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Bunte Gemüse-Quiche

30. August 2018

Ihr Lieben, aktuell können wir auf dem Markt und an der Gemüsetheke aus dem Vollen schöpfen und viele regionale Gemüsesorten genießen. Dass man sich dabei manchmal kaum entscheiden kann, sieht man auch an unseren Rezepten zur August-Runde von "Saisonal schmeckt's besser". Anstatt sich mit einem oder zwei Gemüsen zu begnügen, haben viele Teilnehmer gleich mehrere Sorten verarbeitet. 
Und das sind unsere Hauptdarsteller: Aubergine, Zucchini, Tomate, Paprika, Gurke, Mais, Erbsen, Bohnen und Radicchio. 
Bei mir stand relativ früh fest, dass ich für unser Event auch eines meiner meist gehassten Gemüse verarbeiten will, die Aubergine. Während ich Zucchini liebe, kann ich mit der schwammigen, lila Diva überhaupt nichts anfangen. In einer Quiche schmeckt und schwabbelt sie glücklicherweise nicht vor, sondern sieht einfach hübsch aus. Zumindest das kann sie ja. Auch Erbsen und Mais, die ich einzeln eher meide, bekamen ihren großen Auftritt. Frisch gekauft und zubereitet ist das auch wirklich etwas anderes als das Zeug aus der Dose. Und so wurde meine Gemüse-Quiche herrlich bunt und lecker. Hier kommt das Rezept und weiter unten findet ihr, wie immer, alle Links zu den Beiträgen meiner lieben Blogger-Kollegen. Ganz viel Spaß beim Entdecken. 

Bunte Gemüse-Quiche von Jankes Soulfood

Rhabarber-Tarte und Hand Pies

9. Mai 2017

Aller guten Dinge sind drei. Oder wie meine Freundin sagen würde "Dreimal ist Bremer Recht". Unter diesem Motto habe ich in den vergangenen Tagen Kuchen gebacken. Besser gesagt: Rhabarber-Tarte(s).
Tarte Nummer 1 sah sehr hübsch aus. So hübsch, dass ich gar nicht abwarten konnte, sie zu fotografieren. Beim Umheben auf die Platte zerbrach sie entzwei und der warme Rhabarberpudding lief fröhlich in alle Richtungen. Geschmeckt hat sie trotzdem super, denn natürlich liegt so ein kaputter Kuchen nicht lange in meiner Küche herum.
Tarte Nummer 2 weigerte sich ebenfalls vehement dagegen, fotografiert zu werden. Der Teig war irgendwie platt und wollte gar nicht so schön aufgehen, wie bei Tarte Nummer 1. Konnte er auch nicht, denn ich hatte das Backpulver vergessen. Mist!
Also habe ich mich an einen letzten Versuch gewagt und kann euch nun das erprobte, optimierte Rezept präsentieren. Tadaaaahhh...

Rhabarberkuchen von Jankes Soulfood

Quiche mit Rosenkohl

20. November 2016

Herzlich Willkommen in der Soulfood-Küche - mein Name ist Janke und ich bin kohlsüchtig! Momentan fröne ich dem Kraut in all seiner Vielseitigkeit. In den vergangenen Tagen gab es Kohlrabi, Sauerkraut, Weiß- und Rotkohl in rauen Mengen und ich danke meinem Körper, dass er diese Liebe bedingungslos mit- und erträgt.

Beim Stöbern durch meine Rezepte stieß ich gestern auf einen Beitrag, den ich vor zwei Jahren zusammen mit meiner lieben Sia ausgetüftelt habe. Damals haben wir beide etwas zum Thema "Quiche" zubereitet und jeweils beim Anderen vorgestellt. Von Sia gab es bei mir eine köstliche Zwiebel-Birnenquiche und ich hatte eine Rosenkohl-Quiche gebacken.
Da ich diese Quiche unwahrscheinlich gerne backe und sie so wunderbar in den November passt, darf sie heute auch auf meinem Blog einziehen.


