezeichnung Torte, trägt dieser... Kuchen meiner bescheidenen Meinung nach völlig zu Recht. Immerhin besteht dieser... Kuchen, aus drei Schichten und mit frischer Sahne darauf sind es sogar 4. Damit hätten wir das geklärt - wehe es beschwert sich jemand!
Ihr merkt schon, ich liebe die Krümeltorte und lasse nicht zu, dass man sie als einfachen Streuselkuchen degradiert. Leser der ersten Stunde erinnern sich vielleicht sogar daran, dass ich das Originalrezept 2014 bereits verblogt habe [KLICK].
Die Krümeltorte wird klassisch mit Apfelmus gefüllt, und schmeckt mit jedem Tag ihres Daseins ein wenig besser. Je länger man es schafft, dieser Köstlichkeit zu widerstehen, desto einzigartiger ihr Geschmack. Ich schweife ab.
Da gerade der Rhabarber in unserem Garten wächst, habe ich am letzten Wochenende spontan entschieden, einen Versuch zu wagen und zwei meiner Lieblingskuchen zu kreuzen. Krümeltorte trifft feinen Rhabarberkuchen - Süße Streusel meets saures Mus.
Das Ergebnis war sehr, sehr lecker und ihr müsst das Rezept bitte unbedingt ausprobieren. Am besten gleich heute. Holt euch frischen Rhabarber und los geht's.

Krümelkuchen von Jankes Soulfood

Eine kulinarische Entdeckungsreise in die Schweiz

25. März 2016

Ihr Lieben, heute nehme ich euch mit in die wunderschöne Schweiz, denn die "Kulinarische Entdeckungsreise" macht Halt in der Soulfood-Küche. Sarah von "Das Knusperstübchen" hat erneut die Organisation übernommen und so bloggen wir uns seit Februar 2016 um die Welt.
Im vergangenen Jahr ging es für meine Soulfood-Reisegruppe nach England, wo es eine herzhafte und eine süße Pie gab. Dieses Jahr fiel mir die Entscheidung nicht ganz so leicht.
Zuerst wollte ich etwas über Ungarn schreiben, da ich die ungarische, meist sehr bodenständige Küche sehr mag. Leider kam ich weder beim Schreiben, noch bei der Rezeptwahl entscheidend voran und so habe ich wirklich in allerletzer Minute den Reisebus Richtung Schweiz umgelenkt.
Wir müssen auch nicht weit fahren, denn wir starten von Frankreich aus, wo wir am letzten Freitag mit Kevin von "Law of baking" waren. Es gab köstliche "Millefeuille de crème-pâtissière au chocolat" die ihr euch unbedingt anschauen solltet. 

Eine kulinarische Entdeckungsreise

Mein letzter Besuch in der Schweiz ist leider viel zu lange her. Damals war ich ganz im Süden, im wunderschönen Tessin am Lago Maggiore. Das Wetter war traumhaft und die Mischung aus Bergen, Wasser und mediterranen Pflanzen hat mich begeistert. Auch der Zwischenstopp in Luzern am Vierwaldstättersee hat mir gut gefallen.
Absolutes Highlight war jedoch ein Tag im Verzascatal. Leider habe ich meine Fotos nicht gefunden, aber dieses wildromantische Tal mit azurblauem Wasser, unzähligen Wasserfällen, das Flußbett mit riesigen Steinformationen, uralte Dörfer, Brücken und Brunnen - davon habe ich noch lange geträumt, sag ich euch. 

Die Schweizer Küche empfinde ich als herrlich vielseitig mit ihren Einflüssen aus Italien, Frankreich und Deutschland. Besonders gerne mag ich auch hier die traditionellen Gerichte wie Älplermagronen, Käsewähe,  Polenta, Chässuppe, Züricher Geschnetzeltes, Rüeblitorte und natürlich Rösti.
Nun haben wir heute Karfreitag und ich dachte, es wäre schön, euch ein typisches Schweizer Ostergericht vorzustellen. Wie in Deutschland, wird an Karfreitag in vielen Familien Fisch gegessen. Deshalb habe ich mich für etwas Süßes entschieden und Schweizer Osterchüechli gebacken. 
Meine lieben Schweizer Foodblogger-Kollegen dürfen sich heute also ganz Zuhause fühlen und am Ende des Beitrages gerne aktiv werden.
Rezepturen für diesen Osterkuchen gibt es wie Sand am Meer. Je nach Kanton und Familie variieren die Zutaten, doch ich konnte ein einheitliches Gerüst erkennen. Dieses besteht aus Mürbeteig und einer Füllung aus Grieß- oder Reisbrei. Weitere Zutaten sind Trockenfrüchte wie Rosinen oder Aprikosen, gemahlene Mandeln, Quark und Zitronensaft. 
Hier kommt nun meine Interpretation und ich hoffe, sie wird dem Original gerecht:

