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Süße Schupfnudeln aus dem Ofen

8. November 2020

Sobald ich die Möglichkeit habe, ein Gericht süß ODER herzhaft umzusetzen, entscheide ich mich mit hoher Wahrscheinlichkeit für die pikante Version. 
Bei "All you need is.. Knödel" mache ich heute eine Ausnahme: es gibt süße Schupfnudeln aus dem Ofen.
Moment mal?! Sind Schupfnudeln (oder auch Fingernudeln) denn überhaupt Knödel? Jawohl, sind sie. Genau wie ihre italienischen Verwandten, die Gnocchi.
Das Wort Nudel war ursprünglich eine Abwandlung von Knödel; das erkennt man auch bei den beliebten Dampfnudeln. Der Name Schupf- oder Fingernudel bezieht sich alleine auf Form und Aussehen, nicht aber auf die Zusammensetzung (ich denke unweigerlich an die Diskussion um Veggieburger und Co.) -  der Wortteil Schupf kommt von schupfen, was „rollen"  oder "wälzen“ bedeutet. 
 
Nachdem wir uns also einig sind, dass meine Nüdelchen perfekt zum Thema Knödel & Klöße passen, bleibt nur noch die Frage offen: warum nicht herzhaft mit Zwiebeln, Kraut und Speck? Dafür kennen und lieben wir die Soulfood-Küche! 
Und ich sage: ihr müsst keineswegs traugrig sein, denn solange ihr die Zuckerdose im Schrank stehen lasst, könnt ihr die Schupfnudeln genausogut mit gedünsteten Zwiebeln, ausgelassener Wurst oder Sauerkraut genießen. Das Basisrezept für eure Lieblingsvariante bekommt ihr hier von mir und außerdem habe ich noch die Liste für 13 weitere Knödel-Kreationen für euch im Gepäck.
Habt einen wundervollen Sonntag - eure Janke

Süße Schupfnudeln aus dem Ofen

Samstags-Klassiker: Schupfnudel-Auflauf

9. August 2014

Samstage haben irgendwie immer ihren ganz eigenen Aktionismus. Während die einen zum ersten Mal in der Woche ausschlafen können und dafür das Frühstück ausfallen lassen, stehen andere wie üblich auf, frühstücken aber ganz gemütlich mit frischen Brötchen und lassen es langsam angehen.
Die einen können nicht warten, die Straße zu kehren, einzukaufen und zu putzen, damit der wohlverdiente Sonntag kommen kann, die anderen nehmen ihr obligatorisches Bad, bummeln über den Wochenmarkt und backen einen Kuchen.
Ich persönlich lasse mich an Samstagen gerne durch den Tag treiben, ohne Stress und ohne korrekten Zeitplan. Beim Thema Essen, gibt es jedoch ein ungeschriebenes Gesetz: es kommen einfache Klassiker auf den Tisch!
Ob Spagetthi Bolo, Bauernfrühstück, Linsensuppe oder Kartoffelpuffer, es muss leicht und schnell von der Hand gehen.
Seit einigen Jahren gehört zu diesen Samstags-Klassikern auch folgendes Gericht:


Zutaten (für 4 Personen):
  • 500g frische Schupfnudeln
  • 1 Stange Lauch
  • 1 kleiner Bund Petersilie
  • 1 kleiner Bund Schnittlauch
  • 200g Kochschinken
  • 3 Eier
  • 100g Sahne
  • 200g Kräuterfrischkäse
  • Salz & Pfeffer
  • Muskat
  • Paprikapulver (edelsüß)
  • Butter zum Anbraten

Lauch waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Kräuter waschen und klein hacken. Schinken in Würfel schneiden.
Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Lauch anbraten, Schinkenwürfel kurz dazu geben und dann alles aus der Pfanne nehmen. 
Schupfnudeln hellbraun anbraten, Schinken, Lauch und Kräuter unterrühren und die Mischung in eine gefettete Auflaufform geben. 
 
Sahne, Frischkäse und Eier mit einem Schneebesen verquirlen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Zuletzt eine Prise Muskat dazu geben.
Die fertige Soße gleichmäßig über die Schupfnudelmischung gießen und alles im vorgeheizten Ofen auf 160°C (Umluft) ca. 45 Minuten überbacken. Die Eiermasse sollte dabei vollständig stocken.

Ein tolles Rezept zum Selbermachen von Schupfnudeln, findet ihr übrigens hier bei Lecker.de

Und nun rein in euren ganz eigenen Samstag ♥ Lieben Gruß Janke 


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