Tarte aux poires - Birnentarte mit Walnüssen

6. November 2016

Ihr Lieben, ich melde mich zurück aus einer kleinen Blogpause und kann gar nicht glauben, dass heute schon der 06. November ist und das Thermometer mit den Minusgraden liebäugelt. Brrrrhhh... eben gerade war doch noch herrlich bunter Herbst und nun scheint alles und jeder bereits auf Weihnachten hinzuarbeiten. Ich bin noch nicht soweit! Ich möchte das noch nicht. 
"Hörn'se mir uff mit Weihnachten!" und vorallem mit dieser Hektik. 
Wir entschleunigen jetzt einfach mal gemeinsam. Ganz wunderbar funktioniert das bei mir, wenn ich backe. Ohne Zeitdruck. Sich mal ganz intensiv mit den Zutaten beschäftigen, daran riechen, mit den Händen im Teig kneten und davon naschen - das kann sehr meditativ sein. Und wenn der Kuchen dann heiß aus dem Ofen kommt, gerne mal am Probierstück die Zunge verbrennen.

Diese kleinen, entspannten Zeitblasen sind so wichtig in unserer viel zu schnellen Welt. Und wenn ich euch noch einen Tipp geben darf: lasst beim Backen oder generell beim Entspannen den Fernseher und das Radio aus, packt die Tageszeitung weg und schafft euch eine kleine, heile Welt. Legt eine CD auf oder stöpselt den MP3-Player ein - weg mit all den schlechten Nachrichten und Katastrophen. Lasst uns einfach mal so tun, als wäre alles gut. Wenn wir dann schön entspannt und entstresst sind, tauchen wir wieder in den Alltag auf und vielleicht gehen wir dann alle etwas achtsamer miteinander um ♥

Birnen Tarte von Jankes Soulfood

Soulfood Tuesday mit einem Zwiebelkuchen von Münchner Küche

25. Oktober 2016

Ihr Lieben, die Wochen fliegen gerade nur so an mir vorbei und ich bin unwahrscheinlich froh, dass ich wundervolle Gastblogger gefunden habe, die hier die Stellung halten und euch mit köstlichen Rezepten versorgen. Ich kann euch nur immer wieder ans Herz legen, die Menschen hinter diesen Beiträgen auf ihren eigenen Blogs zu besuchen, ihre Seiten zu durchstöbern und einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Ihr werdet es nicht bereuen.
Heute habe ich, oder besser gesagt "wir" haben Besuch von der lieben Ines.
Ihr Blog Münchner Küche ist genauso alt wie meine Soulfood-Küche und uns verbinden bereits einige Synchronaktionen, bei denen wir regelmäßig gemeinsam backen, kochen und futtern.
Im Februar gab es beispielsweise einen sehr leckeren, italienischen Hackbraten von Ines [KLICK] und in der süßen Ecke der Müncher Küche findet sich eine saftige Engadiner Nusstorte, die ihr euch unbedingt anschauen solltet.
Hier und jetzt hat sich Ines allerdings einen besonderen Platz in meinem Herzen gesichert, denn sie hat Zwiebelkuchen im Gepäck *hach *schwärm.. für mich persönlich ein ultimatives Seelenfutter. Ines - leg los, schön, dass du heute mein Gast bist ♥


Zwetschgen-Tartelettes zum Kaffee

11. September 2016

Nun gab es hier exakt einen Monat lang herzhafte Rezepte.
Soll heißen: es ist höchste Zeit für Gebäck, beziehungsweise etwas für alle Süßmäuler und Kaffeklatsch-Freunde unter uns.
Meinen Nachmittagskaffee lasse ich mir selten nehmen. Während es unter der Woche dazu einen Keks gibt, darf es am Wochenende dann gerne ein Stück Kuchen sein. Im September ist das bevorzugterweise Zwetschgenkuchen. Unser Bäumchen hat im vergangenen Jahr eine Pause eingelegt, um uns 2016 doppelt reich zu beschenken. Wir haben bereits 10kg Zwetschgen zu "Hoink" verarbeitet. Und alle Nicht-Hessen: Bitte was?
Quetsche-Hoink, Zwetschgen-Honig, beziehungsweise Zwetschgenmus.
DAS sagt aber nun wirklich keiner.
Für meine kleinen Tartelettes benötigt ihr heute auch "Hoink". Wie ihr den ganz einfach selbst zubereiten könnt, habe ich euch bereits 2014 gezeigt. Schaut mal [hier].

