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Krümeltorte mit Rhabarber

23. April 2016

Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder einen Klassiker für euch. Einen Kuchen, den es, seit ich denken kann, regelmäßig im Hause Soulfood gibt: die Krümeltorte.
Die irreführende Bezeichnung Torte, trägt dieser... Kuchen meiner bescheidenen Meinung nach völlig zu Recht. Immerhin besteht dieser... Kuchen, aus drei Schichten und mit frischer Sahne darauf sind es sogar 4. Damit hätten wir das geklärt - wehe es beschwert sich jemand!
Ihr merkt schon, ich liebe die Krümeltorte und lasse nicht zu, dass man sie als einfachen Streuselkuchen degradiert. Leser der ersten Stunde erinnern sich vielleicht sogar daran, dass ich das Originalrezept 2014 bereits verblogt habe [KLICK].
Die Krümeltorte wird klassisch mit Apfelmus gefüllt, und schmeckt mit jedem Tag ihres Daseins ein wenig besser. Je länger man es schafft, dieser Köstlichkeit zu widerstehen, desto einzigartiger ihr Geschmack. Ich schweife ab.
Da gerade der Rhabarber in unserem Garten wächst, habe ich am letzten Wochenende spontan entschieden, einen Versuch zu wagen und zwei meiner Lieblingskuchen zu kreuzen. Krümeltorte trifft feinen Rhabarberkuchen - Süße Streusel meets saures Mus.
Das Ergebnis war sehr, sehr lecker und ihr müsst das Rezept bitte unbedingt ausprobieren. Am besten gleich heute. Holt euch frischen Rhabarber und los geht's.

Krümelkuchen von Jankes Soulfood

Feine Leberknödel auf Apfel-Zwiebel-Kompott

20. Oktober 2015

Ihr Lieben, auch heute gibt es ein Abend-Posting von mir, da ich erneut auf den letzten Drücker an einem Event teilnehme, das mir sehr am Herzen liegt.
Von Claudia und ihrem wundervollen Blog "Geschmeidige Köstlichkeiten" habe ich euch schon im letzten Jahr berichtet. Damals hatte ich Claudia gerade erst in der virtuellen Welt kennengelernt und an ihrem Blogevent "Smooth Food" teilgenommen.
Aber was genau sind geschmeidige Köstlichkeiten? Der Begriff steht für leckere, leicht zu essende Gerichte, die in erster Linie für Menschen mit Kau- und Schluckstörungen gedacht sind. Barrierefreies Essen sozusagen. Dass das nicht nur viele ältere Menschen brauchen, sondern für jeden von uns wichtig sein oder werden kann, dafür leistet Claudia großartige Öffentlichkeitsarbeit. 

Jeder von uns hatte wahrscheinlich schon einmal Hals- oder Zahnschmerzen, die das Aufnehmen von Nahrung sehr mühsam gemacht haben. Wenn man sich dann mehrere Tage von Suppen und Flüssigspeisen ernähren muss, geht einem das schnell auf die Nerven. 
Für Menschen mit Kau- und Schluckstörungen ist diese Problematik Alltag. 
Hier gilt es, Alternativen zu finden, die nicht einfach "nur" ernähren, sondern die auch schmecken und köstlich aussehen. Gerichte, die man gerne isst und welche man als Essen wahrnimmt.
Auf Claudias Blog findet ihr diese Gerichte, die selbstverständlich auch Menschen ohne Einschränkungen beim Kauen und Schlucken, das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Für ihr Engagement hat Claudia gerade (mehr als verdient) den Sonderpreis des Food Blog Awards abgeräumt. Ein weiterer, zukunftsweisender Schritt und mehr Aufmerksamkeit für ihr wichtiges Thema.