Eine kulinarische EntdeckungsreiseZutaten für 4-6 Chüechli:
  • 200g Mehl
  • 100g kalte Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronen- oder Orangenabrieb 
  • etwas Fett für die Form
  • 2-3 EL Aprikosenkonfitüre
  • 1 TL Butter
  • 400ml Milch
  • 80g Milchreis (Rundkorn)
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz 
  • 50g getrocknete Aprikosen
  • 2 Eigelbe
  • 2 Eiweiß
  • 2 EL Kokosflocken
  • Puderzucker

Verarbeitet Mehl, Butter, Zucker, Ei, Zitronenabrieb und Salz zu einem homogenen Teig. Ich habe ihn anschließend auf 5 Tartelette-Förmchen* verteilt, ihr könnt aber auch einen großen Kuchen daraus backen. Fettet eure Formen mit etwas Butter ein und verteilt den Mürbeteig so, dass ein hoher Rand entsteht. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und 30 Minuten kaltstellen.

Inzwischen könnt ihr die Füllung zubereiten. Gebt etwas Butter in einen Topf und erhitzt die Milch darin. Sobald sie kocht, rührt den Reis zusammen mit Zucker und Salz ein. 25-30 Minuten bei mittlerer Hitze quellen lassen und dabei regelmäßig umrühren.
Kokosflocken in einer kleinen Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Aprikosen in kleine Würfel schneiden. Eigelb verquirlen, Eiweiß zu Schnee schlagen.
Wenn der Reis gegart ist, nehmt den Topf vom Herd und rührt die Aprikosenstücke und Kokosflocken unter. Das Eigelb in einem dünnen Strahl untermischen, zuletzt vorsichtig den Eischnee unterheben.

Mürbeteig dünn mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und die Reismischung darauf verteilen.
Die kleinen Chüechli habe ich im vorgeheizten Ofen bei 200°C Heißluft für 15 Minuten gebacken. Bei einem großen Kuchen verlängert sich die Backzeit.

Eine kulinarische Entdeckungsreise

Und nun rufe ich zum großen Schweizer Osterchüechli und Osterflädli Treffen auf. Kommt ihr aus der Schweiz und habt ein traditionelles Osterkuchen-Rezept verbloggt? Dann verlinkt es gerne in den Kommentaren und ich ergänze es samt Foto im Beitrag. Gerne könnt ihr mir auch ein Foto per Email an jankessoulfood@web.de schicken. Mal schauen, wieviele Varianten wir zusammen bekommen :-)
Euch allen ein schönes Osterwochenende mit euren Lieben. Die Soulfood-Küche macht einige Tage Urlaub und meldet sich am 03. April mit neuen Rezepten wieder.
Bis dahin halte ich euch bei Instagram auf dem Laufenden und lege euch natürlich die weiteren kulinarischen Destinationen ans Herz. Ich übergebe die Reiseleitung nun an Katha kocht, die mit euch auf die Seychellen fliegt. Ganz viel Spaß und Liebe Grüße - eure Janke