Bei meinen Großeltern waren übrigens Mengen von bis zu 50kg Zwetschgen pro Einkochen nicht unüblich. Ein schöner Scherz zum Thema geht so:
Die Omma is beim Hoinkkoche in de Kessel gefalle und wie se de Oppa am nächste Moije gefonne hoat, hoat er gesacht: "Schad um die schiene Quetsche!"
In diesem Sinne: eine schöne Zwetschgen-Saison 2016 und viel Spaß beim Einkochen, backen, naschen und futtern.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Zucchini-Quiche

31. Juli 2016

Ihr Lieben, ich habe euch Zucchini-Rezepte versprochen und halte mein Wort. Tatsächlich bleibt mir auch gar nichts anderes übrig, denn die Zucchini stapeln sich gerade im Hause Soulfood. Es war vorauszusehen und zum Glück sind wir ihrer noch nicht überdrüssig geworden.
Heute habe ich euch eine wunderschöne Gemüsequiche mitgebracht. Das Auge isst hier definitiv mit, zumindest ging es mir so beim Verspeisen der bunten Zucchini-Rosen.
Beim Teig habe ich etwas experimentiert. Momentan versuche ich Eier einzusparen und auch wenn ich Mürbeteigrezepte ohne Ei kenne, empfinde ich diese oft als zu trocken oder bröselig.
Bei meiner Zucchini-Quiche habe ich das Ei im Teig einfach durch eine Portion Leinsamen ersetzt. In Verbindung mit Wasser quillt dieser ein wenig auf und gilt als zuverlässiger Eiersatz. Da ich Leinsamen gerne im Brot esse, konnte ich mir das gut vorstellen und war am Ende positiv überrascht. Die drei Eier in der Füllung habe ich auf zwei reduziert. Auf 4 Portionen aufgeteilt ergibt sich somit ein halbes Ei pro Esser. 
Wenn ihr noch andere, praxiserprobte Vorschläge habt, wie man Eier in herzhaften Teigen und Füllungen ersetzen kann, postet oder mailt mir gerne eure Erfahrungen.

Zucchini-Rosen-Quiche

Eine kulinarische Entdeckungsreise in die Schweiz

25. März 2016

Ihr Lieben, heute nehme ich euch mit in die wunderschöne Schweiz, denn die "Kulinarische Entdeckungsreise" macht Halt in der Soulfood-Küche. Sarah von "Das Knusperstübchen" hat erneut die Organisation übernommen und so bloggen wir uns seit Februar 2016 um die Welt.
Im vergangenen Jahr ging es für meine Soulfood-Reisegruppe nach England, wo es eine herzhafte und eine süße Pie gab. Dieses Jahr fiel mir die Entscheidung nicht ganz so leicht.
Zuerst wollte ich etwas über Ungarn schreiben, da ich die ungarische, meist sehr bodenständige Küche sehr mag. Leider kam ich weder beim Schreiben, noch bei der Rezeptwahl entscheidend voran und so habe ich wirklich in allerletzer Minute den Reisebus Richtung Schweiz umgelenkt.
Wir müssen auch nicht weit fahren, denn wir starten von Frankreich aus, wo wir am letzten Freitag mit Kevin von "Law of baking" waren. Es gab köstliche "Millefeuille de crème-pâtissière au chocolat" die ihr euch unbedingt anschauen solltet. 

Eine kulinarische Entdeckungsreise

Mein letzter Besuch in der Schweiz ist leider viel zu lange her. Damals war ich ganz im Süden, im wunderschönen Tessin am Lago Maggiore. Das Wetter war traumhaft und die Mischung aus Bergen, Wasser und mediterranen Pflanzen hat mich begeistert. Auch der Zwischenstopp in Luzern am Vierwaldstättersee hat mir gut gefallen.
Absolutes Highlight war jedoch ein Tag im Verzascatal. Leider habe ich meine Fotos nicht gefunden, aber dieses wildromantische Tal mit azurblauem Wasser, unzähligen Wasserfällen, das Flußbett mit riesigen Steinformationen, uralte Dörfer, Brücken und Brunnen - davon habe ich noch lange geträumt, sag ich euch. 