Und wäre das allein nicht schon genug Grund zum Feiern, hatten die "Geschmeidigen Köstlichkeiten" im September Geburtstag. Zu diesem Anlass rief Claudia zur "Geschmeidigen Geburtstagsparty" und mit diesem Beitrag nehme ich sehr gerne an ihrem virtuellen Tisch Platz.
Liebe Claudia, du weißt, wie sehr ich deine Arbeit schätze, deshalb an dieser Stelle nur eins: Happy Birthday zu drei Jahren "Geschmeidige Köstlichkeiten"!!!! Ich weiß, du machst genau SO weiter und hast noch viele wundervolle Ideen. Ich freue mich darauf ♥


Wir retten, was zu retten ist: Pudding

6. Mai 2015

Ihr Lieben, heute ist es wieder soweit: die Foodblogger-Rettungstruppe um Turbohausfrau Susi und die "giftigeblonde" Sina widmet sich einer Speise, die viel zu selten noch selbst hergestellt wird. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass es nicht die fixe Tüte sein muss (schon gar nicht die für Tasse und Mikrowelle) und auch nicht das Becher-Produkt aus dem Kühlregal. Heute retten wir den Pudding! Jawohl!

Hhhhhmmmm... was hatte ich mich darauf gefreut. Obwohl erstmal heftig diskutiert wurde. Angesprochen auf die Rettungsaktion und was genau diese bezwecken soll, habe ich kurzerhand erklärt: "Na uns geht es ums Selbermachen. Einen Pudding, so wie Oma ihn gemacht hat."
Oha!!! Da hatte ich etwas gesagt. Hätte ich doch noch ein Ur- vor die Oma gehängt..

'Damals in der Nachkriegszeit als die Puddingpulvertüten auf den Mark kamen, wären die Frauen froh gewesen. Wer da ein Tütchen kaufen konnte, wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, es doch lieber so richtig selbst zu machen. Da sei man glücklich gewesen, dass man nicht so viel Arbeit hatte.'
- Naja gut, nun leben wir ja im 21. Jahrhundert und wir wissen, dass es immer mehr Allergien und Unverträglichkeiten aufgrund der zahlreichen Fertigprodukte gibt.. das wusste Oma damals noch nicht.
Jahaaaa.... da gäbe es dann aber weitaus schlimmere Fertigprodukte als Pudding.
 - Stimmt, aber diesmal retten wir eben den Pudding! Der ist nämlich wirklich leicht selbst gemacht und vielleicht können wir jemanden für unsere Idee begeistern und derjenige merkt, wie lecker ein Pudding in der homemade Version schmeckt.
Leider kam ich mit meinem Gegenüber an diesem Abend auf keinen gemeinsamen Nenner, aber ich denke, ihr habt verstanden worum es uns geht.
Bis vor wenigen Monaten habe ich meinen Pudding auch noch oft mit einem Pülverchen angerührt. Seitdem ich blogge und vieles ausprobiere, weiß ich jedoch, wie einfach und lecker man Pudding selbst kochen kann.
Im Archiv gibt es bereits einen Schokoladenpudding von mir (klick) und einen Vanillepudding mit Rotweinpflaumen (klick). 

Heute habe ich mich deshalb für einen weiteren schlichten Klassiker entschieden und ihm eine saisonale Begleitung zur Seite gestellt:

Grießpudding mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott



Kleine Krümeltörtchen mit Apfelmus

13. September 2014

Aus dem ersten Apfelmus des Jahres, machen wir oft einen Kuchen namens Krümeltorte. Normalerweise reichen die Zutaten für eine 26er Springform, aber heute habe ich einmal kleine Küchlein in Servierringen daraus gemacht. Das Ergebnis sieht, wie ich finde, sehr niedlich aus :) Da wir auch noch frisches Pflaumenmus hatten, habe ich einige Kuchen zusätzlich damit befüllt. 

Jankes*Soulfood

Zutaten:
  • 200g weiche Butter
  • 180g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker oder etwas geriebene Vanille
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 500g Weizenmehl (oder 250g Weizen- + 250g Dinkelmehl)
  • 1 Pck. Backpulver
  • ca. 500g Apelmus
  • 1 TL Zimt
  • Rosinen nach Belieben
  • 50g Weckmehl
  • etwas Butter zum Einfetten der Form

Butter mit dem Handmixer schaumig aufschlagen, nacheinander Zucker, Vanille, Ei und Salz unterrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und die Hälfte löffelweise unterrühren, den Rest in einem Rutsch dazu geben und mit den Händen oder zwei Gabeln unterheben, bis ein krümeliger Teig entsteht.

Jankes*SoulfoodApfelmus mit Zimt und Rosinen vermischen.