Oder wie man in der Schweiz sagen würde Liebi Grüess und en guete ♥

https://www.facebook.com/KulinarischeEntdeckungsreise/






Möhren-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl

17. März 2016

Ihr Lieben, heute gibt es etwas zu feiern. Unsere Foodblogger-Rettungstruppe wird 2 Jahre alt und ich freue mich sehr, dass es diesen verrückten Haufen, internationaler Blogger nun schon so lange gibt. Uns alle unter einen Hut zu bekommen, ist mitunter gar nicht einfach, aber auf das heutige Thema hatten wir uns schnell geeinigt. Es gibt Geburtstagskuchen oder besser gesagt "wir gugeln" und präsentieren euch 35 große, kleine, süße, herzhafte Gugelhupfe, Napfkuchen und Bundtcakes. Wie immer backen wir ohne künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Fertigkrams. Die Links zu allen Gugelhupfen findet ihr am Ende des Beitrages. Außerdem stellen wir euch die einzelnen Rezepte auch auf unserer neuen Facebook-Seite vor und auf Instagram findet ihr uns unter dem Hashtag #wirrettenwaszurettenist.

Zuerst wollte ich einen klassischen Hefegugel machen, dann habe ich mit einem Schoko-Pistazien-Gugel geliebäugelt um mich in aller letzter Minute für einen Rüblikuchen zu entscheiden. Auch diesen gibt es inzwischen fix und fertig in Plastik oder als Backmischung zu kaufen. Bäh! Wollen wir nicht - brauchen wir nicht: frisch und selbstgemacht schmeckt viel besser. Für meinen Geburtstagsgugelhupf hat mir die Soulfood-Mam ein ganz besonderes Schätzchen aus dem Keller gefischt: eine uralte, gusseiserne Form meiner Urgroßoma. Herrlich - auch wenn ich beinahe einen Helfer brauchte, um die mit Teig gefüllte Form in den Ofen zu hieven. Mann, war die schwer! 
Der Möhren-Gugel ist allerdings wunderbar, gleichmäßig gebacken und ließ sich problemlos stürzen. Hier kommt das Rezept für euch:

Jankes Soulfood

Hätt' ich dich heut' erwartet...

10. März 2016

..hätt' ich Kuchen da - Kuchen da, mit Musik und Trara... aber Moment, ich habe ja Kuchen da. Puh, Glück gehabt. Manchmal lohnt es sich besonders, ein Rezept in der Warteschlange zu haben und diese kleinen Latte-Macchiato-Schnitten warten schon sehr lange auf ihren großen Moment.

Heute ist der perfekte Tag, denn ich bin zu Besuch im Kleinen Kuriositätenladen und darf meinen Blog dort vorstellen. Ganz schön aufregend. Hätte mir das vor 2 Jahren jemand prophezeit, hätte ich herzlich gelacht. Meine Rezepte und ich im Kuriositätenladen... 
Tatsächlich war Steph eine der ersten, die mich unter ihre Fittiche genommen hat, nachdem ich meinen kleinen Blog hier relativ spontan auf das Internet losgelassen habe.
Sie hatte mich ratzfatz in einigen Communities untergebracht, wo ich auf viele Gleichgesinnte traf. Ich erinnere mich noch so gut an einen Abend, an dem ich mit mir völlig fremden Menschen gechattet und mich köstlich amüsiert habe. Worum es ging, weiß ich nicht mehr, aber ich habe Tränen gelacht. Schuld daran waren unter anderem Steph, Sibel von Insane in the kitchen und Melli von der Kleinen Chaosküche.
Es ist spannend sich auf diese Art und Weise "kennenzulernen". Einige dieser virtuellen Freundschaften haben es bereits ins reale Leben geschafft und so fährt man schon mal zu einem Blind Date nach Worms, sitzt dort am Rhein und quatscht bei gutem Essen über Gott und die Welt. Oder man packt ein Köfferchen und fährt nach Hamburg, um dort an einem kalten Wintertag mit bestem, heißen Hoppelpoppel begrüßt zu werden.

Bei mir gibt es heute zur Begrüßung also Kuchen, denn vielleicht schaut ja der ein oder ander Leser von Steph bei uns Soulfoodies vorbei. Immer rein in die gute Stube, ihr seid herzlich willkommen. Nehmt euch ein Schnittchen und schaut euch in aller Ruhe um.