Die Schweizer Küche empfinde ich als herrlich vielseitig mit ihren Einflüssen aus Italien, Frankreich und Deutschland. Besonders gerne mag ich auch hier die traditionellen Gerichte wie Älplermagronen, Käsewähe,  Polenta, Chässuppe, Züricher Geschnetzeltes, Rüeblitorte und natürlich Rösti.
Nun haben wir heute Karfreitag und ich dachte, es wäre schön, euch ein typisches Schweizer Ostergericht vorzustellen. Wie in Deutschland, wird an Karfreitag in vielen Familien Fisch gegessen. Deshalb habe ich mich für etwas Süßes entschieden und Schweizer Osterchüechli gebacken. 
Meine lieben Schweizer Foodblogger-Kollegen dürfen sich heute also ganz Zuhause fühlen und am Ende des Beitrages gerne aktiv werden.
Rezepturen für diesen Osterkuchen gibt es wie Sand am Meer. Je nach Kanton und Familie variieren die Zutaten, doch ich konnte ein einheitliches Gerüst erkennen. Dieses besteht aus Mürbeteig und einer Füllung aus Grieß- oder Reisbrei. Weitere Zutaten sind Trockenfrüchte wie Rosinen oder Aprikosen, gemahlene Mandeln, Quark und Zitronensaft. 
Hier kommt nun meine Interpretation und ich hoffe, sie wird dem Original gerecht:

Eine kulinarische EntdeckungsreiseZutaten für 4-6 Chüechli:
  • 200g Mehl
  • 100g kalte Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zitronen- oder Orangenabrieb 
  • etwas Fett für die Form
  • 2-3 EL Aprikosenkonfitüre
  • 1 TL Butter
  • 400ml Milch
  • 80g Milchreis (Rundkorn)
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz 
  • 50g getrocknete Aprikosen
  • 2 Eigelbe
  • 2 Eiweiß
  • 2 EL Kokosflocken
  • Puderzucker

Verarbeitet Mehl, Butter, Zucker, Ei, Zitronenabrieb und Salz zu einem homogenen Teig. Ich habe ihn anschließend auf 5 Tartelette-Förmchen* verteilt, ihr könnt aber auch einen großen Kuchen daraus backen. Fettet eure Formen mit etwas Butter ein und verteilt den Mürbeteig so, dass ein hoher Rand entsteht. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und 30 Minuten kaltstellen.

Inzwischen könnt ihr die Füllung zubereiten. Gebt etwas Butter in einen Topf und erhitzt die Milch darin. Sobald sie kocht, rührt den Reis zusammen mit Zucker und Salz ein. 25-30 Minuten bei mittlerer Hitze quellen lassen und dabei regelmäßig umrühren.
Kokosflocken in einer kleinen Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Aprikosen in kleine Würfel schneiden. Eigelb verquirlen, Eiweiß zu Schnee schlagen.
Wenn der Reis gegart ist, nehmt den Topf vom Herd und rührt die Aprikosenstücke und Kokosflocken unter. Das Eigelb in einem dünnen Strahl untermischen, zuletzt vorsichtig den Eischnee unterheben.

Mürbeteig dünn mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und die Reismischung darauf verteilen.
Die kleinen Chüechli habe ich im vorgeheizten Ofen bei 200°C Heißluft für 15 Minuten gebacken. Bei einem großen Kuchen verlängert sich die Backzeit.