Den Boden einer 26er Springform einfetten (Rand frei lassen) und die Hälfte des Teiges hinein- und am Rand etwas hochdrücken. Mit Weckmehl bestreuen und die Apfelmusmischung darauf verteilen. 
Die zweite Hälfte des Teiges wird in Form von Streuseln auf dem Apfelmus verteilt.

Kuchen im vorgeheizten Backofen auf 175°C ca. 45 Minuten backen.

Meine kleinen Küchlein habe ich in Servierringen gemacht, die ich auf einer Backfolie verteilt habe. Der Boden muss dabei nicht eingefettet werden.
Die Minis brauchen nur ca. 40 Minuten und in den letzten 10 Minuten habe ich den Ofen auf 160°C zurück gedreht, damit die Streusel nicht dunkel wurden.


Jankes*Soulfood


Zu meinem Krümeltörtchen gönne ich mir jetzt eine frische Tasse Kasse.
Diese Woche bin ich nämlich im Internet auf Beata und Chris gestoßen, die in Hamburg eine Biokaffee-Manufaktur namens "Life is you" betreiben.
Das Besondere an ihrem Kaffee ist neben der frischen Bioqualität und ökologisch fairem Handel, die Verkaufsform. "Life is you"-Kaffee gibt es im Beutel, den sogenannten "Coffeebags" mit integriertem Filter. So kann man sich ganz einfach eine Tasse frisch gebrühten Kaffee zubereiten und genießen.

Sobald man den Beutel aufreißt, strömt einem herrlich frischer und kräftiger Kaffeeduft in die Nase. Das Aufbrühen gelingt ganz einfach und der Geschmack ist wirklich köstlich! Kein Vergleich zu Pads und Kapseln und ideal zum Mitnehmen!

Die kleine Kaffeezeremonie, die beim Aufbrühen entsteht, entschleunigt für einen Moment den Alltag und sorgt für einen echten Genussmoment.
Bestimmt ist der Coffebag nichts für große Kaffeetafeln oder Menschen, die 5-10 Tassen am Tag brauchen.
Aber alle, die sich 1x am Tag mit einer wirklich gute Tasse Kaffee verwöhnen möchten, sind bei "Life is you" richtig.
Und weil ich jetzt nicht nur quatschen mag, gibt es für einen von euch lieben Lesern hier und auf Facebook ein "Life is you"-Probierpaket zu gewinnen.

Dazu müsst ihr mir einfach (bis Montag, 15.09.14 um 18:00Uhr) in einem Kommentar verraten, warum genau DU dieses Geschenk brauchst. Viel Glück :)

Einkoch-Special: Pflaumenmus

8. September 2014

Heute geht es weiter mit einer neuen Anleitung zum Einkochen. Diesmal gibt es Pflaumenmus, oder wie wir bei uns sagen "Quetschehoink" (Zwetschgen-Honig).

Genau wie das Apfelmus begleitet mich diese Leckerei schon mein ganzes Leben und weckt viele Erinnerungen. Somit ist der Soulfood-Faktor definitiv erfüllt ♥
Während sich meine Erinnerungen eher aufs Essen und Genießen beschränken, wusste mein Paps noch zu erzählen, dass meine Großeltern bis zu 50kg Zwetschgen in einem riesigen Waschkessel mit Kohlefeuerung verarbeitet haben. Teilweise mussten sich Frauen, die zu klein geraten waren, auf einen Holzschemel stellen, damit sie im Kessel rühren konnten - hex hex..

Zwetschenmus

Zutaten für ca. 12-15 Gläschen:
  • 6 kg entkernte Zwetschen
  • 1 kg Einmachzucker
  • etwas Margarine

Für diese Menge braucht ihr einen großen Bräter, der allerdings noch in den Backofen passen muss!
Den Boden mit Margarine einfetten und dann mit den Zwetschen beginnend und mit Zucker abschließend alle Zutaten einschichten. 

Auf dem Herd bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und den Backofen auf 150°C vorheizen. Sobald es im Bräter brodelt, geht es zugedeckt für mindestens 2 Stunden in den Ofen.

Danach ohne Deckel weiter einreduzieren lassen, bis das Mus schön zähflüssig ist. Das kann bis zu 3 Stunden dauern und braucht Geduld :)

Anschließend die einreduzierte Masse mit dem Pürierstab fein pürieren und falls das Mus dann wieder etwas flüssiger ist, nochmal unter Rühren auf dem Herd einreduzieren.