Latte-Macchiato-Schnitten mit einem Hauch Orange

Kaffeeschnitten Jankes*Soulfood

Gedankenfutter und ein Leopardenbrot

20. Februar 2016

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Laut Statistik eines großen Online-Shops bin ich ein sehr durchschnittlicher Mensch. Ich mag, was viele mögen, das zeigen mir meine "individuellen" Kaufempfehlungen.
Tatsächlich bin ich kein Mensch der Extreme liebt. Der Winter ist mir meistens zu kalt, der Sommer zu heiß. Heavy Metall ist mir zu laut, ein Harfenkonzert zu leise. Die Großstadt ist mir oft zu voll, in der Waldhütte bin ich allerdings einsam.
Aber ansonsten? Ich schreie nicht "hier bin ich", halte allerdings auch nicht den Mund, wenn es etwas zu sagen gibt. Hier auf dem Blog gibt es weder Sterneküche, noch Fertigfutter und im Grunde fühle ich mich ganz wohl in dieser Mitte.
Aber ist das nicht ein bisschen... langweilig? Unauffällig? 
Nicht Pfeffer, nicht Salz zu sein - nicht Cola oder Fanta, sondern... der Mezzo-Mix?
Nicht die Alpen oder das Meer, sondern das seenreiche Mittelgebirge?
Weder XXL-Burger noch Size Zero Häppchen?

Nein, langweilig ist es nie. Manchmal ist es sogar ziemlich anstrengend in der Mitte von allem zu sein. Oft bedeutet das nämlich zu VerMITTEln. Zwei Extreme zu einen. Zwischen zwei Meinungen zu stehen. Den einen UND den anderen zu verstehen, die graue Schicht zwischen schwarz und weiß zu sein. Hin- und hergerissen zwischen hop oder top. Zwischen "das kannst du jetzt echt nicht machen" und "wäre das 'ne tolle Sache".

Wieso erzähle ich euch das alles? Weil ich in letzter Zeit zwischen vielen Stühlen gestanden habe und ich mich dringend setzen muss. Gerne in die Mitte. Mit einer eigenen Meinung und genug Selbstbewusstsein, nehme ich jetzt meinen eigenen Stuhl und schaue von dort aus nach links und rechts. Diese Schnittmenge ist nämlich herrlich bunt und engt die Seele weniger ein als stur in eine Richtung zu denken.
Das mal als kleine Ermutigung an alle da draußen, die mit ihrer "Massentauglichkeit" unzufrieden sind. Wir sind völlig in Ordnung so ♥

Passend zu diesen wilden und bunten Gedanken gibt es jetzt ein Rezept für euch, das ich vor einigen Tagen im Internet entdeckt habe und unbedingt ausprobieren wollte. Es ist überhaupt nicht schwer, sieht super aus und schmeckt herrlich fluffig.

Leoprint Brot Jankes Soulfood

Mach doch mal... Crumpets

10. Februar 2016

Ihr Lieben, wie letzte Woche angekündigt, gibt es heute bereits den nächsten "Mach-doch-mal-Mittwoch", da ich einen eurer Wünsche direkt erfüllen konnte.
Meine Leserin Jennifer hatte sich "etwas typisch Englisches" gewünscht, da sie als Au Pair in London war und die englische Küche, zurück in Deutschland, sehr vermisst.
Zufällig war ich seit Tagen auf der Suche nach einem Rezept für etwas, das ich bisher nur in England und Schottland gegessen habe. Man isst es dort zum Frühstück oder Tea und ich hatte, bis vor wenigen Tagen, keine Ahnung mehr, wie es heißt.
Es handelt sich um kleine, runde Fladen, die außen knusprig, innen eher schwammig und von vielen kleinen Löchern durchzogen sind. Man erwärmt sie vor dem Essen im Toaster, sodass der Belag in Form von Butter oder Marmelade in diese Mulden hinein läuft.
Je mehr ich darüber nachdachte und suchte, desto größer wurde meine Lust auf genau diese... Dinger!!
Als großer Fan der Internet-Recherche, war ich mir sicher, dass ich in den Weiten des Webs ganz schnell fündig werden würde. Was habe ich nicht alles eingegeben: Englisches Frühstück, typisch englisches Frühstück, breakfast, Zutatenliste für englisches Frühstück, schottisches Frühstück, englische toasties, runde toasties, hefeteig england, und, und, und...
Das Internet bot mir Pancakes an, "English muffins", herzhafte Scones, "hashbrowns" aus Kartoffeln und viele andere Leckereien, aber nicht diese ganz speziellen... Dinger, die ich suchte.
Ich war kurz davor aufzugeben, da tippte ich etwas mit "Brotsorten" und "britisch" in die Suchmaschine, scrollte durch die Bilder und... da war es plötzlich! 
Was ich so verzweifelt gesucht hatte, waren "crumpets" ♥
Direkt am nächsten Tag wurde das erste Rezept ausprobiert und was soll ich sagen? Ich war im "english breakfast heaven". Sie schmeckten genau so, wie ich sie in Erinnerung hatte und nun  hoffe ich natürlich, dass Jennifer vielleicht auch ein Crumpets-Fan ist. An alle anderen, die sie noch nicht kennen, ergeht hiermit eine dringende Nachbackempfehlung.