Eine kulinarische Entdeckungsreise

Und nun rufe ich zum großen Schweizer Osterchüechli und Osterflädli Treffen auf. Kommt ihr aus der Schweiz und habt ein traditionelles Osterkuchen-Rezept verbloggt? Dann verlinkt es gerne in den Kommentaren und ich ergänze es samt Foto im Beitrag. Gerne könnt ihr mir auch ein Foto per Email an jankessoulfood@web.de schicken. Mal schauen, wieviele Varianten wir zusammen bekommen :-)
Euch allen ein schönes Osterwochenende mit euren Lieben. Die Soulfood-Küche macht einige Tage Urlaub und meldet sich am 03. April mit neuen Rezepten wieder.
Bis dahin halte ich euch bei Instagram auf dem Laufenden und lege euch natürlich die weiteren kulinarischen Destinationen ans Herz. Ich übergebe die Reiseleitung nun an Katha kocht, die mit euch auf die Seychellen fliegt. Ganz viel Spaß und Liebe Grüße - eure Janke

Oder wie man in der Schweiz sagen würde Liebi Grüess und en guete ♥

https://www.facebook.com/KulinarischeEntdeckungsreise/






Käsekuchen-Blumen-Tartelettes

15. März 2015

Das einzige Mal, dass ich ein Projekt frühzeitig abgeschlossen habe war bei meiner Geburt. Da war ich nämlich 3 Wochen vor dem berechneten Termin "fertig". Nicht falsch verstehen, ich bin ein pünktlicher Mensch und wenn ich einen Termin habe, zu dem etwas fertig sein muss, dann ist es auch fertig. Wie meine Wohnung und ich dann allerdings aussehen, darüber hüllen wir das große Tuch des Schweigens.
Leider gehöre ich zu den "Kurz-vor-knapp-Menschen". Diese Spezies, die im letzten Moment zur Höchstform aufläuft. Diese Gehirne, die noch eine "suuuuuper Idee" haben, wenn eigentlich schon alles geplant ist und damit dann doch noch in Zeitdruck geraten.
So war das in der Schule, so war das im Studium, so ist es beim Geschenke kaufen, beim Backen und so ist es folglich auch beim Bloggen.
Mittlerweile habe ich ein Notizheft - bringt aber nichts!!
Der heutige Beitrag ist nämlich wieder ein Paradebeispiel für meine "Auf-den-letzten-Drücker-Mentalität.

Dabei hat doch die liebe Lixie von photolixieous ihren ersten Blog-Geburtstag und ich will UN-BE-DINGT mitfeiern. Ihr virtueller Sweet Table biegt sich schon, so viele Leckerein stehen inzwischen darauf. Deshalb habe ich etwas klitzekleines gebacken, das ich am letzten Tag der Party (HEUTE!!!) klammheimlich und pfeifend von der Seite zwischen die großartigen Torten und Teilchen schiebe und wenn jemand fragt, reiß ich die Augen auf und sage: "War was?!"


Käse-Spinat-Tartelettes

28. Januar 2015

Von der neuen LECKER Bakery habe ich auch ja bereits am Wochenende vorgeschwärmt - wir essen übrigens immer noch an der Schoko-Schaumkusstarte, die eigentlich Double-Chocolate-Cookie, Mousse-au-chocalat und Schokokuss in einem ist.. UFF!!! Deshalb wird es heute ein klitzekleinesbisschen leichter und definitiv herzhafter.

Die liebe Rebecca von "Rehlein backt" hat zum "großen Lecker-Bakery-Durchbacken" aufgerufen. Will heißen, dass wir mit vielen Bloggern und Lesern versuchen, die Rezepte der aktuellen Ausgabe von vorne bis hinten komplett nachbacken. Ich habe mir Seite 86 gesichert und deshalb gibt es heute ein leckeres Rezept für Käse-Spinat-Tartelettes.

Jankes*Soulfood

Nachgebacken: Schoko-Schaumkuss-Tarte

25. Januar 2015

Am Freitag haben viele kleine Backherzen im Einklang geschlagen, denn es gab die erste "LECKER Bakery" für dieses Jahr. Auch ich habe sie mir sofort geholt und mich von den vielen, leckeren Backideen inspirieren lassen. Ein Kuchen hat es mir dabei sofort angetan: Die Schoko-Schaumkuss-Tarte ♥

Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass ich nicht der große Tortenbäcker bin. Der Hugo-Cheesecake für Sarah (klick) war da schon eher eine Ausnahme. Ein wenig liegt es vielleicht daran, dass meine Mam keine Torten isst. Zumindest keine mit Sahne, oder Quark, oder Frischkäse, Mascarpone und allen anderen Milchprodukten. Marzipan mag sie auch nicht, genauso wenig Pudding. Buttercreme wird nur in seltenen Fällen "ausnahmsweise" akzeptiert.
Deshalb gab es in meiner Familie meistens Obst-, Hefe- und Rührkuchen. Torten wurden nur für Geburtstage gebacken. Ist auch gar nicht schlimm, aber es erklärt meinen Geschmack und wohl auch das Geschick in Sachen Kuchen.