Um das fertige Mus haltbar zu machen, wird es in heiß ausgewaschene Twist-off oder Weck-Gläser gefüllt und bei 90°C 20 Minuten lang in den Einkochautomaten gestellt.
Falls ihr keinen Automaten besitzt, schaut mal hier. Beim Apfelmusrezept steht die Anleitung für das Einkochen im Backofen.

Mir schmeckt der "Hoink" übrigens am besten auf einer Scheibe Bauernbrot mit Frischkäse oder Quark.... ♥

Zwetschenmus


Einkoch-Special: Apfelmus

6. September 2014

Der September ist ein weiterer Erntemonat und belohnt unsere Gartenpflege mit reichlich Obst und Gemüse.
Im Hause Soulfood wird noch viel eingekocht, sodass wir im Winter nur in den Keller gehen müssen um uns ein bisschen Sommer in die Küche zu holen.
In den nächsten Tagen möchte ich euch zeigen, wie einfach es ist, Obst und Gemüse einzukochen. Es wird Zwetschenmus, Ajvar, Tomatenmark, Essiggurken und einiges mehr geben. Den Anfang mache ich heute mit Apfelmus, das wir Dank eines Obstspaliers in rauen Mengen herstellen können. Die Soulfood-Familie liiiiiiebt Apfelmus. Wir essen es zu vielen Gerichten, die ich euch jetzt nicht alle aufzählen mag, weil ihr dann bestimmt laut "ihhhhh!!!" schreit. Nur soviel: Apfelmus und Bratensoße - für mich eine absolut gelungene Mischung 😋

Apfelmus selbermachen

Zutaten:
  • 10kg Fallobst ODER
  • 5kg gepflückte Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • "Flotte Lotte" (Passiermühle*)

Da wir unser Apfelmus ohne Zucker lieben, benötigt es aromatische Äpfel, wie zum Beispiel James Grieve, Ingrid-Marie, Jonagold oder Cox Orange.

Wir haben in der vergangenen Woche 10kg Fallobst aufgelesen, die faulen Stellen und das Kerngehäuse großzügig heraus geschnitten und die Stücke in eine große Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft gegeben.
Unsere Äpfel werden NICHT geschält, so wird das Mus schön goldgelb.
- Falls ihr jedoch keine Flotte Lotte habt, solltet ihr die Schale entfernen.

Wenn alle Äpfel verarbeitet sind, Wasser abgießen und die Stücke in einen großen Topf geben. Damit die Äpfel nicht anbrennen, füllen wir eine Tasse Wasser hinzu.
Auf mittlerer Hitze solange köcheln, bis die Äpfel mit einer Gabel zerdrückt werden können.

Das entstanden Kompott samt Schale portionsweise durch die Flotte Lotte passieren. Wenn ihr die Schale entfernt habt, reicht es, das Kompott mit einem Pürierstab fein zu pürieren.
Da wir unser Apfelmus samtig fein lieben, pürieren wir es ebenfalls nachdem wir es durch die Flotte Lotte gedreht haben.

Das Mus wird dann in saubere Twist-Off-Gläser gefüllt und 20 Minuten bei 90° im Einkochautomat eingeweckt.
Wenn ihr keinen Automaten besitzt, könnt ihr alternativ eine Grillpfanne mit Wasser befüllen, die Gläser hineinstellen und 20 Minuten im Backofen bei 150° einwecken. 
Anschließend weitere 30 Minuten im ausgeschalteten Ofen belassen, dann herausnehmen und abgedeckt auskühlen lassen. 

Selbstverständlich könnt ihr das Apfelmus auch frisch und warm genießen oder zum weiteren Verarbeiten (Kuchen, Nachtisch, etc.) uneingekocht ca. 5 Tage im Kühlschrank aufheben.

Für diese Rezepte aus dem Archiv könnt ihr das frische Apfelmus verwenden:

Apfelmus-Quark-Trifle
Kleine Krümelkuchen mit Apfelmus 
- Maustekakku - finnischer Gewürzkuchen  
- Hagrids Apfel-Kürbis-Marmelade
- Kartoffelpuffer mit Apfelmus
 


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