englische Brotfladen

"Ich liebe es, wenn ein Käsekuchen gelingt!"

16. Januar 2016

Zugegeben, diesen Spruch habe ich dem Fernsehhelden meiner Kindheit John "Hannibal" Smith frei nachempfunden. Dieser liebte es nämlich, 'wenn ein Plan funktioniert.' Im Intro der Serie heißt es: "Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, suchen Sie doch das A-Team!"
Ja, so ein A-Team bräuchte ich in der Küche auch manchmal. Der starke B.A. dürfte mir den Teig weich kneten oder die Schnitzel flach schlagen. Der fantasievolle Murdock würde mir mit dem Hubschrauber schnell noch fehlende Zutaten besorgen. Der smarte Face dürfte mich unterhalten und Hannibal hätte immer eine Lösung, falls mal etwas nicht gelingt.
Käsekuchen zum Beispiel. Einer der liebsten Käsekuchen meiner Soulfood-Verwandtschaft, ist ein New York Cheesecake mit Himbeertopping. Unglaublich lecker, aber ich habe ihn noch nie ohne Riss in der Mitte hinbekommen, weshalb er mittlerweile offiziell in "Canyon-Cake" umgetauft wurde *lach. Das Käsekuchenrezept meiner Oma [klick] ist da gelingsicherer, jedoch sinkt mir dieser oftmals ein nach dem Backen.
Das Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, steht weiter unten ganz geordnet und für euch alle hoffentlich nachvollziehbar. Die Entstehung war allerdings... sagen wir abenteuerlich. Ich hatte irgendwie einen Chaostag in der Küche und kein A-Team, das helfend einsprang. Dass am Ende ein Kuchen aus dem Ofen kam, den ich großartig finde, grenzt an ein kleines Wunder. Er schmeckt herrlich frisch und bringt definitiv Farbe auf die Kaffeetafel.

Blutorangen-Käsekuchen

Behutsame Saisoneröffnung mit Gingerbread

22. November 2015

Heute Nacht sind die Temperaturen bei uns in Mittelhessen zum ersten Mal in diesem November unter die 0°C-Marke gefallen. So wie sich das für einen ordentlichen November eben gehört. Die Höchstmarke von 18°C fand ich schon sehr befremdlich, schließlich sind es nur noch... Moment... nur noch 32 Tage bis Weihnachten. Etwas mehr als ein Monat.
Und ihr denkt jetzt gerade: "Ernsthaft? - Sie redet mit uns gerade über's Wetter!?". Ja, das mache ich. Denn jetzt haben wir endlich eine Außentemperatur erreicht, bei der ich Lust auf Plätzchen, Lebkuchen, Spekulatius, Mandarinchen, Marzipan und Glühwein bekomme.
Und während mich gerade das erste Vögelchen vor dem Fenster besucht und sich einen Sonnenblumenkern schnappt, eröffne ich heute ganz offiziell und sehr behutsam die soulfood'sche Adventsbäckerei.
Es gibt auch noch keine Förmchen, Sterne und Zuckerschriften, sondern lediglich ein wundervoll würziges Gingerbread nach einem Rezept von Cynthia Barcomi. Für den süßen Zahn habe ich noch etwas Schokolade ergänzt. Nächsten Sonntag wird es dann allerdings ernst, ihr Lieben. Zum ersten Advent werde ich euch ordentlich Weihnachtsstimmung um die Ohren hauen *lach.


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