Die Schoko-Schaumkuss-Tarte allerdings enthielt weder Milchprodukte, noch Marzipan, noch sonst etwas, über das die Soulfood-Mam die Nase rümpfen konnte. Und dann auch noch Schaumküsse.... meine Mam liiiiiebt Schaumküsse. HA!!! Die MUSSTE ich unbedingt und SOFORT backen. Ja gut, es ist eine Tarte und keine Torte.... EIN kleiner Buchstabe, darüber sehe ich jetzt ganz elegant hinweg *lach. Zumindest ist es kein Rührkuchen und auch nichts mit Obst.

Gesagt, getan, ich habe geknetet und gerührt und recht schnell vereinte sich eine klitzekleine, sehr fröhliche Gruppe Kalorien *hüstel.


Zutaten für den Boden:
  • 50g Zartbitterkuvertüre
  • 125g weiche Butter
  • 125g brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Backkakao
  • 200g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

Zutaten für die Füllung:
  • 200g Zartbitterkuvertüre
  • 200g Butter
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50g Mehl
  • 30 Mini-Schokoküsse (zartbitter)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Der Boden
50g der Kuvertüre grob hacken. Mit Mehl, Kakao und Backpulver mischen.
Butter mit Zucker und Salz schaumig aufschlagen. Dann die Mehlmischung dazu geben und mit den Händen einen krümeligen Teig kneten.
Springform (Ø 26cm) mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Gut andrücken und einen ca. 2,5cm hohen Rand bilden.
Im vorgeheizten Ofen auf 175°C Heißluft 15 Minuten backen und dann 30 Minuten auskühlen lassen.


Die Füllung
Keksboden der Schokoküsse vorsichtig abtrennen und anderweitig verwenden.
Schokoküsse auf dem vorgebackenen Boden verteilen.
Butter schmelzen, vom Herd nehmen und die Kuvertüre vollständig darin auflösen. Eier, Zucker und Salz mit Mixstäben schaumig rühren, die warme Schokobutter langsam dazu geben und zuletzt kurz das Mehl unterrühren. Masse gleichmäßig über und zwischen den Schokoküssen verteilen und glatt streichen. Erneut bei 175°C für ca. 15 Minuten backen.

Der Kuchen muss gut auskühlen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich Blockschokolade anstelle der Kuvertüre verwendet habe, aber meine Tartefüllung war noch recht flüssig. Leider habe ich das erst bemerkt, als ich sie angeschnitten habe, weil ich keinen Stäbchentest gemacht hatte. Nach einer weiteren Stunde im Kühlschrank hatte die Füllung aber eine schön moussige Konsistenz.

Fazit: Sehr mächtig, sehr süß aber auch sehr lecker und einmal die Sünde wert!
Beim nächsten Mal werde ich sie etwas schlanker machen :-)


Nachtrag (Mai 2017): Dieses Rezept aus der LECKER Bakery scheint es wirklich in sich zu haben. Bei den einen funktioniert es super, andere kämpfen mit dem Boden, der Füllung, den Schaumküssen oder mit allem gleichzeitig. Lasst gerne eure Erfahrungsberichte hier in den Kommentaren, damit interessierte Bäcker/innen vorgewarnt sind.

Tarte aux pommes

23. September 2014

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist daaaaa ♫ ♪ ♫♪ ♪
Meine zweitliebste Jahreszeit hat uns heute nacht direkt mal 5°C Außentemperatur beschert, entschuldigt sich aber dafür gerade mit herrlichem Sonnenschein... fast hätte ich schon geschimpft!!!
Aber so, habe ich es mir dann doch muckelig warm in der Küche gemacht, indem ich einen Kuchen in den Ofen geschoben habe.
Zum Herbstanfang ist das natürlich ein Apfelkuchen, beziehungsweise eine Apfeltarte mit Zimt. Definitiv einer meiner Lieblingskuchen und somit ein süßes Herbst-Soulfood.

Apfeltarte - Jankes Soulfood

Zutaten:
  • 375g Mehl
  • 200g Butter
  • 200g Puderzucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1,5kg Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 2-3 EL Butter
  • ca. 100g Aprikosenkonfitüre

Mehl, Puderzucker, Salz und Zimt miteinander vermischen und eine Mulde hinein drücken. Eier in die Mulde aufschlagen und die Butter in Stückchen darum verteilen.
Von der Mitte beginnend alles miteinander vermengen und einen Knetteig herstellen. Diesen mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Etwas Butter zerlassen.

Ein Blech fetten und mehlen und den Teig darauf verteilen. Am besten geht das mit bemehlten Händen. Die Menge reicht für ein Blech oder zwei runde Tarteformen bzw. zwei längliche.
Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und die Apfelspalten darauf verteilen. Mit Butter bestreichen und dann im vorgheizten Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 40 Minuten backen. Dabei darf der Rand schön knusprig werden.

Aprikosenkonfitüre erwärmen, damit sie flüssiger wird und die Äpfel direkt nach dem Backen damit bestreichen. Das schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch noch herrlich aus, wie ich finde ♥ Und schon ist die kalte Nacht vergessen, oder?!

Apfeltarte - Jankes Soulfood

Crostata mit Beerencurd

11. Juli 2014

Seit einigen Tagen habe ich eine neue Koch- und Backbuch-Liebe ♥ Sie lag auf einem Stapel mit anderen Büchern, die mir meine Mam aus der Bücherei mitgebracht hatte und zuerst habe ich sie überhaupt nicht beachtet. 
Da waren größere und schönere Bücher, die mein Interesse auf sich zogen. 
Also lag das kleine Schätzchen achtlos in meiner Küche, während ich mit den Hochglanz-Werken in der Sonne auf dem Balkon saß und zu blättern begann.
Sehr bald jedoch wurden mir die Bücher zu schwer, oder die Rezepte darin zu aufwendig und ich legte sie beiseite.
Durch das Fenster fiel mein Blick schließlich auf zwei kleine Ringbücher, die ich in der Küche auf dem Tisch vergessen hatte. Und da war es! Ganz unscheinbar und klein. Ohne viel Schnickschnack.
Schon auf den ersten Seiten wurde mir klar, dass all die anderen Bücher einpacken konnten. Die beschriebenen Rezepte waren genau nach meinem Geschmack, orientierten sich an saisonalen Produkten und hatten doch das gewisse Etwas.

Die Ausleihfrist habe ich erstmal verlängert, aber ich denke, eins der Geschwister muss ich käuflich erwerben, sobald ich mich von meinem Exemplar verabschiedet habe. Mann, das wird schwer! Wie es nun heißt, wollt ihr wissen?! Na gut, ich verrate es:
"Landlust - Die Rezepte - Unsere Küche der Jahreszeiten" (Band 1)
Und heute gibt es eine Leckerei von Seite 107, die ich nur leicht abgewandelt habe :) 


Zutaten für den Boden:
  • 225g Mehl
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas abgeriebene Zitronenschale 
  • 150g Butter (oder Margarine)
  • 2-3EL eiskaltes Wasser

Zutaten für den Beerencurd:
  • 100g Himbeeren
  • 100g Maulbeeren (oder Brombeeren)
  • 100g Zucker
  • 3 Eier
  • 50g Butter
  • 4EL Sahne

Zutaten für den Belag
  • ca. 200g gemischte Beeren
  • 200ml Sahne
  • Puderzucker zum Bestreuen

Für den Boden werden zuerst Mehl, Zucker, Salz, Zitronenschale und Margarine leicht miteinander verkrümelt, bevor das Wasser dazu kommt und alles schnell zu einem Teig verknetet wird. Diesen anschließend abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Für den Curd werden die Beeren pürriert (TK-Beeren vorher leicht antauen lassen!) und durch ein Sieb gestrichen.
Dann den Zucker unterrühren und Eier, Sahne und Butterstückchen dazu geben.
Auf dem kochenden Wasserbad unter Rühren zu einer dicken, schaumigen Creme aufschlagen und dann erkalten lassen.

Tipp: Der Beerencurd schmeckt auch herrlich auf Scones oder dem Frühstücksbrötchen ♥

Der Teig wird nun auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und so in eine gefettete Springform gelegt, dass er Boden und die Hälfte des Randes bedeckt.
Im vorgeheizten Backofen auf 200°C (Umluft) 10 Minuten goldgelb backen.

Form aus dem Ofen nehmen und diesen auf 160°C zurückdrehen.
Beerencurd auf dem Boden verteilen und alles weitere 30 Minuten backen.

Vor dem Servieren die Sahne steif schlagen und auf die Crostata streichen, Beeren darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.
Achtung: Die Crostata sollte gut durchkühlen, bevor ihr die Sahne darauf gebt.
Uns hat sie einen Tag später, frisch aus dem Kühlschrank fast noch besser geschmeckt, als frisch aus dem Ofen :) 

Alternativ kann man die Crostata auch ohne Sahne und Beeren essen, oder diese einfach in Schälchen dazu reichen.

Jankes Soulfood

Heidelbeer-Zitronen-Tarte

1. Juni 2014

Eigentlich wollte ich am Wochenende ja einen Kuchen mit Zitronen backen, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Und dann das: Dank des milden Winters gab es schon die ersten Heidelbeeren. Welch ein Dilemma. Doch dann fand ich ein Rezept für eine Tarte mit Heidelbeeren UND Zitronen. Einige wenige Veränderungen und der Plan war perfekt. Und schmackofatzig lecker :)


Zutaten (für 1 Tarte mit 28cm ⌀):
  • 150g Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250g Mehl
  • Abrieb einer Zitrone (unbehandelt!)
  • 300g Heidelbeeren
  • 200g Marmelade aus dunklen Beeren (Vielfrucht)
  • 2 EL Speisestärke
  • Saft einer halben Zitrone
  • 60g Butter
  • 60g + 2-3EL Haferflocken
  • 80g Zucker
  • 4 EL Mehl

Gebt Butter, Zucker, Salz und den Zitronenabrieb in eine Schüssel und verrührt alles mit den Knethaken eures Mixers. Dann die Eier und das Mehl unterrühren bis ein glatter Teig entsteht. Dieser wird in Klarsichtfolie eingewickelt und 1 Stunde im Kühlschrank gekühlt. 

Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor und pinselt eine Tarteform mit etwas Butter ein. Wenn ihr keine Tarteform habt, könnt ihr auch eine große Springform nehmen und gut einfetten.

Der Teig wird gleichmäßig auf den Boden der Form gedrückt. Der Rand sollte mindestens 2cm hochstehen, bevor ihr den Boden mit einer Gabel mehrmals einstecht.
15 Minuten im Backofen vorbacken, heraus nehmen und 5-10 Minuten abkühlen lassen. Anschließend mit 2-3EL Haferflocken bestreuen.

Während der Kuchenboden im Ofen ist, könnt ihr die Heidelbeeren belesen und waschen. Gut abgetropft werden sie dann mit der Marmelade vermischt. 
Die Speisestärke mit dem Zitronensaft verrühren und unter die Heidelbeermasse rühren. 

Für die Streusel werden 60g Butter in einem Topf geschmolzen. Mehl, Haferflocken und Zucker portionsweise zugeben und zu Streuseln verrühren.

Wenn der Kuchenboden etwas abgekühlt ist, werden zuerst die Heidelbeeren und dann die Streuseln gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilt.
Nochmal 25 Minuten in den Ofen geben und anschließend warm mit Sahne genießen.

Tipp: Tröpfchenweise Zitronensaft unter die Sahne rühren, wenn ihr sie aufschlagt. Schmeckt herrlich frisch :)




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